Wieder viele Ausfälle

Nur ein Punkt in Weißwasser: Starbulls weiter Letzter!

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Hielt in Weißwasser absolut fehlerlos: Lukas Steinhauer.

Weißwasser - Zwei Tage nach dem mühevollen Heimsieg gegen Aufsteiger Bayreuth mussten sich die Starbulls bei ihrem Gastspiel an der polnischen Grenze mit einem "Pünktchen" begnügen.

Vor 2.347 Besuchern in der Eisarena Weißwasser unterlagen die Rosenheimer Eishockeyspieler letztlich knapp, aber nicht unverdient mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen bei den Lausitzer Füchsen und zieren damit in der DEL2 weiterhin das Tabellenende. Weißwasser hingegen machte es wieder spannend - für die Sachsen war es bereits das dritte Penaltyschießen im dritten Heimspiel der Saison. Die Entscheidung fiel dabei erst im vierten "Durchgang". Nachdem die ersten drei Schützen beider Teams jeweils vergeben hatten, traf Roope Ranta für die Hausherren, während Cameron Burt, der diesmal für den verletzten Tyler McNeely im Sturm agierte, Füchse-Keeper Marvin Cüpper nicht überwinden konnte.

Zuvor hatten die Starbulls den etwas besseren Start erwischt und waren bereits in der vierten Minute durch Michael Baindl in Führung gegangen. Die Gastgeber reklamierten hier vergeblich ein vermeintliches Foul an Marius Schmidt. Doch Weißwasser wurde nach und nach besser und kam noch im ersten Drittel durch Dennis Palka zum durchaus verdienten Ausgleich (18.).

Video: Die Highlights der Partie

Nach dem ersten Wechsel hatten die Grün-Weißen ihre beste Phase und gingen folgerichtig durch Tyler Scofield wieder in Führung (27.). Glück hatten die Gäste rund zwei Minuten später, dass Weißwasser einen von Stephan Kronthaler verschuldeten Penalty nicht verwandeln konnte. Lukas Steinhauer im Starbulls-Kasten blieb hier Sieger. Doch im Schlussabschnitt packten die Gastgeber dann die berühmte "Brechstange" aus und wurden in der 55. Minute durch Jakub Svoboda mit dem 2:2 belohnt. In der verbleibenden regulären Spielzeit und in der Verlängerung passierte dann nichts Nennenswertes mehr.

Gästetrainer Franz Steer war mit dem Spiel nur bedingt zufrieden: "Spielerisch haben beide Teams kaum Glanzpunkte gesetzt. Wir waren stellenweise nicht clever genug. Chancen waren genug da. Ein Stück weit fehlt es uns an Qualität, weil noch wichtige Spieler ausfallen." Diesmal mussten neben McNeely auch weiterhin Dominik Daxlberger, Simon Fischhaber und Joseph Lewis passen. Weißwassers Chefanweiser Hannu Järvenpää lobte die Rosenheimer Abwehr: "Wir haben ein gutes Eishockeyspiel gesehen. Rosenheim stand sehr stabil. Wir hatten unsere Probleme im Abschluss." Weiter geht es für die Starbulls am Freitag mit einem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr, Emilo-Stadion).

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 3:2 n.P. (1:1, 0:1, 1:0, 1:0)

Tore: 0:1 (4.) Michael Baindl (Greg Gibson, Max Vollmayer), 1:1 (18.) Dennis Palka (Patrick Parkkonen, Roope Ranta), 1:2 (27.) Tyler Scofield (Cameron Burt, Stephan Kronthaler), 2:2 (55.) Jakub Svoboda (Roberto Geißeler, Roope Ranta), 3:2 (SO) Roope Ranta (GWG).

Schiedsrichter: Steffen Klau (Iserlohn).

Strafen: Weißwasser 6 - Rosenheim 6.

Zuschauer: 2.347.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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