Sportbund Rosenheim: Da war wirklich alles mit dabei!!

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SBR mit Höhen und Tiefen in der Vorrunde. Die Beinschuss-Redaktion blickt auf eine schwankende Hinserie zurück und hat die Protagonisten der Grün-Weißen zu ihren Eindrücken befragt.. 

Fehlstart macht sich bemerkbar

Fünf Siege, drei Unentschieden, neun Niederlagen und ein ausstehendes Nachholspiel gegen den BCF Wolfratshausen. Der Sportbund Rosenheim kann mit dem Verlauf der Vorrunde nicht ganz zufrieden sein. Aktuell stehen die Güttler-Mannen nach 17 Spieltagen, entgegen allen Erwartungen zu Saisonbeginn, auf dem 16. Tabellenplatz. Der SBR durchlebte in der Hinrunde Höhen und Tiefen. Der Tiefpunkt war bereits nach vier Spieltagen erreicht, als man sich mit null Zählern am Ende der Tabelle wieder fand. „Es war klar, dass uns eine schwierige Saison bevorsteht. Die vier Niederlagen zu Saisonbeginn machen sich immer noch bemerkbar. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir die Liga halten und uns in den nächsten Wochen aus dem Tabellenkeller verabschieden. Die Qualität dafür haben wir allemal, das haben wir in den letzten Wochen bewiesen“, so SBR-Schlussmann Dominik Zmugg, der von Spiel zu Spiel besser wurde und zuletzt den ein oder anderen Zähler für seine Mannschaft festhielt.

Leistungsschwankungen als Hauptproblem

Mit dem Sieg in Vilzing am fünften Spieltag ging es so langsam bergauf. Es folgten zwei Unentschieden und der Pflichtsieg gegen die Spielvereinigung aus Unterhaching. Anschließend machte sich wieder einmal die „Rosenheimer-Zufriedenheit“ bemerkbar, welche sich wie ein roter Faden durch die Vorrunde zog. Positiven Ergebnissen folgten zumeist Niederlagen. Diese immensen Leistungsschwankungen sind bis heute das größte Manko der Rosenheimer. „Immer dann, wenn wir die Möglichkeit hatten uns abzusetzen, sind wir in unser altes Raster verfallen und haben wichtige Punkte liegen lassen. Diese Inkonstanz und die ständigen Rückschläge sind besonders kräfteraubend und spiegeln sich nun in der Tabelle wider. Wenn wir das in Zukunft abstellen oder minimieren können, werden wir mit dem Abstiegskampf nichts am Hut haben“, auch Top-Torjäger Mario Staudigl ist sich dieser Problematik bewusst.

Richtungsweisende Wochen

Bad Kötzting, Wolfratshausen, 1860 Rosenheim, Dachau, Landsberg und Vilzing. So lautet das Restprogramm der Sportbündler, bevor sich die Spieler in die wohlverdiente Winterpause verabschieden. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wo die Reise der Rosenheimer in dieser Saison hingeht. Gegen einen Großteil dieser Mannschaften ging der SBR zu Saisonbeginn - wie schon erwähnt - leer aus. Das knappe 2:1 in Kötzting zum Auftakt, die bittere 3:1 Niederlage im Derby, der Last-Minute-Ko in Dachau oder die 1:5 Klatsche gegen Landsberg, schon allein diese Ergebnisse sollten Motivation genug sein, um diesmal als Sieger vom Platz zu gehen.

„Nach der kurzen Sommerpause, haben wir zu Saisonbeginn immer wieder Ausfälle verkraften müssen. Teilweise hatten wir nicht einmal drei Auswechselspieler mit dabei, das hat sich natürlich auch bemerkbar gemacht. Die Mannschaft musste sich erst einmal finden und zusammenwachsen, das braucht nunmal seine Zeit. Wenn wir in den ersten vier Spielen den ein oder anderen Zähler eingefahren hätten, stünden wir jetzt im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und wären damit voll im Soll,“  so Mittelfeldstratege Franz Eyrainer, der nach seiner langen Verletzungspause sofort wieder Anschluss gefunden hat und in der Vorrunde mit guten Leistungen überzeugen konnte.

Fazit

Bis auf den „klassischen Fehlstart“ und die daraus resultierende Tabellenposition gibt es eigentlich keinen Grund zur Unruhe im Lager der Rosenheimer, das weiß auch SBR-Urgestein Christoph Börtschök: „Zu Beginn der Saison sind wir nicht richtig in die Gänge gekommen, haben die 50/50 Spiele nicht für uns entscheiden können und haben es versäumt, uns gegen vermeintlich schwächere Mannschaften durchzusetzen. Im Laufe der Vorrunde haben wir uns allerdings mannschaftlich weiterentwickelt und können mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Wolfratshausen die verkorkste Hinrunde retten. Mit ein wenig mehr Konstanz können wir den Klassenerhalt bestimmt vorzeitig klarmachen."

Als Ziel hatte man zu Saisonbeginn zwar das obere Tabellendrittel ausgegeben. Viele Experten waren sich nach der letzten Saison jedoch einig, dass der Sportbund Rosenheim auch in dieser Spielzeit um den Abstieg kämpfen wird. Der Klassenerhalt sollte bei konstanter Leistung normalerweise kein Problem sein. Doch die SBR-Wundertüte ist immer für eine Überraschung gut, weshalb wir uns auf eine spannende Rückrunde freuen können. Richtungsweisend sind vor allem die kommenden Wochen, in denen der Sportbund in erster Linie auf direkte Konkurrenten trifft.

Quelle: rosenheim24.de

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