Der Montag beim Sparkassenpokal: Vorrundengruppen 7-9

1860 Rosenheim ohne Probleme - Emmering ohne Gegentreffer!

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Wie hier im Finale des Vorjahres auch beim diesjährigen Sparkassenpokal wieder erfolgreich am Ball: Danijel Majdancevic vom TSV 1860 Rosenheim (rot) und Martin Breu, der Kapitän des TSV Emmering (grün).
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Rosenheim – Der dritte und letzte Vorrundenspieltag beim Sparkassenpokal 2017 ging am Montag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, in der Rosenheimer Gabor-Halle über die Bühne. Nachdem es bereits an den vorherigen beiden Spieltagen viele Tore und mehrere Überraschung gegeben hatte, durfte man sich auch auf die nach Weihnachten anstehenden Spiele freuen. Zumal mit dem lokalen Fußball-Aushängeschild und Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim auch der Titelverteidiger seinen ersten Auftritt hatte und weitere renommierte Hallenteams ihr diesjähriges Debüt beim Sparkassencup gaben.

Ein tolle Eröffnung vor wie immer zahlreichen Zuschauern erlebte der Sparkassenpokal bereits am Wochenende vor Weihnachten. Alles zum Modus des Sparkassenpokals, dazu wer in welcher Gruppe gegen wen antrat und wann es wie weitergeht - könnt ihr HIER erfahren.

Wieder einmal gab es in der Gabor-Halle ordentlich Spektakel unterm Hallendach. Wie samstags die Vorrundengruppen 1-3 ausgegangen sind und wer weitergekommen ist, lest ihr HIER.

Schon am Sonntag ging es mit drei weiteren heißumkämpften Gruppen weiter. Wer sich aus den Gruppen 4-6 qualifizieren konnte, wird HIER verraten.

Den Abschluss fand die Vorrunde dann an diesem Montag. Auch in den Gruppen 7-9 wollten noch Qualifikanten für die Zwischenrunde am 7. Januar 2017 ermittelt werden. Auch hier kamen die ersten Beiden jeder Gruppe weiter. Die großen Überraschungen sind an diesem letzten Vorrundenspieltag ausgeblieben: Die Favoriten präsentierten sich letztlich sattelfest - allerdings war trotzdem Einiges an Spannung geboten und so manche Mannschaft musste bis zur Schlusssirene zittern.

Gruppe 7

TSV Emmering, TSV Bad Endorf, TSV Brannenburg, ESV Rosenheim

In Gruppe 7 wurden Vorjahresfinalist TSV Emmering und der TSV Bad Endorf ihren Favoritenstellungen gerecht. Emmering zog äußerst souverän mit drei klaren Siegen in drei Partien in die Zwischenrunde ein (3:0 gegen den ESV, 5:0 gegen Brannenburg, 2:0 gegen Bad Endorf). Die Grün-Weißen behielten dabei sogar eine blütenweiße Weste - und blieben in allen Matches ohne einen einzigen Gegentreffer!

Die Kurstädter vom Chiemsee zeigten ebenfalls eine solide Leistung und so marschierte der TSV aus Bad Endorf, nach ebenfalls deutlichen Siegen über Brannenburg (3:1) und die Eisenbahner aus Rosenheim (4:0), verdientermaßen als Zweitplatzierter in die nächste Runde.

Mehr als klare Zweiteilung also in dieser Gruppe. Sowohl der ESV als auch die Branneburger hatten nichts zu melden, blieben chancenlos, ohne einen einzigen Sieg - und erspielten sich ihren jeweils einzigen auch nur durch ein 2:2 Unentschieden untereinander. Letztlich eine mehr als deutliche Angelegenheit - hier waren die richtigen Teams weitergekommen.

Die Ergebnisse:

TSV Emmering - ESV Rosenheim 3:0

TSV Brannenburg - TSV Bad Endorf 1:3

TSV Emmering - TSV Brannenburg 5:0

ESV Rosenheim - TSV Bad Endorf 0:4

TSV Emmering - TSV Bad Endorf 2:0

ESV Rosenheim - TSV Brannenburg 2:2

Tabelle Gruppe 7:

1. TSV Emmering 10:0 Tore, 9 Punkte

2. TSV Bad Endorf 7:3, 6

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3. TSV Brannenburg 3:10, 1

4. ESV Rosenheim 2:9, 1

Gruppe 8

SV Schechen, SV Ostermünchen, TuS Prien, FC Nicklheim

Wesentlich ausgeglichener ging es in der nächsten Gruppe zu. Den hier gab es nur ein abgeschlagenes Team - den FC Nicklheim, der sich gleich drei herbe Klatschen abholte (1:4 gegen Ostermünchen, 0:3 gegen Schechen, 1:7 gegen Prien). Die anderen Mannschaften lieferten sich ein atemberaubendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem am Ende die interne Tabelle untereinander die Entscheidung bringen musste.

