Vorschau: TSV Buchbach - SpVgg Unterhaching

Buchbach braucht gegen Haching den "Sahnetag"

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Weiß um die klare Außenseiterrolle seiner Mannschaft gegen Unterhaching: Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Buchbach - Herkulesaufgabe für den TSV Buchbach im zweiten Heimspiel in Folge: Nach dem 3:0 gegen Bayern Hof erwarten die Rot-Weißen am Freitag um 19:00 Uhr mit der SpVgg Unterhaching die bisherige Übermannschaft der Liga.

„Unterhaching ist ein tolles Zusatzspiel für unsere Zuschauer, sehen sie doch ehemalige Erstliga-Spieler wie Sascha Bigalke, Maximilian Nicu und Stephan Hain.“, formuliert es Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der genau weiß: „Wenn wir gegen Unterhaching etwas holen wollen, müssen wir alle einen Sahnetag erwischen!“ Neun Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Claus Schromm nach der zwölften Runde auf die beiden Münchner Verfolger vom FC Bayern und TSV 1860 - zehn Siege und nur zwei Unentschieden stehen dabei für den Ligaprimus zu Buche.

Schlechte Erinnerungen an Haching

Nur ungern denkt Bobenstetter ans letzte Heimspiel vor genau elf Monaten zurück, als seine Mannschaft nach Treffern von Dominic Reisner, Alexander Piller, Alexander Winkler und Thomas Steinherr eine 0:4-Klatsche einstecken musste: „Wir hatten damals eine gute Phase und dachten eigentlich, dass wir was reißen können. Doch diesen Zahn hat uns Unterhaching schnell gezogen.“

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Das damalige Team von Schromm hatte allerdings mit der aktuellen Mannschaft nicht allzu viel zu tun, seither haben sich die Unterhachinger um Präsident Manfred Schwabl unglaublich viel Qualität dazu geholt und dementsprechend souverän marschiert der ehemalige Bundesligist, der am Ende der Saison in die 3. Liga zurückkehren will, auch durch die Regionalliga.

SpVgg heuer noch stärker!

„Es ist für uns ja gut, wenn Unterhaching wieder in die 3. Liga aufsteigt. Schon aus dem Grund, weil die Hachinger ja immer wieder viele Talente ausbilden, die eben nicht alle den Sprung ins Profitum schaffen. Auch in der Vergangenheit haben wir schon häufig Spieler bekommen, die bei Unterhaching ausgebildet wurden.“, so Bobenstetter.

Bei den Gastgebern war die Erleichterung über den Sieg gegen Hof natürlich riesengroß, gegenüber dem vergangenen Freitag kommt nur Gordon Büch, der seine Gelbsperre abgesessen hat, neu in den Kader.

„Gegen Hof hatten wir 13 Feldspieler, jetzt sind es 14. Mit denen müssen wir schauen, wie wir uns gegen Unterhaching so teuer wie möglich verkaufen können.“, sagt der Buchbacher Coach, der sich taktisch noch nicht festgelegt hat. Allerdings kann man davon ausgehen, dass Bobenstetter und Walter Werner eine eher defensiv ausgelegte Grundordnung bevorzugen werden.

Buchbach muss auch am Feiertag ran

Drei Tage später steht dann am Montag um 15:00 Uhr das Pokal-Achtelfinale beim Landesligisten FC Sturm Hauzenberg auf dem Programm. Voraussichtlich kann das Buchbacher Trainerteam dann nur mit dreizehn Mann planen, da Martin Mayer beruflich verhindert ist. „Logisch wollen wir eine Runde weiter kommen, aber das wird mit Sicherheit nicht ganz einfach.“, befürchtet Bobenstetter.

Tickets für den Sonderzug am 8. Oktober nach Ingolstadt gibt es übrigens am Freitag am Fan-Kiosk zu kaufen. „Je mehr Leute mitfahren, je größer die Unterstützung ist, umso wahrscheinlicher ist es natürlich, dass wir in Ingolstadt punkten!“, hofft Bobenstetter auf einen rappelvollen Sonderzug. Bei den bisherigen Sonderzug-Fahrten gab es ja Siege in Augsburg und Nürnberg, lediglich vor einem Jahr musste man sich dem übermächtigen Jahn in Regensburg beugen.

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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