Europameisterschaft 2016 in Frankreich

EM-Ticker: Island schafft Sensation gegen Ronaldos Portugiesen

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Ohne Rücksicht auf Verluste: Kolbeinn Sigthorsson (l.) und die Isländer werfen gegen Portugal um Joao Mario alles rein.

München - Zum Abschluss des ersten Gruppenspieltages verliert Österreich in der Gruppe F gegen Ungarn und Mitfavorit Portugal patzt gegen Island. Wir berichten im News-Ticker.

Update vom 29. Juni 2016: Im ersten Viertelfinalspiel der EM 2016 in Frankreich bekommt es Cristiano Ronaldos Portugal mit Robert Lewandowskis Polen zu tun. Wer hat die Favoritenrolle? Wir haben uns beide Teams genauer angeschaut.

Update vom 17. Juni 2016: Portugal braucht einen Dreier und zwar dringend. Nachdem das erste Spiel gegen Island sensationell in einem Remis endete, will die Truppe um Cristiano Ronaldo gegen Österreich am Samstag das Achtelfinale in greifbare Nähe holen. Die Voraussetzung für das Erreichen der K.O.-Runde der EM 2016 ist allerdings ein Sieg im zweiten Spiel. Und das wird alles andere als einfach. Wie Sie Portugal gegen Österreich live im Free-TV und im Live-Stream verfolgen können, sehen Sie hier.

0.20 Uhr: Wegen seiner Rolle bei Fan-Krawallen am vergangenen Freitag in Marseille ist ein englischer Hooligan in Großbritannien für fünf Jahre von Fußballspielen ausgeschlossen worden. Der 24-jährige Daniel Warlow wurde am Dienstag von einem Gericht in Birmingham verurteilt, weil er bei den Krawallen am Vorabend des Spiels Russland gegen England in der südfranzösischen Stadt gesehen wurde. Aufnahmen zeigten unter anderem, wie er einen Stuhl warf.

23.42 Uhr: Im Stadion in St. Etienne war auch Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson zugegen. Der Isländer feiert das 1:1 seiner Landsleute entsprechend und nimmt Cristiano Ronaldo auf die Schippe.

Portugal - Island    1:1 (1:0), in St. Etienne

Portugal: 1 Rui Patricio - 11 Vieirinha, 6 R. Carvalho, 3 Pepe, 5 Raphael - 10 Joao Mario (76. Quaresma), 13 Danilo Pereira, 15 Andre Gomes (84. Eder) - 8 Moutinho (71. Renato Sanches) - 17 Nani, 7 Ronaldo
Island: 1 Halldorsson - 2 Saevarsson, 6 R. Sigurdsson, 14 Arnason, 23 Skulason - 17 Gunnarsson, 10 G. Sigurdsson - 7 Gudmundsson (90. E. Bjarnason), 8 B. Bjarnason - 9 Sigthorsson (81. Finnbogason), 15 Bödvarsson
Tore: 1:0 Nani (31.), 1:1 B. Bjarnason (50.)

Schluss in St. Etienne! Island feiert - und das völlig zurecht. Der aufopferungsvoll kämpfende Underdog bietet Portugal über 90 Minuten die Stirn. Das Unentschieden ist insgesamt verdient, weil Portugal nach dem Ausgleich zu wenig einfällt.

90.+4 Minute: Finnbogason klärt einen Freistoß von Ronaldo mit der Hand - das gibt Gelb und erneut Freistoß.

90. Minute: Die Portugiesen versuchen es immer wieder mit hohen Bällen - vor allem auf Ronaldo. Doch die Isländer verteidigen wacker. Nun tauscht der Außenseiter noch einmal aus und bringt E. Bjarnason für Gudmundsson.

85. Minute: Da ist die Chance für Ronaldo! Der Superstar köpft nach Nani-Flanke aus fünf Metern auf den Kasten - doch Halldorsson reagiert blitzschnell.

