Vorschau: SV Schalding-Heining - TSV 1860 Rosenheim

Was gelingt den Sechzigern in der Drei-Flüsse-Stadt?

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Hungrig und immer auf der Lauer nach weiteren Punkterfolgen - die Sechziger um Stürmer Danijel Majdancevic.

Rosenheim - Am elften Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag um 14:00 Uhr beim SV Schalding-Heining antreten. Für die Sechziger geht es in diesem wichtigen Auswärtsspiel darum, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten. Gelänge den Rosenheimern gar ein dreifacher Punktgewinn, könnten sie sogar acht Punkte zwischen sich und den Widersacher aus Passau legen.

Das Heimteam von Trainer Anton Autengruber belegt aktuell nach zehn Spieltagen mit acht Punkten nur den sechzehnten und damit drittletzten Tabellenplatz der Regionalliga Bayern. Bei 1860 München zog man am letzten Wochenende mit 0:2 den Kürzeren, acht Tage vorher verloren die Passauer mit 2:3 im heimischen Stadion gegen die SpVgg Bayreuth. Somit befinden sich die Schaldinger um Kapitän Michael Pillmeier derzeit nicht gerade auf einer Erfolgswelle.

Schalding muss Punkten um nicht weiter Boden zu verlieren 

Deshalb wird das Team vom Rande der „Drei-Flüsse-Stadt“ sicherlich alles daran setzen, schnellstmöglich wieder positivere Ergebnisse einzufahren um ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern beziehungsweise nicht weiter zu den davor platzierten Mannschaften abreißen zu lassen. Damit soll zwingend bereits in der Partie gegen den Aufsteiger aus Rosenheim begonnen werden, der den Schaldingern fünf Punkte voraus ist.

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Die Schützlinge von Trainer Klaus Seidel aber haben ganz sicherlich gehörig etwas dagegen einzuwenden. Die Elf ist mittlerweile selbstbewusst genug auch auf gegnerischem Platz ambitioniert aufzutreten – im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich – und wird dem Kontrahenten einen Fight liefern, um zu Punkten und im Idealfall gleich alle drei Punkte mit an die Mangfall zu nehmen.

Auch für die Sechziger ist es ein eminent wichtiges Aufeinandertreffen

Denn man muss nicht Drumherum reden - schaut man sich die vergangene und bisherige Regionalliga-Saison an, so gehören auch die Schaldinger zu den Teams, die bis ganz zum Schluss um den Klassenerhalt werden kämpfen müssen. Gelänge den Rosenheimern gar ein dreifacher Punktgewinn hätten sie es geschafft, vorerst bereits acht Punkte zwischen sich und diesen direkten Konkurrenten zu legen.

Nach dem tollen 3:0 Heimsieg über den FC Augsburg II in der Vorwoche kann die Truppe um Kapitän Mathias Heiß schon dreizehn Zähler auf der Habenseite verbuchen. Das bedeutet einen zufriedenstellenden zehnten Tabellenplatz. Wer hätte das vor der Saison oder auch noch vor einigen Wochen geglaubt?

Rosenheim bleibt sich treu - Selbstbewusstsein mit Bodenhaftung

Aber diejenigen, die regelmäßig den Weg ins Jahnstadion finden, wissen mittlerweile, was ihre Elf zu leisten im Stande ist. Denn neben Leidenschaft in jedem Zweikampf gibt es dort auch schlicht und einfach richtig guten Fußball zu sehen. Nur durch die ambitionierte und ehrgeizige Einstellung von Trainer und Team war diese Punkteausbeute bis zum jetzigen Zeitpunkt möglich. Die Vielzahl an konsequenten und zielstrebigen absolvierten Trainingseinheiten macht sich nun bezahlt.

Trotzdem treten viele der Rosenheimer Beteiligten ein klein wenig auf die Euphorie-Bremse und betonen bis dato noch nichts erreicht zu haben. Was die Überzeugungsarbeit hinsichtlich der eigenen Leistungsfähigkeit angeht, sicherlich nicht ganz richtig - und dennoch verständlich. Letztlich ist es nur ein weiteres Zeichen dafür, wie ehrgeizig die Rosenheimer Jungs und ihr Umfeld sind. Und wie bodenständig sie bleiben. Man braucht sich also keinerlei Sorgen darum machen, dass an der Jahnstraße irgendwer abhebt und vergisst, worauf es Woche für Woche ankommt um in dieser Liga zu bestehen. Beste Voraussetzungen dafür, weiter erfolgreich zu sein.

Geben Alle wieder Alles, ist ein weiterer Schritt nach vorne möglich

Auch die Partie gegen Schalding-Heining wird wieder Alles von Allen abverlangen. Erneut muss die Leistungsgrenze eines jeden Einzelnen erreicht werden um auf diesem Level Punkte einzufahren. Dieser Einschätzung teilt auch 1860-Trainer Klaus Seidel: „In Schalding erwartet uns ein sehr gefährlicher Gegner. Gerade weil es bei ihnen momentan nicht so rund läuft, wissen sie, worum es geht. Wir müssen versuchen dagegenzuhalten, erneut eine gute Leistung abliefern und kämpfen bis zum Umfallen! Dann ist durchaus auch in Passau ein positives Ergebnis möglich!“.

Einer weiteren guten Leistung des Aufsteigers steht also nichts mehr im Weg. Ob dabei auch auswärts erneut gepunktet werden kann - und das vielleicht sogar auf ganzer Linie - steht aber auf einem anderen Blatt. Für reichlich Spannung ist also gesorgt an diesem Samstag an Donau, Inn und Ilz.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / cs

Quelle: rosenheim24.de

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