Starbulls unterliegen deutlich in Weißwasser

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Kehrt Stephen Schultz an diesem Wochenende zurück aufs Eis? Trainer Franz Steer wollte sich noch nicht genau in die Karten blicken lassen.

Rosenheim - "Sächsisch" wird es für die Starbulls an diesem Wochenende. Am Abend gastierten die Grün-Weißen zunächst in Weißwasser - und verloren deutlich.

Vor 1.752 Besuchern verloren die Rosenheimer Eishockeyspieler an der polnischen Grenze mit 2:5 (0:3, 2:1, 0:1). Nach einem klaren Rückstand im ersten Drittel mussten die Starbulls im Mittelabschnitt zunächst sogar noch einen vierten Gegentreffer schlucken, ehe die Tore von Mario Trabucco (39.) und Stephen Schultz (40.) kurzzeitig die Hoffnung zurückbrachten. Im letzten Abschnitt machte Weißwasser durch Dennis Palka mit dem 5:2 jedoch alles klar (47.).

Wir berichten von der Partie wie immer per Live Ticker. Außerdem gibt es den Internet-Stream bei Sprade TV und unsere Kollegen von Radio Charivari berichten ebenfalls in Einblendungen!

Der Vorbericht:

Mit den Lausitzer Füchsen auswärts am Freitag (19.30 Uhr) und den Dresdner Eislöwen zuhause am Sonntag (17 Uhr) treffen die Rosenheimer auf zwei direkte Konkurrenten um die Playoff-Plätze. Dresden liegt mit 65 Punkten auf Tabellenplatz sieben und damit einen hinter den Starbulls, die Lausitzer Füchse mit 60 Punkten auf Rang elf.

Schwere Zeiten für Weißwasser

Die Lausitzer Füchse machen gerade schwere Zeiten durch. Lagen sie bis vor kurzem noch im oberen Tabellendrittel, haben sie in den letzten fünf Spielen satte fünf Niederlagen einstecken müssen. Zuletzt verloren sie in einem Nachholspiel in Bremerhaven mit 2:3. Starbulls-Trainer Franz Steer warnt allerdings vor dem Powerplay der Füchse und hält die Mannschaft von der polnischen Grenze für schwer berechenbar. Das Schwierigste wird aber sein, die Kontingentspieler in Schach zuhalten: „Die leben von ihren Ausländern. Wenn Jonas Johansson, Scott King und Maxime Legault einen Lauf haben, dann können sie über Einzelaktionen ein Spiel entscheiden." Aber auch Torhüter Jonathan Boutin steht im Blickfeld, der zur Zeit mit sehr wechselhaften Leistungen auffällt.

Um eine positive Saisonbilanz gegen die Füchse zu bekommen, müssen die Starbulls gewinnen. Im ersten Spiel siegten sie noch mit 5:3, unterlagen dann aber mit 1:2 und 2:3 nach Penaltyschießen. „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, um zu gewinnen“, sagt Steer, der von seiner Mannschaft aber überzeugt ist: „Die Mannschaft macht einen sehr frischen Eindruck, die Jungs haben Spaß und laufen gut.“

Schultz kehrt wohl zurück

Steer kann bis auf Stephan Gottwald, Max Renner und vermutlich Manuel Edfelder auf den kompletten Kader und damit auch auf Stephen Schultz zurückgreifen, der bislang nur sechs Spiele für Rosenheim gemacht hat. „Wahrscheinlich lasse ich Schultz am Wochenende spielen, das entscheidet sich aber noch“, sagt Steer und denkt auch über die Reihenzusammenstellung nach: „Es ist ganz einfach so: Unsere erste Reihe macht die meisten Tore. Darum versucht der Gegner, seine besten Verteidiger auf sie anzusetzen. Dadurch sind wir berechenbar. Wenn wir also Stephen Schultz mit Tyler McNeely und Max Hofbauer in einer Reihe spielen lassen, dann machen wir das dem Gegner nicht mehr so leicht.“

Gedankenspiele: Wer bleibt draußen?

Wenn Schultz spielt, muss einer draußen bleiben. Und: Wer rückt dann in die erste Reihe? „Unsere dritte Reihe mit Simon Fischhaber, Benjamin Zientek und Fabian Zick funktioniert sehr gut, vielleicht packe ich dann Leopold Tausch in die erste Reihe. Damit schwäche ich sie ein bisschen, aber Tausch ist läuferisch sehr gut und wird seinen Job machen. Und wir wären insgesamt als Mannschaft sehr ausgeglichen", so Steer. Bei diesem Gedankenspiel müsste sich aber auch einer auf die Tribüne setzen - und das wäre Sergio Somma. Ob dies alles schon gegen die Lausitzer Füchse passiert, gegen Dresden oder vielleicht auch gar nicht, darauf wollte sich Steer noch nicht festlegen.

redro24/mw/Starbulls Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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