84. Minute: Portugal bringt Eder für Andre Gomes - es wird also noch offensiver.

81. Minute: Nun tauschen die Isländer erstmals - Finnbogason von Augsburg kommt für Sigthorsson, der seinem Namen heute nicht alle Ehre machen konnte.

76. Minute: Jetzt kommt der angeschlagene Quaresma für Joao Mario. Da werden sich die Isländer warm anziehen müssen.

75. Minute: Nach einem langen Einwurf von Gunnarsson brennt es im portugiesischen Strafraum lichterloh. Sigthorsson verlängert per Kopf und die Kugel springt quer durch den Fünfer - ohne dass ein Isländer herankommt.

71. Minute: Jetzt kommt der künftige Bayern-Profi Renato Sanches für Moutinho. Derweil zieht Raphael, der vor einem Wechsel zum BVB steht, eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld mit links in Richtung langer Pfosten - niemand erreicht die Kugel, die knapp am Tor vorbei ins Aus fliegt.

Treffen der Kapitäne: Islands Aron Gunnarsson (Nummer 17) stoppt Cristiano Ronaldo von Portugal unsanft.

66. Minute: Island wird hier immer mehr zum möglichen Stolperstein für Portugal. Nachdem Halldorsson gegen Nani im Nachfassen pariert, muss auch Rui Patricio gegen Bödvarsson alles riskieren, als der Lauterer einer Flanke von B. Bjarnason nachjagt.

61. Minute: Halldorsson steht nun immer mehr im Mittelpunkt - erst klärt er einen Schuss von Andre Gomes zur Ecke, dann pariert er auch gegen Raphael.

58. Minute: Die Isländer gehen jetzt immer wieder recht hart zu Werke. So wollen sie dem Favoriten den Schneid abkaufen.

55. Minute: Torschütze B. Bjarnason grätscht Vieirinha an der Außenlinie um - dafür sieht er Gelb.

54. Minute: Portugal reagiert aber überhaupt nicht geschockt, schaltet sofort wieder den Vorwärtsgang ein.

50. Minute: Tor für Island! Der Außenseiter schlägt in Person von B. Bjarnason zurück! Gudmundsson hat auf rechts alle Zeit der Welt und flankt auf den langen Pfosten. Dort steht der Torschütze blank und vollendet per Direktabnahme mit rechts. Der Wolfsburger Vieirinha hat B. Bjarnason da aus den Augen verloren.

46. Minute: Der Ball rollt wieder in St. Etienne.

EM 2016: Ronaldo zieht mit Figo gleich

21.56 Uhr: Nanis Treffer gegen Island war das 600. Tor bei einer EM. Als erster Spieler jubelte der Jugoslawe Milan Galic am 6. Juli 1960 beim 5:4 gegen Gastgeber Frankreich - bis heute das torreichste Spiel bei Europameisterschaften. Wir wagen mal die kühne Prognose: Diese Bestmarke überlebt auch die EM 2016.

21.52 Uhr: Auch wenn er noch nicht getroffen hat, ist es schon jetzt ein denkwürdiger Abend für Ronaldo. Mit seinem 127. Länderspiel zieht der Flügelstürmer nun mit Luis Figo gleich und ist gemeinsam mit dem Ex-Profi Rekordspieler der portugiesischen Auswahl.

Portugal führt zur Pause dank Nani

Halbzeit: Nach wackeligem Beginn übernimmt Portugal die Kontrolle und geht in der Drangphase folgerichtig in Führung. Island verkauft sich trotz allem teuer.

43. Minute: Portugal nähert sich dem Kasten der Isländer wieder an, aber Ronaldo verpasst eine mustergültige Flanke von Vieirinha knapp.

37. Minute: Aktuell verlagert sich das Geschehen wieder näher zum portugiesischen Tor. Aber wirklich zwingend sind die Isländer nicht.

31. Minute: Tor für Portugal! Nani trifft zum 1:0! Die Iberer kommen über rechts und Andre Gomes spielt die Kugel flach an den Fünfer. Dort lauert Nani am kurzen Pfosten und schießt direkt ein. Die Führung ist mittlerweile verdient.

