Rosenheim verliert auch das 3. Saisonspiel!

Starbulls verlieren gegen die Wölfe Freiburg

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Rosenheim - Mit einem Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe starten die Starbulls in das zweite Punktspielwochenende. Nachdem die Starbulls mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind, sollen umgestellte Reihen für frischen Wind und die ersten Punkte sorgen.

Endergebnis: Starbulls unterliegen Freiburg mit 3:5

Die Starbulls verlieren auch das 3. Saisonspiel! Freiburg war in den entscheidenen Momenten entschlossener und hat immer im richtigen Moment ein Tor erzielt . Die Rosenheimer zeigten eine ansprechende Leistung, konnten diese allerdings nicht 60 Minuten durchziehen. Hinten hat man es den Freiburger einige male zu leicht gemacht und vorne waren sie nicht entschlossen genug, bzw. war das Glück beim Torabschluß nicht auf der Starbulls-Seite ! Weiter geht es am Sonntag in Kassel!

Das Spiel im LIVE-TICKER

+++ Hier gehts zum Live Ticker! +++

Nur ein eigener Treffer in zwei Spielen und kein einziger Punkt. Eine bittere und knappe 0:1-Heimniederlage gegen Riessersee und eine klare 1:7-Pleite in Dresden. Das erste Spielwochenende war für die Starbulls Rosenheim und deren Fans alles andere als ein hoffnungsvoller Auftakt in die Spielzeit 2016/17 der DEL 2. Für Trainer Franz Steer kamen die Startschwierigkeiten aber nicht überraschend: „Es war für mich und eine Rosenheimer Mannschaft das erste Mal, dass wir nicht eingespielt aus der Vorbereitungsphase kamen und auch nicht mit vier Sturmreihen agieren konnten. Wegen der vielen Ausfälle konnte sich nur die erste Sturmreihe wirklich einspielen – und die hat es in den ersten Spielen leider nicht richten können. Einige wichtige Spieler waren und sind angeschlagen und deshalb noch weit von ihrem Leistungsniveau entfernt“.

Trainer nicht zufrieden

Davon abgesehen haben dem Starbulls-Coach allerdings auch einige ganz banale Dinge im Spiel der Seinen überhaupt nicht gefallen: „Das Umschaltspiel hat nicht funktioniert, das Spiel ohne Scheibe war schwach und wir haben zu selten oder im falschen Moment den Torabschluss gesucht. In Dresden war das – vor allem in Überzahl – zwar schon deutlich besser, aber leider noch nicht von Erfolg gekrönt.“ 

Und die Statistik gibt Steer recht. Die Starbulls haben in der Energieverbund-Arena öfters auf das Tor geschossen (33), als die Eislöwen (31). Schönreden will der Rosenheimer Übungsleiter aber gar nichts: „Wir haben am letzten Wochenende in keiner Spielphase überzeugen können, und mit Ausnahme von Lukas Steinhauer beim Heimspiel am Freitag hat auch kein Spieler Normalform gezeigt.“ Entsprechend gab es nach dem Dresden-Spiel und in der Trainingswoche auch einige klare Ansprache an die Spieler – und deren Reaktion macht Franz Steer große Hoffnung für die nächsten Aufgaben: „Im Training war unglaublich viel Zug und Action drin“. Mit dazu beigetragen hat wohl auch, dass der Coach einige Umstellungen in den Reihen vorgenommen hat und damit auch gegen Freiburg am Freitag für frischen Wind im Spiel der Grün-Weißen sorgen möchte.

Freiburg nur unwesentlich besser gestartet

Mit der Ausbeute von einem Punkt aus zwei Spielen ist Freitagsgegner Freiburg nur unwesentlich besser in die neue Spielzeit der DEL 2 gestartet, als die Starbulls. Die Spielverläufe waren aber dabei höchst unglücklich. Am ersten Spieltag unterlagen die Schützlinge von Trainer Leos Sulak in Kaufbeuren trotz guten Spiels und verdienter 1:0-Führung nach zwei Dritteln mit 1:3. Im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken am Sonntag stand es, obwohl die Breisgauer schnell mit 3:0 und dann auch bis in die letzte Spielminute hinein in Führung lagen, nach 60 Spielminuten nur noch 5:5 – und im Shootout waren es dann die Gäste, die sich den Zusatzpunkt ergattern konnten. Angesichts der Tatsache, dass die Freiburger mit vier Reihen gehen konnten, wirken die Spielentwicklungen mit späten Gegentoren und aus der Hand gegebenen Führungen durchaus überraschend.

Als Aufsteiger zur Vorsaison und nachdem letztlich souverän der sportliche Klassenerhalt gelang, wollen die Freiburger in dieser Saison einen weiteren Schritt machen, um sich in der zweithöchsten deutschen Eishockeyspielklasse langfristig zu etablieren. Das gewachsene Team blieb dafür in seinen Grundfesten bestehen, wurde aber gezielt auf einigen Positionen verstärkt. So hofft man im Breisgau, dass mit dem neuverpflichteten Tschechen Lukas Mensator auf der Torhüterposition noch einmal ein Qualitätssprung gegenüber Jonathan Boutin (jetzt Augsburg/DEL) gelingt. Und dass der aus Litvinov gekommene neue Kontingentstürmer Radek Duda noch erfolgreicher scoren wird, als der nach Italien abgewanderte David Vrbata, gilt als sicher. Erfolgreichster Offensivspieler am ersten Spielwochenende war aber Förderlizenspieler Steven Billich, der gleich dreimal einnetzte.

In Rosenheim werden die Freiburger Wölfe vermutlich bis auf Verteidiger-Oldie Dennis Meyer in Bestbesetzung antreten und deshalb komfortabel mit vier Sturmreihen agieren können. Für die Breite des Kaders sorgt die Kooperation mit den Schwenninger Wild Wings, derer mit den Verteidigern Yannick Mund und Tim Bender sowie den Stürmern Steven Billich, Kai Herpich, Jonah Hynes, Marcel Kurth, Lennart Palausch und Jonas Schlenker gleich acht Förderlizenzspieler entspringen.

Vier Reihen bei den Starbulls?

Wenn irgendwie möglich, dann will Starbulls-Coach Franz Steer deshalb ebenfalls mit vier Sturmreihen agieren. Simon Fischhaber, Joseph Lewis – beide sind frühestens in einer Woche eine Option – und der bis weit in den November fehlende Dominik Daxlberger stehen ihm dafür aber nicht zur Verfügung. Weitere Ausfälle im Rosenheimer Team waren bis Ende der Trainingswoche nicht zu befürchten. Allerdings sind zahlreiche Spieler, u.a. Michael Baindl, Cameron Burt, Michael Rohner und Peter Lindlbauer, nach Verletzungen und Trainingsrückständen noch mehr oder weniger weit weg von ihren möglichen Leistungsniveaus.

Im Tor der Starbulls wird im Heimspiel gegen Freiburg wohl Timo Herden seine Punktspielpremiere feiern, nachdem Lukas Steinhauer seine starke Leistung im Auftaktspiel gegen Riessersee beim Auswärtsauftritt in Dresden nicht bestätigen konnte. 

Spielbeginn ist um 19.30 Uhr im Emilo-Stadion. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bequem online und zum Selbstausdrucken im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, natürlich aber auch in der Starbulls-Geschäftstelle am emilo-Eisstadion. rosenheim24.de berichtet wie gewohnt via Live Ticker, die Kollegen von Radio Charivari berichten in Ausschnitten live. Zudem gibt es auch wieder eine kommentierte Live-Übertragung bei sprade.tv.

Quelle: rosenheim24.de

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