Beim Testspielsieg über Ungarn

Schweinsteiger gibt Comeback: "Fitter als vor WM 2014"

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Endlich zurück: DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger (r.) wird von Andre Schürrle auf dem Rasen begrüßt.

Gelsenkirchen - Bastian Schweinsteiger ist zurück auf dem Platz. Beim 2:0 über Ungarn feiert der DFB-Kapitän sein Comeback nach langer Pause. Er vergleicht die Situation mit 2014.

Es war 19.26 Uhr, als auf der Anzeigetafel des Vierten Offiziellen endlich die Nummer sieben aufleuchtete. Unter riesigem Beifall der 52.104 Zuschauer betrat Bastian Schweinsteiger am Samstagabend den Rasen der Schalker Arena. Rund elf Wochen nach seinem letzten Einsatz im Trikot von Manchester United meldete sich der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurück. Wie von Schweinsteiger im Vorfeld angekündigt, bekam der 31-Jährige beim 2:0 über Ungarn die von ihm gewünschten etwas mehr als 20 Minuten Einsatzzeit und machte damit deutlich, dass Bundestrainer Joachim Löw ihn zurecht im Kader für die Europameisterschaft in Frankreich gelassen hatte.

Schweinsteiger (r.) gegen Laszlo Kleinheisler.

Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung bei der EM-Generalprobe hatte Schweinsteiger die erste Schrecksekunde zu überstehen. Der Ungar Laszlo Kleinheisler ging mit gestrecktem Bein in den Zweikampf, verfehlte das Knie des Weltmeisters aber zum Glück knapp. Fortan begab sich Schweinsteiger ins Zentrum, agierte mit Mesut Özil im defensiven Mittelfeld.

Fehlende Spielpraxis ist Schweinsteiger anzumerken

Die fehlende Spielpraxis war ihm dabei deutlich anzumerken, der frühere Münchner tastete sich erst einmal langsam ins Spiel hinein. Kein Wunder, stand Schweinsteiger für Manchester United in diesem Jahr doch wegen zweier Knieverletzungen gerade einmal 141 Minuten auf dem Spielfeld.

Nach dem Abpfiff atmete der Kapitän im ZDF-Interview erst einmal tief durch: "Für 25 Minuten, eine halbe Stunde oder eine Halbzeit reicht es schon. Aber für 90 Minuten im ersten Spiel wird es schwer, das geht eher nicht." Er sei aber "definitiv fitter als vor der WM 2014, da konnte ich fast nix machen, jetzt schon einiges". Löw blieb ebenfalls vorsichtig: "Er hat natürlich noch keinen Rhythmus", für das Ukraine-Spiel müsse man "mal sehen".

dpa/sid

Bilder: DFB-Team gewinnt Generalprobe gegen Ungarn

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