26. Minute: Jetzt liegt die Führung für den Favoriten so langsam in der Luft. Nach einem langen Ball auf Ronaldo verpasst der Superstar den Ball nur knapp - Halldorsson geht erfolgreich dazwischen.

21. Minute: Dicke Chance für Portugal! Ronaldo flankt von links auf den Kopf von Nani, der am langen Pfosten lauert. Halldorsson pariert glänzend gegen die Laufrichtung.

17. Minute: Das Tempo der Partie bleibt hoch. Portugal kann die forschen Isländer in ihrem Elan nicht einbremsen.

11. Minute: Richtig flotter Auftakt hier. Beide Teams legen bislang ein deutlich höheres Niveau an den Tag als es die beiden anderen Gruppengegner am frühen Abend getan haben.

6. Minute: Nun auch die erste Chance für die Portugiesen. Nach einer Flanke im Anschluss an eine Ecke kommt Danilo Pereira artistisch zum Kopfball - die Kugel wird abgefälscht und hoppelt knapp am linken Pfosten vorbei.

3. Minute: Die erste richtig gute Chance gehört den Nordlichtern. G. Sigurdsson kommt aus halblinker Position zum Abschluss und kommt nach der ersten Parade von Rui Patricio sogar zum Nachschuss - erneut ist der Keeper zur Stelle.

1. Minute: Los geht's mit Anstoß für Island.

EM 2016: Polens Keeper Szczesny trainiert nicht mit

20.28 Uhr: Polens Nationalteam hat das letzte Training im Stammquartier La Baule vor dem Gruppenspiel gegen die DFB-Auswahl ohne Stammkeeper Wojciech Szczesny absolviert. Sollte der Profi des AS Rom am Donnerstag ausfallen, wären Lukasz Fabianski von Swansea City und Artur Boruc vom AFC Bournemouth die Alternativen.

20.24 Uhr: Und es geht schon wieder los! Schon am Abend vor dem Duell zwischen Russland und Wales ist es in Lille zu kleineren Schlägereien zwischen beiden Lagern gekommen. Die Polizei war schnell zur Stelle.

Laut der Nachrichtenagentur AFP saßen die britischen Fans vor und in einem Café, sangen lautstark und tranken, als Vermummte begannen, mit Flaschen und Stühlen zu werfen. Einige trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Orel Butchers" - einer Ultravereinigung von Lokomotive Moskau.

20.19 Uhr: Die Aufstellungen des Abendspiels sind da. Portugals Quaresma kann nicht von Anfang an auflaufen, der Flügelspieler von Besiktas bleibt aber trotz seiner Oberschenkelprobleme eine Option als Joker.

Österreich - Ungarn   0:2 (0:0), in Bordeaux

Österreich: 1 Almer - 17 Klein, 3 Dragovic, 4 Hinteregger, 5 Fuchs - 14 Baumgartlinger, 8 Alaba - 11 Harnik (78. Schöpf), 10 Junuzovic (59. Sabitzer), 7 Arnautovic - 21 Janko (65. Okotie)
Ungarn: 1 Kiraly - 5 Fiola, 20 Guzmics, 2 Lang, 4 Kadar - 10 Gera, 8 Nagy - 7 Dzsudzsak, 15 Kleinheisler (79. Stieber), 11 Nemeth (89. Pinter) - 9 Szalai (69. Priskin)
Tore: 0:1 Szalai (62.), 0:2 Stieber (87.)
Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Dragovic wegen wiederholten Fouls (66.)

Schluss in Bordeaux! Österreich legt tatsächlich einen Fehlstart in diese EM hin. Am Ende verlieren die Rot-Weiß-Roten verdient mit 0:2 gegen Ungarn.

90.+3 Minute: Alaba legt einen Freistoß von der rechten Strafraumkante flach ab. Dort zieht Arnautovic ab - in die Arme von Kiraly.

