SPD und Republikaner mit Anträgen

Eisstadion-Neubau: "TSV 1860 mit ins Boot holen!"

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Rosenheim - Die Diskussion um einen möglichen Eisstadion-Neubau geht in die nächste Runde. Zuletzt hatte OB Bauer das Thema mehr oder minder auf Eis gelegt. Jetzt haben die SPD und die Republikaner jedoch neue Anträge diesbezüglich gestellt.

Geht es nach der SPD-Fraktion im Rosenheimer Stadtrat, dann wird es in Zukunft ein Eisstadion mit zwei Eisflächen im Süden des Rosenheimer Bahnhofs geben. Das berichtete Radio Charivari am Montag. Zunächst soll dort der Bau einer zweiten Eisfläche geprüft werden, die dann von den örtlichen Vereinen und für den öffentlichen Eislauf genützt werden könnte. Später könnte in unmittelbarer Nähe ein neues Stadion gebaut werden.

Einen entsprechenden Antrag hat die SPD beim Haupt- und Finanzausschuss der Stadt für dessen nächste Sitzung bereits gestellt. Unterstützung kam vom CSU-Fraktionschef Herbert Borrmann. Es sei nur "sinnvoll", dort ein neues Stadion ins Auge zu fassen, da das Gelände gut an Bahn und Bus angeschlossen sei und es keine Probleme mit Lärmbelästigung gebe. Das Gelände gehört aktuell noch der Deutschen Bahn. Borrmann zeigte sich aber zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden könnte. In einer Online-Petition hatten sich davor bereits über 1.500 Eissport-Freunde eingetragen, um den Eisstadion-Neubau bzw. die Diskussion darüber voranzutreiben.

Emilo-Schriftzug an Eisstadion angebracht

"TSV 1860 ins Boot holen!"

Die Republikaner befürworten dagegen weiterhin einen Neubau neben dem bisherigen Eisstadion auf dem Kunstrasenplatz des TSV 1860 Rosenheim. Die Partei fordert nun in einem Antrag an Oberbürgermeisterin Bauer, endlich "den TSV 1860 Rosenheim mit ins Boot zu holen".

Service:

Der Antrag der Republikaner im Wortlaut

Denn nur wenn der TSV 1860 andere Trainingsplätze bekomme, könne überhaupt an einen Neubau bzw. den Verkauf des Grundstückes gedacht werden, so die Partei. Außerdem fordern die Stadträte Hötzel und Schmid in ihrem Antrag, dass die Stadt endlich den Vorschlag der Republikaner prüfen solle, neue Trainingsplätze für die Sechziger in Westerndorf zu bauen! "Das Training des TSV 1860 muss gesichert sein! Unserer Meinung nach kann ja auch nicht der zweite Schritt vor dem ersten erfolgen", so die Republikaner wörtlich.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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