Wer gewinnt die Endrunde? So tippt die Redaktion

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v.links: Tobias Hotter (Kolbermoor), Sascha Marinkovic (1860), Marco Kirchbuchner (Prien)

Wer gewinnt den Sparkassenpokal 2016? Sechs Teams kämpfen am Freitag ab 18 Uhr um den prestigeträchtigen Titel. Manuel Bonke und Tobias Ruf wagen im Teamcheck eine Prognose:

Wer gewinnt den Sparkassenpokal 2016? Sechs Teams kämpfen am Freitag ab 18 Uhr um den prestigeträchtigen Titel. Manuel Bonke und Tobias Ruf wagen im Teamcheck eine Prognose:

ASV Happing

Happinger Herz, was willst du mehr? Der ASV darf die Finalrunde des Sparkassenpokals ausrichten und hat dadurch praktisch eine Art Hallen-Heimspiel. In Facebook machen die Happinger unter dem Motto "Alle in die Halle" für die Endrunde Werbung. Fan-Unterstützung wird der A-Klassist auch nötig haben, um seine minimalen Außenseiter-Chancen nutzen zu können. Allerdings hat die Truppe von Coach Marc Wolf in der Zwischenrunde bewiesen, dass sie keine Angst vor großen Namen hat. Immerhin kickte der ASV den zweimaligen Sparkassenpokal-Sieger und Kreisligisten vom SV Ostermünchen aus dem Wettbewerb. Trotzdem bleibt der Rumpel-Fußball der Happinger in der Vorrunde noch in Erinnerung. Beinschuss-Prognose: Dabei sein ist alles - das gilt für Happing in der Endrunde. Der Underdog wird das Turnier auf dem sechsten Rang beenden, die Sympathie des Publikums dafür auf sich ziehen.

TuS Raubling

Eigentlich können einen die Raublinger schon leid tun. Wäre der Bezirksligist in der Gruppe B gelandet, wäre ihm unter Umständen vielleicht sogar der Final-Einzug zuzutrauen gewesen. In der "Todesgruppe" hat der TuS Raubling allerdings nur geringe bis gar keine Überlebens-Chancen. War Raubling in der Vorrunde mit drei Siegen aus drei Spielen noch sehr souverän, so gewann die Mannschaft von Thomas Siegmund in der Zwischenrunde lediglich zwei Partien. In den restlichen Spielen teilte sich der TuS mit unterklassigeren Mannschaften die Punkte. Beinschuss-Prognose: Raubling belegt in der Gruppe A den dritten Platz, setzt sich im Spiel um Platz fünf gegen Happing durch.

TuS Prien

Prien ist einfach eine Hallenmannschaft! Nicht umsonst steht der Kreisklassist zum dritten Mal hintereinander in der Endrunde des Sparkassenpokals. Das Prunkstück der Priener ist ganz klar die Defensive: In der Zwischenrunde kassierte das Team lediglich zwei Gegentore und ließ dadurch namhafte Mannschaften wie den SV Westerndorf oder den Sportbund Rosenheim vorzeitig aus dem Turnier ausscheiden. Dass die Priener aber auch eine Bomben-Offensive und Nerven aus Drahtseilen haben, bewiesen sie vor allem beim entscheidenden Vorrundenspiel gegen Bruckmühl: Ganz abgezockt und spielerisch auf hohem Niveau gewann Prien die Alles-oder-Nichts Partie mit 5:1. Beinschuss-Prognose: Der Favoriten-Schreck schlägt in der Finalrunde diesmal nicht zu. Die potentiellen Halbfinal-Gegner sind von einem anderen Kaliber als die bisherigen und somit beendet Prien das Turnier auf einem sehr guten dritten Platz.

TSV Emmering

Die Youngster vom TSV Emmering haben sich mit einer echten Energieleistung für die Finalrunde qualifiziert. Die Mannschaft von  Ernst Hablowetz erreichte durch ein 2:0 im letzten Spiel über Prien die Runde der letzten Sechs und stellte dabei eindrucksvoll unter Beweis, dass sie bis zur letzten Sirene alles in den Ring wirft. Zwar verfügt der Kreisklassist nicht über die größte spielerische Klasse, in Sachen Einsatz und Kampfbereitschaft aber gehört Emmering zu den Aushängeschildern der Finalrunde. Zudem verfügt der TSV über eine solide Defensive, die in der Zwischenrunde nur ein Gegentor in vier Spielen zuließ. Beinschuss-Prognose: Emmering gewinnt die Gruppe B, scheidet aber im Halbfinale aus und landet letztlich auf dem vierten Platz.

TSV 1860 Rosenheim

Spielerisch ist der TSV 1860 Rosenheim das Nonplusultra im Sparkassenpokal 2016. Trainer Klaus Seidel kann aus einem Pool von unterschiedlichen Spielertypen schöpfen. 1860 ist auf jeder Position doppelt besetzt. Ob die technisch versierten Youngster wie Raphael Obermair und Sebastian Weber, robuste Kämpfertypen wie Linor Shabani und Valentin Hauswirth oder eiskalte Vollstrecker wie Sascha Marinkovic und Danijel Majdancevic. Der TSV ist nicht von ungefähr ohne Probleme in die Finalrunde eingezogen und wird auch dort eine tragende Rolle spielen. Allerdings muss der Bayernligist auf Torhüter Domink Süßmaier verzichten, der sich im Urlaub befindet. Zudem wird die Gaborhalle zu großen Teilen auf Seiten der Underdogs sein, was an der jungen Mannschaft nicht spurlos vorübergeht. Beinschuss-Prognose: 1860 wird die Gruppe A gewinnen und sich auch im Halbfinale behaupten. Am Ende des Tages reicht es aber nur für den zweiten Platz.

SV-DJK Kolbermoor

Das letzte Spiel der Zwischenrunde gegen den TSV 1860 hat gezeigt, was der SV-DJK Kolbermoor zu bieten hat. Kantige Typen wie die Schlosser-Brüder oder Tobias Hotter, torgefährliche Offensivleute wie Michael Paccagnel oder Christian Schnebinger, Allrounder wie Florian ludwig oder Anton Peter und mit Marcel Feret den stärksten Keeper des Turniers. Bitter: Dominik Schlosser ist wegen seiner Roten Karte bei der Kreishallenmeisterschaftfür die Endrunde gesperrt. Trotzdem beherrscht der Bezirksligist die Abläufe in der Gaborhalle im Schlaf und steigert sich traditionell mit fortlaufender Turnierdauer. Die Mannschaft ist trotz zweier Turniersiege in Serie noch lange nicht satt und geht mit grenzenloser Leidenschaft aufs Parkett. Beinschuss-Prognose: Kolbermoor wird die Gruppenphase mit viel Mühe überstehen, sich im Halbfinale behaupten und in einem dramatischen Endspiel den TSV 1860 besiegen. Nach dem dritten Sieg in Serie darf der SV-DJK den eigentlichen Wanderpokal sein Eigen nennen!

bok/tr

 

Quelle: rosenheim24.de

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