89. Minute: Die Ungarn wechseln zum letzten Mal und bringen Pinter für Nemeth.

87. Minute: Tor für Ungarn! Stieber macht das 2:0! Nachdem ein österreichischer Angriff abgefangen ist, schickt Priskin den Nürnberger auf diese Reise und der überlupft Almer mit seinem schwachen rechten Fuß.

86. Minute: Österreich fällt bislang wenig ein. Unsere Nachbarn können eigentlich nur noch auf den Lucky Punch hoffen.

80. Minute: Nemeth sieht nach einem Foul an Schöpf Gelb.

79. Minute: Auch die Ungarn tauschen Deutschland-Legionär für Deutschland-Legionär - Nürnbergs Stieber kommt für Werder-Profi Kleinheisler.

78. Minute: Letzter Wechsel der Österreicher - der Schalker Schöpf kommt für Stuttgarts Harnik.

73. Minute: Fuchs macht über links Dampf und bringt den Ball ins Zentrum. Sabitzer kommt aus 15 Metern zum Abschluss, schießt aber Richtung Oberrang.

71. Minute: Jetzt erhöht Ungarn den Druck. Almer lenkt einen Nemeth-Schuss von der Strafraumgrenze zur Ecke.

69. Minute: Jetzt wechseln auch die Ungarn erstmals - Szalai verlässt den Platz und Priskin kommt.

66. Minute: Gelb-Rote Karte gegen Dragovic! Der Österreicher grätscht bei einem Durcheinander im gegnerischen Strafraum Kadar um und muss vom Platz. Uiuiui, jetzt wird's richtig schwer für Austria!

65. Minute: Die Österreicher reagieren und bringen Okotie von 1860 München für Janko.

62. Minute: Tor für Ungarn! Szalai macht das 1:0. Nach einem doppelten Doppelpass mit Kleinheisler kommt der Hannoveraner frei vor Almer an die Kugel und grätscht sie in die Maschen. Fuchs hatte zuvor das Abseits aufgehoben.

59. Minute: Junuzovic humpelt angeschlagen vom Feld - für den Bremer geht es nicht weiter. Dafür mischt nun Leipzigs Sabitzer mit.

55. Minute: Dszudszak bittet Almer nach einem Schuss zur Flugeinlage - der Österreicher pariert ohne Probleme.

51. Minute: Die Österreicher kommen mit Schwung aus der Kabine, doch das letzte Zuspiel ist oft zu ungenau.

46. Minute: Die zweite Hälfte eröffnen die Ungarn.

EM 2016: Matthäus gratuliert Rekordler Kiraly

18.59 Uhr: Bevor wir es vergessen! Herzlichen Glückwunsch, Gabor Kiraly! Der langjährige Hertha-Keeper ist durch seinen heutigen Einsatz der älteste EM-Spieler aller Zeiten.  Im Alter von 40 Jahren und 74 Tagen löst er Lothar Matthäus ab, der beim 0:3 gegen Portugal bei der EM 2000 "nur" 39 Jahre und 91 Tage alt war. Der DFB-Rekordspieler gratuliert via Twitter.

18.56 Uhr: Lille rüstet sich für das zweite EM-Spiel Russlands gegen die Slowakei am Mittwoch. Seit Dienstagnachmittag ist der Verkauf von Alkohol in der Stadt stark eingeschränkt worden. Rund 4000 Sicherheitskräfte werden im Einsatz sein, bis zu 15.000 Russen werden erwartet.

18.51 Uhr: Die Krawallen von Marseille wirken weiter nach. Während Russlands Nationalteam nur noch auf Bewährung mitspielt, sagte ein russischer Hooligan der Nachrichtenagentur AFP: "Auf eine solche Chance habe ich zehn Jahre gewartet. 120 Russen haben 2000 Engländer in die Flucht geschlagen, und die ganze Welt hat es gesehen. Wir sind hingegangen und haben gezeigt, dass die Engländer Mädchen sind." Worte, die wohl keines Kommentars bedürfen ...

