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Eishockey in Waldkraiburg: Löwen haben es in der Hand

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    • 24.02.12
    • Eishockey
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Löwen haben es in der Hand

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Waldkraiburg - Nachsitzen oder nicht - das ist die Frage, die über dem anstehenden Wochenende für den EHC Waldkraiburg steht.

OVB

© czw

Eislöwenkapitän Daniel Hämmerle will seine Mannschaft zu zwei Siegen führen.

In ihren letzten beiden Spielen der Abstiegsrunde Gruppe B, am Freitag im eigenen Stadion gegen Nürnberg (Spielbeginn: 19.45 Uhr) und am Sonntag in Pfaffenhofen (18 Uhr), können die Industriestädter den vorzeitigen Klassenerhalt noch selbst schaffen. Dafür bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung.

Denn die letzte Partie, am vergangenen Sonntag gegen Germering, gehörte mit zum Schlimmsten, was die "Löwen" in dieser Spielzeit abgeliefert haben. Mit 1:8 ließen sie sich da von den "Wanderers" aus ihrem eigenen Stadion fegen und dabei so ziemlich alles vermissen, worauf es im Abstiegskampf ankommt. Kampfgeist, Einsatz und die Leidenschaft der letzten Wochen waren wie weggefegt.

Nach dem guten Auftakt in die Abstiegsrunde, mit den Siegen gegen Pfaffenhofen und Nürnberg, haben sie sich mit dieser Niederlage und dem 3:4 nach Penalty-Schießen in Germering am letzten Freitag das Leben wieder unnötig schwer gemacht. Denn auch der EC Pfaffenhofen ist gerade noch rechtzeitig im Abstiegskampf angekommen: Den zwei Pleiten, die Angesprochene gegen den EHC und dem knappen 1:2 gegen Germering, ließen die "Ice Hogs" zwei deutliche Siege gegen Nürnberg folgen. Mit sechs Punkten sind sie dem EHC Waldkraiburg, mit sieben Punkten auf Rang zwei der Gruppe, knapp auf den Fersen und sie spielen am Freitag in Germering, während Waldkraiburg den punktlosen EHC 80 Nürnberg im eigenen Stadion empfängt.

"Gegen Nürnberg müssen wir gewinnen, da gibt's keine Ausreden. Die Spiele vom letzten Wochenende müssen wir vergessen, daran lässt sich jetzt sowieso nichts mehr ändern. Wir müssen uns wieder auf das besinnen, was wir können: Jeder muss für jeden arbeiten und auf dem Eis alles geben- es ist ja nicht so, dass wir das diese Saison noch nie geschafft hätten" fordert der verletzte EHC-Kapitän Peter Richter seine Teamkollegen auf. Er selber muss die Spiele mit schwerer Schulterverletzung von der Bande aus verfolgen und ist verständlicherweise mehr als verärgert darüber, dem Team nicht helfen zu können.

Sein Vertreter Daniel Hämmerle, der in den letzten Wochen das "C" auf der Brust führt, macht bislang aber einen überragenden Job: Drei Tore und vier Vorlagen lieferte der 29-Jährige in den bisherigen vier Spielen der Abstiegsrunde. Mit einem Tor und vier Vorlagen liegt Martin Führmann dahinter, auch wenn man zuletzt nicht mehr viel Positives sah, vom zweitbesten Vorrunden-Scorer der "Löwen".

Natürlich ist vor den letzten beiden Partien der Abstiegsrunde Platz für zahlreiche Rechenspiele: Das Einfachste für den EHC Waldkraiburg wäre jenes, mit einem Sieg gegen Nürnberg - der auch alles andere als sicher planbar ist - und einem gleichzeitigen Sieg von Germering gegen Pfaffenhofen die Rechnereien zu beenden.

Ob Germering aber nochmals alles gegen Pfaffenhofen geben wird, wird sich zeigen, schließlich haben sie sich mit dem 8:1 am letzten Sonntag beim EHC vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Außerdem spielen viele Pfaffenhofener Spieler mit den Germeringern im Sommer zusammen in der gleichen Inlinehockey-Mannschaft. Ein Schelm, wer da Böses denkt?

Zunächst muss der EHC Waldkraiburg aber auf seine eigene Leistung schauen. Denn gegen Nürnberg tat man sich beim 4:3-Sieg im Hinspiel schon sehr schwer und die "80er" werden sich ebenfalls nicht kampflos ergeben, trotz ihrer null Punkte auf dem Konto. Wenn der EHC Waldkraiburg nicht aber zu seiner alten Stärke zurück findet, drohen in jedem Fall die Play-Downs: In der Serie "best-of-five" geht es dann gegen den Tabellenletzten der Gruppe A, derzeit der ESC Dorfen.

Durch die Eisstockweltmeisterschaft könnten die "Löwen" dann ihre Heimspiele nicht mehr im eigenen Stadion austragen und müssten eventuell nach Landshut oder in ein anderes Stadion ausweichen. So weit müssen sie es aber nicht kommen lassen- noch haben es die "Löwen" selbst in der Hand.

göß/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: rosenheim24.de

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