Grassau gastiert bei den Eisenbahnern

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Der ASV Grassau tritt am Samstag, dem 11. April, um 15.30, auf der Sportanlage Hochgernstraße in Rosenheim gegen den ESV Rosenheim an. Vom Papier her, 2. gegen 9. ist die Favoritenrolle eigentlich klar zu Gunsten der Achentaler vergeben, aber Trainer Viktor Gruber warnt davor, die Rosenheimer Truppe zu unterschätzen. „Wir spielen nun nach 3 erfolgreichen Partien auf kleinen Plätzen, erstmals wieder auf einem großen Spielfeld und das heißt für meine Mannschaft, dass sie sich spielerisch völlig neu einstellen muss!“

Warum die Mannschaft von Trainer Talip Sarikaya diese Saison bisher nicht richtig in Schwung gekommen ist, scheint schwer erklärlich. Der Rosenheimer Stadtverein war fast mit der gleichen Mannschaft in den letzten Jahren immer im Vorderfeld zu finden, stellt mit dem bayernligaerfahrenen Gökhan Kus immer noch einen der torgefährlichsten Stürmer der Liga

(11 Treffer), hat aber bisher gerade bei Heimspielen Schwächen gezeigt. Letzte Woche hatte man den Türk S Rosenheim fast eine Stunde sicher im Griff, als man letztendlich das Match doch noch mit 1:3 aus der Hand gab. Zudem erklärte Trainer Talip Sarikaya bereits für die nächste Saison seinen Rücktritt.

Für den ASV Grassau lief es bis jetzt glänzend: In den letzten 5 Spielen konnte man 4 Siege und ein Unentschieden gegen den Tabellenführer SV Seeon-Seebruck einfahren  und damit den 2. Tabellenplatz sichern. Auswärts stellt man, nicht zuletzt aufgrund der gefährlichen Offensive, bis jetzt das beste Team der Liga, aber auch die Defensive kann sich mit den insgesamt drittwenigsten Gegentreffern sehen lassen.

„Selbstbewusstes Auftreten ist sicher angesagt aber keinesfalls Überheblichkeit! Gegen den ESV müssen wir unsere Spielweise wieder auf ein genaues Passspiel umstellen, nicht auf das „kick and rush“, dass auf den kleinen Plätzen in den letzten Wochen erfolgreich war,“ so der Mannschaftskapitän Thomas Sollacher, der in der bisherigen Saison der Dreh- und Angelpunkt des Gruber-Teams war. Sicher wird wieder Markus Gschoßmann im Tor stehen, der am letzten 3:2 Erfolg gegen den ASV Kiefersfelden einen guten Anteil hatte. Die Abwehrreihe steht wieder zentral mit Sebastian Plenk und Michael Flarer, Außen mit Florian Hächl und dem Routinier Johannes Bauer.  Die beiden Sechser sind mit Thomas Sollacher und Tobias Hörterer gesetzt und auf der offensiven Außenbahn ist links mit Christian Kreuz zu rechen. Hinter Sam Diokhane, dem Doppeltorschützen von letzter Woche, auf der rechten Seite, steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen. Im Sturm werden Helmut Hain und der Torgarant Dajan Pajic (16 Tore)  zu finden sein.

Und letztlich kann Coach Viktor Gruber aus dem Vollem schöpfen, denn auf der Einwechselbank warten  die Brüder Benedikt und Vincent Barthel, Florian Lindlacher und Tobias Wiendl auf ihre Chance. Zusätzlich stehen auch wieder Markus Kreuz und Thomas Färbinger, die zuletzt beruflich verhindert waren, zur Verfügung! Die Qualität der Einwechselmöglichkeiten, wird für Trainer Viktor Gruber tatsächlich eine „Qual der Wahl“ darstellen, aber mit diesem „Luxusproblem“ wird er sich wohl eher gerne herumschlagen.

Es wird also tatsächlich interessant werden, ob der ASV Grassau seinen zuletzt guten Lauf fortsetzen kann. Vom kämpferischen Verhalten der gesamten Mannschaft könnte man es beinahe annehmen, denn so intensiv im Aufstiegsrennen zur Kreisliga befand sich in den letzten 10 Jahren kein Herrenteam des ASV Grassau.  

(fxh) 

Quelle: rosenheim24.de

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