Österreich und Ungarn liefern sich niveauarmes Duell

Halbzeit: Beide Teams tun sich hier echt schwer und unterstreichen, warum sie eher zu den Außenseitern bei diesem XXL-Turnier zählen. Die wenigen Chancen sind wenigstens fair verteilt - von daher ist das Unentschieden nur gerecht.

43. Minute: Nun kommen wieder die Ungarn - Nagy startet einen Konter. Über Kleinheisler kommt der Ball zu Dszudszak, doch der Kapitän verzieht aus halbrechter Position mit seinem schwachen rechten Fuß - da war mehr drin!

41. Minute: Arnautovic ist auf links durch und gibt den Ball flach herein. Am langen Pfosten rauscht Harnik heran und rutscht in die Kugel - dabei schießt er das Spielgerät gegen sein eigentliches Standbein. Chance vertan!

36. Minute: Junuzovic probiert es mit einem Aufsetzer aus 18 Metern - Kiraly auch ab und klärt zur Ecke, die aber nichts einbringt. Jetzt geht's hier endlich so richtig los!

34. Minute: Dragovic holt sich nach einem Foul an Szalai die erste Verwarnung der Partie ab. Die Hereingabe per Freistoß von Dszudszak köpft Ungarns Stürmer dann drüber.

32. Minute: Alaba setzt einen Freistoß aus 30 Metern in die Mauer. Leider zählen solche Aktionen hier schon zu den Höhepunkten.

26. Minute: Fiola hakt gegen Arnautovic nach - das gibt Freistoß und eine mündliche Ermahnung durch den Österreicher.

21. Minute: Mittlerweile findet Ungarn besser ins Spiel. Aber eine richtige Spielidee fehlt beiden Mannschaften.

15. Minute: Bislang bieten beide Teams überschaubares Niveau. Zahlreiche Fehlpässe prägen die Partie.

Erwartungsfroh: Österreichische Fans unterstützen ihr Team in Bordeaux.

10. Minute: Auch der zweite Schuss kommt von Alaba - Arnautovic schickt den Bayern-Profi in den Strafraum, der Flachschuss aus zehn Metern in halblinker Position landet aber in den Armen von Kiraly.

7. Minute: Der Anfangs-Elan der Österreicher ist mittlerweile etwas erlahmt, aber Rot-Weiß-Rot bestimmt das Geschehen auf dem Platz.

1. Minute: Die Österreicher stoßen an. Nach gerade einmal 30 Sekunden zimmert Alaba den Ball an den rechten Pfosten. Wow, was für ein Auftakt!

17.55 Uhr: Unser Katzorakel "Elli The Cat" hat ihren Tipp für das Spiel abgegeben. Noch Fragen?

17.35 Uhr: Die Österreicher beginnen mit sechs Bundesliga-Legionären, Ungarn hat zwei in der Startelf.

EM 2016: So kühlen sich die Italiener ab

17.11 Uhr: Fast 90 Minuten stand Mario Götze gegen die Ukraine auf dem Platz. Erst kurz vor Schluss wurde er gegen Bastian Schweinsteiger ausgewechselt. Von den Strapazen erholte sich der WM-Finaltorschütze dann im Hotel - offenbar in Anwesenheit seiner Freundin Ann-Kathrin Brömmel. Auf Snapchat posteten die beiden recht intime Fummelbilder - sehen Sie selbst!

17.01 Uhr: Die Rettungsaktion von Jerome Boateng gegen die Ukraine, als er sein Eigentor auf artistische Art und weise verhindert, ist nach wie vor in aller Munde. wer die Szene verpasst hat oder gerne nochmal sehen würde, kann sich das Ganze hier nochmal in der Lego-Version anschauen:

16.55 Uhr: Die UEFA zeigt bei der EM nur, was ihr gefällt. Das ist meist die heile Welt. In Deutschland stößt das auf Kritik. Wir zeigen, was nicht gezeigt wurde.

