Showdown in Burghausen - Wacker empfängt Buchbach

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Hannes Hain im Zweikampf mit Burghausens Tobi Schröck

Es ist angerichtet. In der Regionalliga Bayern steigt am Freitag das mit Spannung erwartete Inn/Salzach-Derby zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem TSV Buchbach. Wir sind in der Wacker-Arena mit dabei und stimmen Euch heute schon auf den Kracher ein.

Für den TSV Buchbach wird es ohne Frage ein emotionales Highlight, für den SV Wacker Burghausen ist es in aller erster Linie das erste Heimspiel des Jahres, bei dem drei Punkte gesammelt werden sollen.

„Natürlich freuen wir uns auch auf einen tollen Fußballabend, ein Derby ist immer etwas Besonderes. Aber wir wollen aus dem Keller und da helfen am besten Dreier“, sagt Burghausens Trainer Uwe Wolf vor dem Regionalliga-Duell am Freitag um 19 Uhr in der Wacker-Arena.

Die "Feierabend-Fußballer" waren fleißig

Eine besondere Vorbereitung auf die Partie, zu der rund 400 Fans aus Buchbach erwartet werden, gibt es weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. „Wir bereiten uns genauso konzentriert wie auf jedes Spiel vor“, so Wolf. Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter sieht aber die Gastgeber genau in diesem Punkt im Vorteil und stichelt: „Wir Feierabend-Fußballer haben drei Mal während der Woche trainiert, Burghausen trainiert täglich am Vor- und am Nachmittag.“

Dass Buchbach das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hat, ist für die Gäste Schnee von gestern. „Burghausen hat im Vergleich zu diesem Spiel, bei dem wir sehr Glück hatten, acht neue Spieler, die alle höherklassige Erfahrung haben. Mit dieser Mannschaft kann Burghausen im Frühjahr ungeschlagen bleiben.

Torschuss-Traininng steht auf dem Programm

"Burghausen hat genauso viel Qualität wie Würzburg“, schiebt Bobenstetter den Gastgebern die Favoritenrolle zu. Davon lässt sich Wolf aber nicht einlullen: „Wir treffen auf einen Gegner, der nach der Winterpause ebenfalls noch ungeschlagen ist und in den schweren Spielen in Nürnberg und gegen Würzburg keinen Gegentreffer zugelassen hat. Das sagt ja schon viel aus.“

Während der Woche stand bei den Gastgebern nach den vielen vergebenen Chancen in Heimstetten auch Torschuss-Training auf dem Programm. „Es ist ja ganz normal, dass man im Training die Dinge aufarbeitet, die im Spiel aufgetreten sind. In der Defensive brauchen wir noch mehr Stabilität, da haben wir in Heimstetten einige Situationen zugelassen haben, die wir abstellen müssen. Unsere Laufwege in der Offensive waren gut, das eine oder andere Mal haben auch die Platzverhältnisse in Heimstetten einen besseren Abschluss verhindert“, sagt Wolf.

Schwarz und Knochner müssen passen

Und wie ist es um die Spielfläche in der Wacker-Arena bestellt? „Der Platz wurde gewässert und immer wieder bearbeitet. Wir haben von unserer Seite alles unternommen, um den Platz so gut wie möglich zu präparieren“, berichtet Mario Demmelbauer, doch der Sportliche Leiter weiß auch: „Mit zunehmender Spieldauer wird der Platz, gerade um dieses Jahreszeit, einfach in Mitleidenschaft gezogen.“

Bei den Hausherren fehlt nachwievor Heiko Schwarz und auch Philipp Knochner ist nach seiner Nasenbein-Operation noch nicht so weit. Wolf: „Bei Philipp wird es wohl auf das Spiel gegen 1860 München rauslaufen, das Nachholspiel am Mittwoch in Memmingen kommt für ihn noch zu früh.“

"Der gesamte Ort ist stolz"

Auch die Gäste haben fast alle Mann an Bord, ausgerechnet der Ex-Burghauser Markus Grübl (Studium) muss aber passen. Mit Christian Brucia steht ein weiterer Ex-Burghauser als möglicher Ersatz hinten rechts in der Viererkette parat. „Wir haben neben Brucia auch noch Christopher Scott, Hannes Hain und Maxi Hellinger in der Hinterhand“, erklärt Buchbachs Co-Trainer Walter Werner.     

Für Buchbach ist der Auftritt in der Wacker-Arena eine Premiere, auf die sich nicht nur Trainer und Spieler, darunter zahlreiche weitere Ex-Burghauser wie Scott, Thomas Hamberger und Stefan Alschinger, freuen. „Der gesamte Ort ist stolz darauf, dass wir erstmalig gegen Burghausen in diesem tollen Stadion um Punkte spielen“, so Bobenstetter, der seine Mannschaft auf die variablen Taktik-Varianten der Gastgeber vorbereitet hat: „Wir stellen uns auf verschiedene Systeme ein.“

„Die Partie war ursprünglich als Sicherheitsspiel eingestuft. Das haben wir abwenden können. Die Buchbacher Fans können also in alle Bereiche, sollten halt nicht gerade auf die Westtribüne“, erklärt Demmelbauer, der ja noch in der vergangenen Saison an der Seite von Bobenstetter die Buchbacher gecoacht hat.

MB

Hinweis: Wir haben im Vorfeld mit Wacker Coach Uwe Wolf gesprochen, hier geht es zum Interview.

Quelle: rosenheim24.de

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