Kein Führerschein: Reus ist "maximal einsichtig"

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Dortmund-Star Marco Reus muss jetzt 540.000 Euro Strafe für Fahren ohne Führerschein zahlen!
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Dortmund - Über eine halbe Million Euro muss BVB-Star Marco Reus berappen, weil er ohne Führerschein fuhr. Nun äußerte sich sein Trainer Jürgen Klopp zu der "dummen Geschichte":

Sage und schreibe 540.000 Euro muss BVB-Star Marco Reus jetzt für Fahren ohne Führerschein offenbar bezahlen. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Laut dieses Berichts sei der Nationalspieler, der wegen einer Verletzung die WM im Sommer und einen großen Teil der Hinrunde verpasst hatte, bereits am 18. März dieses Jahres mit einem Aston Martin auf dem Weg vom Dortmunder Trainingsgelände in Richtung Innenstadt von einer Polizeistreife gestoppt worden.

Bei der Überprüfung kam dann heraus: Reus besitzt überhaupt keinen Führerschein! Weil Reus davor bereits fünfmal geblitzt worden war, war der Fall für die Staatsanwaltschaft klar. Durch die "Strafzettel" sei bewiesen, dass der Fußballer bereits wiederholt ohne Fahrerlaubnis am Steuer gesessen habe. Damals war offenbar nur niemandem aufgefallen, dass Reus gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Reus will laut Bild die Strafe jetzt sofort begleichen und wird sich außerdem bei einer Fahrschule anmelden!

Das sagt Klopp

„Er ist irgendwann in seinem Leben, um im Thema zu bleiben, falsch abgebogen als ganz junger Kerl“, sagte der Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund am Donnerstag. Er habe am Morgen mit Reus gesprochen und sei „auch überrascht gewesen“, sagte Klopp.

„Er ist maximal einsichtig“, berichtete Klopp und sprach von einer „dummen Geschichte, bei der es keinen richtigen Ausweg gibt, bis man erwischt wird. Das ist er, das ist auch gut so, dafür kriegt er eine außergewöhnlich hohe Strafe, das ist dann auch in Ordnung.“ Klopp: "Marco hat einen Fehler gemacht"

Reus war nach Angaben der Dortmunder Staatsanwaltschaft zwischen September 2011 und März 2014 mindestens sechsmal vorsätzlich ohne Fahrerlaubnis mit dem Auto unterwegs. Der mittlerweile 25-Jährige hat nie die Führerschein-Prüfung absolviert.

„Ich kenne Marco jetzt seit mehreren Jahren. Er ist mir nicht auffällig geworden als jemand, der häufiger am Rande der Legalität irgendwas macht“, sagte Klopp. „Er ist ein ganz, ganz toller Kerl, der da einen Fehler gemacht hat, den er selber nicht mehr ausbügeln konnte.“ Hätte der BVB davon gewusst, hätte der Verein ihn natürlich beraten, betonte Klopp. „Das konnten wir nicht, weil wir es nicht wussten. Jetzt ziehen wir einen Strich drunter und es geht normal weiter“, sagte der Dortmunder Coach.

redro24/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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