Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - FC Augsburg II

Sechzig gegen Relegations-Rivalen Augsburg

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Waren den Augsburgern bereits in der Relegation stets dicht auf den Fersen - Philipp Maier(l.), Linor Shabani (m.) und Josip Tomic (r.).

Rosenheim - Am zehnten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag um 19:00 Uhr im heimischen Jahnstadion die zweite Mannschaft des FC Augsburg zu Gast. Mit den Gästen haben die Rothemden noch ein Hühnchen zu rupfen, war der FCA II doch Gegner der Sechziger in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation der vergangenen Saison - und dort von diversen Schiedsrichterentscheidungen begünstigt.

Mit dem Team von Trainer und Ex-Nationalspieler Christian Wörns kommt ein alter Bekannter nach Rosenheim. Vor gar nicht allzu langer Zeit standen sich die Kontrahenten in der ersten Runde der Relegationsspiele um den Verbleib bzw. den Aufstieg in die Regionalliga Bayern gegenüber. Wie alle wissen, zogen die Jungs von Trainer Klaus Seidel dabei den Kürzeren und schieden in zwei hart umkämpften Begegnungen äußerst knapp und unglücklich aus.

1860 Rosenheim - FC Augsburg II

Aber das ist Schnee von gestern. Die Mannschaft aus der Fuggerstadt belegt nach acht Punktspielen mit 13 Zählern einen zufriedenstellenden siebten Tabellenplatz. Zuletzt konnte man in Bayreuth (0:0) und gegen Ingolstadt II (1:1) jeweils eine Punkteteilung einfahren. Zu den bekanntesten Gesichtern der Schwaben zählt neben dem Trainer sicherlich auch noch Ex-Profi Dominik Reinhardt.

Derart bekannte Namen kann der TSV 1860 Rosenheim nicht aufbieten. Jedoch ist dies für das Spiel der Gastgeber auch nicht von Bedeutung. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer Klaus Seidel und seinem Team ist geprägt von unbedingtem Willen, aufopferungsvoller Laufbereitschaft sowie jeder Menge Leidenschaft. Natürlich spielen auch die Faktoren Weiterentwicklung und Ehrgeiz eines jeden Spielers im Kader der Sechziger eine wichtige Rolle.

FC Augsburg II - 1860 Rosenheim

Mit diesen Eigenschaften hätte man am letzten Spieltag beinahe in der Landeshauptstadt gegen den FC Bayern München II eine Überraschung schaffen und was Zählbares mitnehmen können. Aber der hochkarätige Gegner nutzte zwei der wenigen Unzulänglichkeiten in der Abwehr der Rosenheimer zum 2:1 Sieg. Da wäre durchaus was für den Liganeuling drin gewesen.

Stets als Führungsspieler und Antreiber geht Kapitän und Abwehrchef Mathias „Matze“ Heiß vorne weg und ist dadurch ein bemerkenswertes Vorbild für so manch jungen und unerfahrenen Kollegen im Rosenheimer Dress. Er weiß, wie er sein Team in die hart umkämpften Matches in der Regionalliga führen muss: „Unser Ziel ist am Freitag an die gute Leistung vom Spiel in München anzuknüpfen und über unseren einmaligen Teamgeist, sowie Kampf und Leidenschaft möglichst auch im nächsten Wiesn-Heimspiel punkten zu können".

Das große Vorhaben von Spielern, Trainern und Funktionären ist ein weiteres positives Resultat im heimischen Jahnstadion am letzten Wochenende während dem Herbstfest. Dann kann sich die tolle Truppe auch im Anschluss noch die ein oder andere verdiente Maß gönnen!

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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