"The race is on!"

Lewy und Auba liefern sich witziges Tor-Duell auf Twitter

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Schon jetzt wieder voll im Torfieber: Lewandowski und Aubameyang.

München - Schon in der letzten Saison lieferten sich Lewy und Auba einen erbitterten Kampf um die Torjägerkanone. Dieses Duell geht auch in der neuen Saison weiter. Nicht nur auf dem Platz - auch auf Twitter.

Pierre-Emerick Aubameyang lachte und feixte auf dem Weg in die Kabine. Doch kaum hatte der Torjäger von Borussia Dortmund sie nach seinem doppelten Tor-Salto zum Bundesliga-Start verlassen, traf auch schon die Antwort auf seine ersten Saisontreffer ein. Sie kam vom Torschützenkönig persönlich.

"Lewy gegen Aubameyang 3:2!", schrieb Bayern Münchens Starstürmer Robert Lewandowski bei Twitter. Dahinter setzte er ein Augenzwinkern.

Die beiden herausragenden Angreifer der Bundesliga schätzen sich, sie studieren die Leistung des Rivalen - und nun liefern sie sich auch noch ein Privatduell im Internet. Aubameyang hatte sich die Motivation für das 2:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 noch am Freitagabend vor dem Fernseher geholt: Er sah, wie Lewandowski gegen Werder Bremen (6:0) drei Tore vorlegte.

"Robert hat mich inspiriert", berichtete der Gabuner nun, und er verkündete strahlend: "The race is on!" Das Rennen ist eröffnet. Das hatte er selbstverständlich auch schon via Twitter verkündet - mit dem Zusatz: "Wow, ein Hattrick!"

Es scheint also, als würden sich die besten Torschützen der Vorsaison nach dem jüngsten 30:25 für Lewandowski wieder um die Torjägerkanone streiten. Einer fühlte sich übrigens ein wenig außen vor gelassen: Mats Hummels. Der mischte sich nämlich ebenfalls in den Tweet-Battle ein und ließ alle wissen: "Bisschen enttäuscht, dass ich in dem Wettbewerb vergessen wurde."

Ob der BVB es allerdings über das Torjäger-Duell hinaus mit dem FC Bayern aufnehmen kann, ist fraglich. Am Samstag wirkte der neue BVB bei Bullenhitze noch etwas gehemmt, es gelang ihm nicht, die Fesseln zu sprengen. "Es war alles noch sehr auf Fehlervermeidung angelegt", sagte Thomas Tuchel, "beim 0:2 im Supercup gegen Bayern haben wir mit mehr Freiheit gespielt, mit mehr Gefühl fürs Risiko."

Für die Tore aber war ein alter Bekannter zuständig: Aubameyang. Er traf nach einer Flanke von Schürrle in der 17. Minute, dann verwandelte er den Foulelfmeter, den Schürrle herausgeholt hatte (89.). "Lewandowski hat drei Tore, ich zwei", sagte er zum Abschied. The race is on.

sid/mes

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