16.53 Uhr: Von wegen Eistonne - wie Verteidiger Leonardo Bonucci zeigt, nutzt die italienische Natinalmannschaft eine ultramoderne Kältekammer, um sich bei bis zu -110 Grad von den Strapazen des Spiels zu erholen. Nach dem 2:0-Erfolg über die hoch gehandelten Belgier war die Abkühlung wohl auch dringend nötig.

16.45 Uhr: Gareth Bale stichelt vor der "Battle of Britain" weiter gegen England. "Ich habe nicht gesagt, dass sie keinen Stolz haben. Ich denke nur, wir haben mehr", sagte der Superstar der Waliser zwei Tage vor dem EM-Duell der britischen Nachbarn am Donnerstag (15.00 Uhr/ARD) in Lens: "Das ist meine Meinung. Es ist mir egal, was sie sagen. Wir wissen, dass wir sie schlagen können."

16.41 Uhr: EM-Orakel gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Unsere Kollegen aus der Videoabteilung haben sich die skurrilsten Vorhersager im Netz mal angeschaut und in einem Video zusammen gestellt:

Die Fahrerin eines Begleitfahrzeugs für den Schweizer Mannschaftsbus überzeugte nicht mit ihren Fahrkünsten.

16.32 Uhr: Die UEFA stellt an den jeweiligen Spielorten die Fahrer für die Begleitwagen der Mannschaftsbusse. In Lens war dies für Partie zwischen der Schweiz und Albanien (1:0) eine Frau. Laut Schweizer Zeitung Blick aber nicht für lange: Zuerst habe sie den Wagen nicht starten können, weil sie die Handbremse nicht löste. Dann versuchte die Dame angeblich zu schalten - bei einem Automatikfahrzeug. Und als sie auch noch in einen Kreisverkehr links herum einfuhr, hatte der Schweizer Verband (SFV) genug und bat um Entlassung!

16.16 Uhr: Nach den Fan-Krawallen bei der Fußball-EM in Frankreich sucht die Polizei im Grenzbereich zum Elsass verstärkt nach reisenden Hooligans. „Fan-Busse und verdächtige Fahrzeuge werden auf dem Weg nach Frankreich im Grenzraum verstärkt Kontrollen unterzogen, um gewaltbereite Störer vorab zu ermitteln und an der Ausreise zu hindern“, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Dienstag. Auch der grenzüberschreitende Zugverkehr werde stärker überwacht. Im Großraum Karlsruhe sei bislang aber noch kein Hooligan aus dem Verkehr gezogen worden.

15.48 Uhr: Die nordirische Nationalmannschaft möchte ihrem bei der EM in Frankreich tödlich verunglückten Fan gedenken. Bei der UEFA habe man deswegen darum gebeten, vor der Partie gegen die Ukraine am Donnerstag in Lyon eine Schweigeminute abhalten oder mit Trauerfloor spielen zu dürfen. Entsprechende Medienberichte bestätigte ein Sprecher des Verbands der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

15.21 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat wegen der Hosen-Affäre um Bundestrainer Joachim Löw auf eine offizielle Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union UEFA verzichtet. Man habe sich lediglich informiert, wie diese Bilder zustande und dann in die Öffentlichkeit gekommen seien, teilte der DFB am Dienstag mit.

EM 2016: Deutschland-Gegner Polen bangt um Einsatz des Stammkeepers

15.13 Uhr: Welchem EM-Kopf hören die Fußball-Fans am liebsten zu? Das wollten wir von unseren Usern wissen - und bekamen spannende Ergebnisse.

15.01 Uhr: Die Verletzung ihres Stammtorwarts Wojciech Szczesny vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Weltmeister Deutschland bereitet den Polen Sorgen. „Die Verletzung ist ziemlich ernst“, sagte Assistenztrainer Bogdan Zajac am Dienstag. „Die Situation wird aber stündlich besser.“ Man stehe mit den Ärzten und Physiotherapeuten in engem Austausch. Die Entscheidung über einen Einsatz des Torwarts in der Partie am Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF) in Paris dürfte kurzfristig fallen.

