Rote Teufel Bad Nauheim - Starbulls Rosenheim

Starbulls bescheren sich mit Tabellenführung

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Die Starbulls Rosenheim gewannen in Bad Nauheim mit 4:1.

Bad Nauheim – Für die Starbulls war bereits zwei Tage vor Heiligabend Bescherung: Die Mannschaft beschenkte ihre Fans und sich selbst mit einem Auswärtssieg und der Tabellenführung.

Da Erzrivale EV Landshut bereits am späten Nachmittag gegen Bremerhaven mit 3:6 verloren hatte, waren die Vorzeichen für das Match der Grün-Weißen am Sonntagabend in Bad Nauheim klar: Mit einem Sieg würde man die Tabellenspitze an Weihnachten übernehmen können! Letztlich setzte sich die Mannschaft von Trainer Franz Steer dank zweier Doppelschläge mit 4:1 (2:0, 2:1, 0:0) durch, wobei das Ergebnis unter dem Strich deutlicher klingt, als das Spiel über weite Strecken war.

Vor über 3.000 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion erwischten die Hausherren den besseren Start und kamen in der Anfangsphase einige Male gefährlich vor das Tor von Timo Herden, der diesmal für den grippegeschwächten Pasi Häkkinen zwischen den Rosenheimer Pfosten stand. Doch die Innstädter fingen sich und schlugen gegen Ende des ersten Drittels zweimal eiskalt zu: Erst tauchte Fabian Zick nach Pass von Stephan Gottwald frei vor Goalie Domenic Barthels auf und versenkte eiskalt zum 0:1 (18.). Und nur eine gute Minute später stand es 0:2, als Norman Hauner nach schöner Kombination über Kim Staal und Shawn Weller einnetzen konnte (19.).

Zu Beginn des Mitteldrittels sollte es noch besser kommen. Binnen 48 Sekunden gelang den Oberbayern ein zweiter Doppelschlag. Erst traf Andrej Strakhov nach einem Abpraller von Barthels aus spitzem Winkel zum 0:3 (22.), dann war es Robin Hanselko, der die gute Leistung der dritten Reihe krönte, indem er die Scheibe in den Torgiebel haute – 0:4 (23.). Das Spiel schien kurzzeitig bereits entschieden. Doch dann schüttelten sich die Hessen und konnten durch Matt Beca im Powerplay verkürzen (28.). Jetzt war richtig „Feuer“ in der Hütte – und wenn den Roten Teufeln in dieser Phase ein zweiter Treffer gelungen wäre, hätte das Match auch nochmal kippen können. Gegen Ende des tollen und abwechslungsreichen zweiten Abschnitts hatten dann aber auch die Starbulls noch Chancen zur Vorentscheidung.

Bad Nauheim kam zwar noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung auf das Eis zurück, doch nachdem der Anfangsdruck zu Beginn des dritten Drittels überstanden war, ließen die Grün-Weißen – diesmal ohne den verletzten Tyler McNeely (weswegen Steer wiederum nur auf drei Reihen setzte) – aber nicht mehr viel anbrennen und spielten das Ergebnis konzentriert über die Runden. Ein Lob verdiente sich dabei auch besagter Herden, der zwar einige Scheiben prallen ließ, doch dafür auch mehrere starke Paraden zeigte und für sein Alter eine bemerkenswert abgeklärte Leistung ablieferte.

Bad Nauheim - Starbulls Rosenheim

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass der Sieg für die Starbulls zwar vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel, doch gleichzeitig gute Werbung für das „Volle Hütte“-Spiel gegen die Ravensburg Towerstars war. Für das Match am zweiten Weihnachtsfeiertag (18 Uhr, Kathrein-Stadion) sind die Sitzplatzkarten übrigens bereits ausverkauft. Stehplatztickets sind allerdings noch verfügbar.

Das Spiel in der Statistik:

EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim 1:4 (0:2, 1:2, 0:0) 

  • Tore: 0:1 (18.) Fabian Zick (Stephan Gottwald, Marinus Kritzenberger), 0:2 (19.) Norman Hauner (Kim Staal, Shawn Weller), 0:3 (22.) Andrej Strakhov (Stephan Gottwald, Fabian Zick), 0:4 (23.) Robin Hanselko (Beppo Frank), 1:4 (28.) Matt Beca (ohne Assist – Überzahl-Tor).
  • Schiedsrichter: Eric Daniels (Gelsenkirchen).
  • Strafen: Bad Nauheim 16 – Rosenheim 16.
  • Zuschauer: 3.047.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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