Bis zum letzten Spiel duellierten sich Prien, Schechen und der SV Ostermünchen um die beiden vorderen Plätze, die zum Weiterkommen reichten. Letztendlich schaffte es, hinter den starken Schechenern, der SVO trotz des verlorenen direkten Vergleichs gegen Prien (2:3) aufgrund des besseren Torverhältnisses innerhalb des Dreier-Rankings als Zweiter in die nächste Runde. Der TuS hingegen musste dadurch in die Röhre blicken und kann am 7. Januar bestenfalls eine Zuschauerrolle einnehmen.

Die Ergebnisse:

FC Nickelheim - SV Ostermünchen 1:4

SV Schechen - TuS Prien 3:1

FC Nickelheim - SV Schechen 0:3

SV Ostermünchen - TuS Prien 2:3

FC Nickelheim - TuS Prien 1:7

SV Ostermünchen - SV Schechen 3:2

Tabelle Gruppe 8:

1. SV Schechen 8:4 Tore, 6 Punkte

2. SV Ostermünchen 9:5, 6

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3. TuS Prien 11:6, 6

4. FC Nicklheim 2:14, 0

Gruppe 9

TSV 1860 Rosenheim, SV Pang, TSV Rohrdorf, TSV Rimsting, TSV Neubeuern

Die sechste Gruppe des Sparkassenpokals war die zahlenmäßig stärkste Gruppe des gesamten diesjährigen Turniers. Eine Fünfer-Gruppe, in der sich der haushohe Favorit TSV 1860 Rosenheim souverän durchsetzen konnte.

Allerdings zeigten sich die Regionalligakicker des Rosenheimer Viertligisten erwartbarer Weise eher launig und spaßig beim Kicken und gönnten sich und den Zuschauern so neben zahlreichen Kabinettstückchen aus der Rubrik "Zaubertrick" auch die ein oder andere Leichtsinnigkeit in der Defensive - was dem TSV Rimsting überraschender Weise sogar zu einem 1:1 Unentschieden reichte. Der einzige Punktverlust der hochbegabten Jungs von der Jahnstraße.

Den zweiten Platz in Gruppe 9 und damit die Zwischenrunde im Januar sicherte sich verdient der SV Pang mit einem klaren 4:0 Sieg im entscheidenden Spiel gegen Rohrdorf. Auch für Rimsting reichte es nicht zum Weiterkommen. Absolut chancenlos war der TSV Neubeuern, der keinen einzigen Punkt ergattern konnte.

Die Ergebnisse:

1860 Rosenheim - SV Pang 8:1

TSV Neubeuern - TSV Rimsting 3:4

TSV Rohrdorf - 1860 Rosenheim 1:3

SV Pang - TSV Rimsting 4:1

TSV Neubeuern - TSV Rohrdorf 1:3

TSV Rimsting - 1860 Rosenheim 1:1

TSV Neubeuern - SV Pang 1:3

TSV Rohrdorf - TSV Rimsting 4:0

1860 Rosenheim - TSV Neubeuern 8:4

SV Pang - TSV Rohrdorf 4:0

Tabelle Gruppe 9:

1. TSV 1860 Rosenheim 20:7 Tore, 10 Punkte

2. SV Pang 12:10, 9

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3. TSV Rohrdorf 8:8, 6

4. TSV Rimsting 6:12, 4

5. TSV Neubeuern 9:18, 0

Qualifizierte Teams für die Zwischenrunde

Als weitere Teams für die Zwischenrunde am 7. Januar 2017 qualifizierten sich am Montag also Turnierfavorit TSV 1860 Rosenheim, der SV Pang, der Vorjahresfinalist TSV Emmering, der TSV Bad Endorf, der SV Schechen und der SV Ostermünchen.

An den ersten beiden Tagen des Sparkassenpokals hatten bereits der TuS Raubling, der ASV Au, die Fortuna Rosenheim, der WSV Samerberg, der ASV Happing,der SV Riedering, der SV Schloßberg-Stephanskirchen, Türkspor Rosenheim, der SV Westerndorf, der SV-DJK Kolbermoor, der TSV Breitbrunn-Gstadt und der SV Ramerbergihre Tickets gelöst.

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Martin Breu / cs

Quelle: rosenheim24.de

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