Der vom FC Arsenal zuletzt an den AS Rom ausgeliehene Szczesny hatte sich in einem Zweikampf beim 1:0 gegen Nordirland am linken Oberschenkel verletzt. Dem 26-Jährigen wurde am Montag in Nantes der Bluterguss entfernt. „Wenn er zu 100 Prozent fit ist, wird er spielen. Wenn nicht, wird ein anderer Torwart spielen. Wir haben zwei weitere Weltklassetorhüter“, sagte Zajac weiter.

14.51 Uhr: Für alle, die hier schon fiebrig auf den Anpfiff warten: Das erste Spiel heute startet erst um 18 Uhr, wenn Österreich auf Ungarn trifft. Und um 21 Uhr treffen dann noch die Teams aus Portugal und Island aufeinander..

13.52 Uhr: Russland wird keinen Einspruch gegen die Strafe der UEFA-Disziplinarkommission einlegen. „Wir warten auf die offizielle Mitteilung und werden die Entscheidung akzeptieren“, sagte Sportminister Witali Mutko am Dienstag der Agentur Tass zufolge. Zudem habe Moskau Verständnis dafür, dass EM-Gastgeber Frankreich Problemfans abschiebe. „Sie werden deportiert, weil sie nicht gekommen sind, um Fußball zu sehen. Es wird Zeit, dass Ruhe einkehrt. Es läuft eine EM, das ist ein Feiertag für den Fußball, aber alle reden nur über Schlägereien und Strafen“, sagte der Minister.

EM 2016: Götze war 18 Minuten am Stück ohne Ballkontakt

13.35 Uhr: Auweia, Mario. 18 Minuten lang fand das Spiel gegen die Ukraine ohne Mario Götze statt.

13.09 Uhr: Ehe es für Shkodran Mustafi auf die Pressekonferenz ging, hat er noch eine nette Geschichte im Internet gefunden.

12.59 Uhr: Lukas Podolski äußert sich amüsiert und ganz lässig zum Hosengriff von Joachim Löw: "Das ist kein Thema bei uns. "80 Prozent von Euch und ich auch kraulen sich auch mal an den Eiern." Ja, so kann man das natürlich auch sehen.

12.53 Uhr: Der Schiedsrichter, der das nächste DFB-Spiel leitet, steht fest. Es ist der Niederländer Björn Kuipers. Was Sie über ihn wissen müssen.

12.33 Uhr: Es war keine Glanzleistung, die Zlatan Ibrahimovic gestern gegen Irland vollbracht hat. Immerhin: Die Flanke zum 1:1-Eigentor schlug der Superstar. Möglicherweise können wir "Ibrakadabra" schon nächste Saison in Deutschland bestaunen. tz.de ist zu Ohren gekommen, dass Ibrahimovic mit dem FC Bayern im Gespräch sein soll.

12.19 Uhr: Welche Fans haben den Europameistertitel verdient? Die Antwort ist klar: Irland. An Kreativität kaum zu überbieten und immer bedingungslos das Team anfeuern, das können nur wenige. Und fast immer bleibt es friedlich.

11.56 Uhr: Straßenschlachten, Jagdszenen im Stadion, Ausschreitungen deutscher Hooligans in Lille – Gewalt überschattet die EM. Die tz sprach mit Sportsoziologe Gunter A. Pilz (71) über die Exzesse in Frankreich.

11.48 Uhr: In gut sechs Stunden steigt die erste Begegnung des heutigen Tages. Österreich trifft auf Ungarn. Der nun folgenden Witz ist zwar so alt wie der Kaiser selbst, aber vielleicht kennt ihn der ein oder andere noch nicht.

