Es ist an der Zeit - 1860 muss liefern

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Wird das Heimsipel gegen Bogen zum Wendepunkt?

Bereits zehn Spieltage sind in der Bayernliga Süd ins Land gezogen, über ein Viertel der Saison ist gelaufen. Blickt man aus Sicht des Regionalliga-Absteigers vom TSV 1860 Rosenheim auf die Tabelle, müsste einem dabei ziemlich unruhig zumute werden.

Der TSV steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, nur die in dieser Spielklasse nicht konkurrenzfähig erscheinende SpVgg Unterhaching II hat eine schlechtere Bilanz als die Innstädter. Der letzte Saisonsieg datiert auf den 16. Juli, von den bislang erreichten sechs Punkten hatte man vier Zähler bereist aus den ersten vier Spielen geholt.

In jedem Spiel haben die Mannen von Teamchef Thomas Siegmund und Trainer Patrick Peltram mindestens ein Gegentor kassiert, unter dem Strich stehen 22 Gegentreffer und mit -14 die zweitschlechteste Tordifferenz der Liga.

"Zehn glasklare Chancen"

Beachtet man aber die Tatsache, dass 1860 gegen Unterföhring sechs, gegen Rain/Lech vier und gegen Wolfratshausen drei Gegentore kassiert hat, fällt die Defensivbilanz aus den restlichen sieben Spielen eigentlich ganz passabel aus.

Nicht von der Hand zu weisen ist hingegen die Schwäche vor dem gegnersichen Tor. Nur im Stadtderby gegen den Sportbund Rosenheim (3:1) hat der Traditionsklub mehr als ein Tor erzielt, diese Ausbeute reicht in der Bayernliga nicht aus.

An erspielten Torchancen hat es dabei selten gemangelt, in der Vorwoche gegen den 1. FC Bad Kötzting beispielsweise sprach Siegmund nach dem Spiel von bis zu "zehn glasklaren Chancen", die die Sechziger nicht über die gegnerische Torlinie brachten.

Für Abhilfe im Offensivdilemma soll ein Neuzugang sorgen, den die Rosenheimer in dieser Woche unter Vertrag nahmen. Slaven Jokic wechselte vom SV Heimstetten an die Mangfall und soll als waschechter Mittelstürmer seiner Arbeit möglichst effizient nachgehen.

Fragezeichen hinter dem Neuzugang

Ob Jokic schon am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Bogen (ab 16 Uhr) zum Einsatz kommen kann, ist unklar. "Wir warten noch auf die Freigabe durch den Verband. Noch ist Slaven nicht spielberechtigt", sagte Peltram gegenüber beinschuss.de.

Gegen den Tabellenneunten aus Niederbayern kann Markus Einsiedler, der sich im Urlaub befindet, nicht mitwirken. Sollte Jokic also noch nicht spielberechtigt sein, wird wohl Georg Lenz die Lücke im Sturmzentrum ausfüllen. 

Ob nun Lenz, Jokic oder wer auch immer. Der TSV 1860 muss das spielerische Potenzial, das die Mannschaft zweifelsohne hat, endlich wieder in Ergebnisse umzumünzen.

Quelle: rosenheim24.de

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