Remis zum Starkbierfest - Kein Sieger in Buchbach

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Mijo Stjepic und seine Teamkollegen holten einen Zähler gegen Heimstetten

Viele Höhepunkte, zahlreiche Chancen, aber eben nur zwei Treffer: Der TSV Buchbach und der SV Heimstetten haben sich am Samstag mit einem 1:1 getrennt - für beide Mannschaften war es das 100. Spiel in der Fußball-Regionalliga Bayern. Will der SV Heimstetten ab Juli die Marke von 108 Spielen aufstocken, muss das Team von Trainer Vitomir Moskovic deutlich an Treffsicherheit dazugewinnen.

„Wir stehen da, wo wir stehen, weil wir unsere Chancen nicht nutzen“, beklagte der SVH-Trainer die Fahrlässigkeit seiner Mannschaft im Umgang mit besten  Möglichkeiten. Seit acht Spielen wartet Heimstetten nun schon auf einen Sieg, vielleicht klappt es ja am Karsamstag gegen den 1. FC Schweinfurt, der sich nach vier Niederlagen nach der Winterpause im Sturzflug befindet. „Gegenüber dem Spiel in Memmingen war das eine klare Leistungssteigerung, aber wir müssen noch eine Schippe drauflegen, wenn wir die Klasse halten wollen“, weiß Moskovic, der ein  Chancenplus für seine Mannschaft gesehen hat: „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir eigentlich gewinnen müssen, am Ende hätten wir aber sogar verlieren können.“

Aus 25 Metern ins leere Tor

Für den TSV Buchbach war das 1:1 am Samstag das 24. Unentschieden im 100 Regionalligaspiel - die Bilanz ist bei 45 Siegen und 31 Niederlagen eindeutig positiv. Rekordspieler ist übrigens Aleksandro Petrovic mit 95 Einsätzen, ihm folgen Stefan Denk, Markus Grübl (je 86) und Maxi Hain (83).

Erst 16 Mal durfte Maxi Bauer das Trikot der Rot-Weißen tragen, der ehemalige Dorfener war aber am Samstag einer der Aktivposten und erzielte in der 37. Minute nach Freistoß von Maxi Knauer und zweimaliger Strafraum-Verlängerung mit einem Volleyschuss aus zwölf Metern den Ausgleich. Nur vier Minuten zuvor war Heimstetten in Führung gegangen, als Daniel Maus aus dem Strafraum eilte, einen weiten Ball wegköpfte, der genau vor den Füßen von Memis Ünver landete: Der fackelte nicht lange und lupfte den Ball aus gut 25 Metern ins leere Tor.

Der letzte Wille hat gefehlt

Mit starken Paraden gegen Ünver (56.), Sebastiano Nappo (76.) und Manuel Duhnke (80.) machte Maus seinen Fauxpas wieder wett und hatte Glück, dass Danijel Majdancevic nach einem Alleingang das Visier zu hoch eingestellt hatte (90.). Auf der anderen Seite semmelte Mio Stijepic auf holprigen Geläuf  nach starker Vorarbeit von Bauer den Ball aus zehn Metern freistehend über den Kasten (72.), Denk fand seinen Meister in Marjan Krasnic (74.) und auch der eingewechselte Maxi Hellinger konnte den SVH-Keeper mit einem satten Schuss in der Nachspielzeit nicht überwinden.

„Wir müssen mit dem Unentschieden zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit haben wir Druck aufgebaut, haben aber eben dann die Konter von Heimstetten zugelassen“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter. So ganz zufrieden war Bobenstetter nicht: „Wir wollten unbedingt gewinnen, haben deswegen auch mit vier gelernten Stürmern begonnen.“ Letztlich hat den Buchbachern in der einen oder anderen Situation aber der letzte Wille zum zweiten Sieg des Jahres gefehlt.     

TSV Buchbach: Maus - Brucia, Knauer, Hingerl, Motz - Petrovic, Maximilian Hain - Breu (78. Hamberger), Denk - Bauer, Stijepic (78. Hellinger). Trainer: Bobenstetter/Werner.

SV Heimstetten: Krasnic - Kubina, De La Motte, Ehret, Toy - Christoph Schmitt (69. Dominik Schmitt) - Ünver, Seferings, Nappo (79. Paul) - Majdancevic, Steimel (29. Duhnke). Trainer: Moskovic.

Tore: 0:1 Ünver (33.), 1:1 Bauer (37.)

Zuschauer: 793

Schiedsrichter: Treiber (FC Zell-Bruck)

Gelb: Hain, Hingerl - Christoph Schmitt, Seferings, Dominik Schmitt

Besonderheiten: keine.

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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