SpVgg Unterhaching - TSV Buchbach 2:0

Erste Schlappe nach acht Spielen für Buchbach

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Keeper Sandro Volz durfte in der Schlussphase in Unterhaching mal wieder als Mittelstürmer ran und ließ seine Feldspieler-Qualitäten aufblitzen.

Unterhaching - Nach acht Runden ohne Niederlage hat es den TSV Buchbach im letzten Saisonspiel noch einmal erwischt: Die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Walter Werner unterlag beim vorgezogenen, aber letztlich bedeutungslosen Finale der Fußball-Regionalliga Bayern am Mittwochabend in Unterhaching.

„Jede Niederlage schmerzt. Zum Glück sind wir die gesamte Rückrunde nur drei Mal als Verlierer vom Platz gegangen“, tröstete sich Buchbachs Walter Werner, der die Partie in Unterhaching trotzdem genossen hat: „Tolles Ambiente unter Flutlicht, ein Traumrasen. Da merkt man schon, dass in Unterhaching vor nicht allzu langer Zeit einfach Bundesliga-Fußball gespielt worden ist.“

Nicu und Bigalke machen den Unterschied

Der Trainer der Rot-Weißen sah eine starke Unterhachinger Truppe, in der die beiden ehemaligen Bundesligaspieler Maximilian Nicu und Sascha Bigalke den Unterschied machten: „Das hat einfach Spaß gemacht, diesen Spielern zuzusehen. Diese Klasse muss man einfach mal so anerkennen. Letztlich war es ein verdienter Sieg für Unterhaching, wobei wir auch ein guten Job gemacht haben und auch einige starke Szenen vor dem Tor des Gegners hatten.“

Service:

Im Gegensatz zum Hinspiel, als die Buchbacher schon zur Pause mit 0:3 zurücklagen und am Ende ein 0:4 quittieren mussten, hielten die Rot-Weißen am Mittwochabend deutlich besser dagegen. Allerdings mussten die Gäste in den ersten 45 Minuten einige Mal in höchster Not klären, als Vitalij Lux (9.), Bigalke (29.) und erneut Lux (34.) durch waren.

Die besten Möglichkeiten der Buchbacher hatten Maxi Bauer mit einem Schuss aus zwölf Metern (32.) und Patrick Drofa in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs, als er mit einem schönen Seitfallzieher an Keeper Maxi Hehn scheiterte.

Einsiedler trifft für Haching - Dotzler vergibt Ausgleichschance

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hätte der völlig allein gelassene Alex Piller aus zehn Metern den Führungstreffer für die Elf von Claus Schromm erzielen müssen, doch TSV-Keeper Maxi Weber klärte erneut per Fußabwehr. In der 53. Minute war es dann aber so weit: Piller zog knallhart ab, Weber konnte den Ball nicht fixieren und der Ex-Rosenheimer Markus Einsiedler war aus fünf Metern mit seinem zehnten Saisontreffer zur Stelle.

Die Buchbacher Antwort in der 57. Minute wäre dann fast mit dem 1:1 belohnt worden, doch nach starker Einzelleistung von Bauer schob Lukas Dotzler den Ball aus fünf Metern am Kasten des ehemaligen Bundesligisten vorbei.

Lux, der in der Hinrunde schon dreimal für seinen damaligen Verein 1. FC Nürnberg II gegen Buchbach getroffen hatte, machte in der 71. Minute den Deckel drauf: Nach Flanke von Bigalke erzielte der kirgisische Nationalstürmer mit einem sehenswerten Flugkopfball das 2:0.

Buchbacher freuen sich auch nach verdienter Niederlage auf die Sommerpause

Unterm Strich war der Sieg für die Unterhachinger verdient, doch hätte die Partie durchaus anders laufen können. Werner: „Maxi Bauer war in der 26. Minute durch und wird klar gefoult, da stand es noch 0:0. Und als Thomas Breu ins Spiel kam, wurde bei seiner ersten Aktion im Strafraum gelegt. Da muss es Elfer geben, dann steht es ein 1:1 und wir sind wieder im Spiel. Nutzt halt nichts, wenn anders entschieden wurde. Wir freuen uns nach einer herausragenden Saison auf die Sommerpause und sind jetzt schon richtig heiß, wenn es wieder losgeht.“

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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