Starbulls erkämpfen sich knappen 4:3-Sieg 

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Rosenheim - Vor gut 1900 Zuschauern lieferten sich die Rosenheimer gegen den ESV Kaufbeuren ein spannendes Duell. Erst drei Minuten vor Schluss entschied Weller das Spiel für die Starbulls.

Vor gut 1900 Besuchern gingen die Starbulls nach fast fünf Minuten durch einen Treffer von Robert Schopf in Führung. Doch der Anschlusstreffer ließ nicht lange auf sich warten. Nicht mal zehn Minuten später traf Stephen Schultz vom ESV Kaufbeuren zum Ausgleich. Durch den Siegeswillen beider Mannschaften war es in den ersten 20 Minuten ein klasse Spiel mit dem Zwischenstand 1:1.

Trotz zweier Powerplays konnten die Starbulls zu Beginn des zweiten Drittels kein Tor erzielen. Besser machten das die Gäste aus Kaufbeuren. Bei ihrem ersten Powerplay im zweiten Drittel nutzte Alexander Thil die Überzahl und traf in der 27. Minute zum 1:2. Ein eigentlich enttäuschendes Drittel der Rosenheimer Gastgeber wurde durch den 2:2 Ausgleichstreffer von Kim Staal in der 40. Minute gerettet.

Das letzte Drittel startet fulminant: Bereits nach 50 Sekunden erzielt Shawn Weller den Führungstreffer für die Starbulls. Kaufbeuren antwortet nur drei Minuten später mit dem erneuten Ausgleich (Matte Näätänen). In der 57. Minute trifft Shawn Weller nach Vorarbeit von McNeely zum ersehnten 4:3 für die Rosenheimer Gastgeber. Mit einem knappen 4:3 Sieg gewinnt Rosenheim sein letztes Heimspiel in der Punkterunde gegen Kaufbeuren.

Hier könnt ihr die spannende Partie im Live-Ticker nachlesen

Einen ausführlichen Spielbericht könnt ihr am Samstagmorgen bei uns lesen!

Vorbericht

Am Freitagabend um 19.30 Uhr gastiert am vorletzten Spieltag der Zwischenrunde mit dem ESV Kaufbeuren das Team der Stunde im Kathrein-Stadion, bevor es dann am Sonntag beim EV Landshut zum zweiten Derby an diesem Wochenende kommt.

Unverhofft hat das morgen anstehende Derby gegen den ESV Kaufbeuren an Brisanz gewonnen. Was ist passiert? Noch zu Jahresbeginn waren die Allgäuer weit abgeschlagen in der Tabelle und galten als sicherer Abstiegskandidat. Die Playoffs waren für die Joker allenfalls nur noch mit dem Fernglas zu sehen, doch innerhalb von nur sechs Wochen konnte das Team von Neu-Trainer Uli Egen sage und schreibe zwanzig Punkte auf den achten Platz gut machen und könnte kurz vor Ultimo doch noch auf den Playoff-Zug aufspringen. Keine Frage, da hat jemand einen Lauf! Voraussetzung für die große Sensation ist jedoch, dass die Allgäuer auch ihre letzten beiden Partien gewinnen, bei gleichzeitiger, unfreiwilliger Schützenhilfe des Achtplatzierten Lausitzer Füchse. Die auf einer Siegeswelle reitenden Wertachstädter werden also alles daran setzen, um auch in Rosenheim voll punkten zu können.

Etwas entspannter können es da die Starbulls angehen lassen. Das große Ziel - Heimrecht im Viertelfinale - wurde bereits durch den 3:2-Sieg über die Heilbronner Falken am letzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Jetzt kann man sehen, was noch drin ist. Natürlich ist es für jeden Sportler verlockend als Erster abzuschließen, doch ist dies für die ins Haus stehenden Playoffs nicht unbedingt entscheidend. Viel wichtiger ist es da schon für die wichtigste Saisonphase in Form zu kommen. "Wir wollen beide Spiele gewinnen", ist die klare Aussage von Rosenheims Übungsleiter Franz Steer. "Es ist immer gut, mit einem Erfolgserlebnis in die Playoffs zu gehen und ein Aussuchen des Gegners kommt für uns sowieso nicht in Frage", so Steer weiter.

Dabei könnte der ESV Kaufbeuren die genau richtige Nagelprobe zum richtigen Zeitpunkt sein, denn für die Joker geht es bereits jetzt um Alles oder Nichts. Um so erfreuter dürfte Steer dabei die Rückkehr seines Kapitäns registriert haben, denn nach der Rückkehr von Stephan Gottwald, Andrej Strakhov und Dominic Auger stehen dem Übungsleiter immerhin wieder drei Mittelstürmer zur Verfügung. "Ich erwarte einen gut organisierten Gegner, der mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen wird", sagte der gebürtige Niederbayer. Vor allem defensiv haben die Egen-Schützlinge enorm zugelegt und auch die Rückkehr des lange Verletzten Stammtorhüters Stefan Vajs trug zu diesem Leistungsanstieg bei, wobei Ersatzmann Johannes Wiedemann die etatmäßige "Nummer eins" wahrlich gut vertreten hatte. Die Zuschauer können sich also auf ein heißes Derby gefasst machen, dass schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die anstehende Playoff-Runde geben dürfte.

Pressemeldung Starbulls Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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