Für diejenigen, die des Englischen nicht so mächtig sind: "Sir, es wird ein Österreich-Ungarn-Spiel bei der Europameisterschaft 2016 geben." Antwort des Kaisers: "Gegen wen spielen wir?"

Und übrigens: Falls Sie noch nicht wissen, wo und wie Sie das Spiel schauen können, haben wir das für Sie hier zusammengefasst.

Island ist heiß auf erstes Spiel bei EM 2016

11.30 Uhr: Die UEFA zensiert während der EM alle Spiele. Bilder von Ausschreitungen auf den Rängen wurden nicht gezeigt. Die Alarmglocken schrillen. Ein Kommentar von tz-Redakteur Bernd Brudermanns.

11.26 Uhr: Es ist die EM der Neulinge. Obwohl bislang einige "kleine Teams" dabei sind, hat es bislang noch keinen einzigen wirklich hohen und überzeugenden Sieg gegeben. Sind die kleinen gar nicht mehr so klein? Heute Abend will Island dann überraschen. Der Altstar Eidur Gudjohnson freut sich, dass sich sein "Lebenstraum" verwirklicht.

11.22 Uhr: Die Franzosen bestreiten morgen ihr zweites Spiel. Nach dem schwachen Auftakt gegen Rumänien stehen besonders die Superstars Paul Pogba und Antoine Griezmann unter Beobachtung.

11.10 Uhr: Die EM-Berichterstattung ist super, sagen die einen. Andere kritisieren ARD und ZDF für ihre Beiträge, Moderatoren und Kommentatoren. Wie stehen Sie dazu? Stimmen Sie hier ab.

11.00 Uhr: Der durch die blutigen Krawalle von Marseille schwer in die Kritik geratene russische Fußball-Verband RFS hat offenbar einen bekannten Rechtsaktivisten für die EM 2016 in Frankreich akkreditiert. Das berichtet der britische Guardian.

Demnach reist Alexander Schprygin, Gründer einer sehr zweifelhaften Fan-Vereinigung und in der Vergangenheit unter anderem mit dem Hitler-Gruß aufgefallen, mit der russischen Delegation. Er ist Assistent von Igor Lebedew, Vorstandsmitglied des RFS, der nach den Ausschreitungen getwittert hatte: "Ich kann nichts Schlimmes an kämpfenden Fans finden. Eher im Gegenteil. Bravo, Jungs. Macht weiter so!"

EM 2016: Russische Anhänger werden ausgewiesen

10.51 Uhr: Manche Menschen sind unbelehrbar und diese Aussagen sind unfassbar. "Auf eine solche Chance habe ich zehn Jahre gewartet. 120 Russen haben 2000 Engländer in die Flucht geschlagen und die ganze Welt hat es gesehen", sagte einer der gewaltbereiten Anhänger der AFP in einem Interview in Moskau. Am vergangenen Wochenende hatten sich in der französischen Hafenstadt Jagdszenen und Schlägereien zwischen Russen und Engländern abgespielt. Zahlreiche Personen wurden verletzt, ein Engländer schwebt noch immer in Lebensgefahr. "Die Engländer sagen immer, dass sie die größten Fußballrowdys sind. Wir sind hingegangen und haben gezeigt, dass die Engländer Mädchen sind", führte der Mann, der nur Wladimir genannt werden wollte aus.

"Sie sind Blender. Sie sind nicht bereit, mit ihren Fäusten zu kämpfen. Das können sie nicht. Wir haben gewonnen. Das hat nichts mit Hass zu tun. Wir wollten nur zeigen, dass wir die Stärksten sind", sagte der Vater zweier Kinder: "Danach würde ich mich mit Vergnügen mit einem Engländer, den ich gerade noch verprügelt habe, an die Bar setzen, ein Bier trinken und über Politik reden."

10.19 Uhr: Die französischen Behörden werden eine Gruppe russischer Fußball-Fans des Landes verweisen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Die Gruppe war demnach im Süden Frankreichs aufgegriffen worden. Es bestehe die Gefahr, dass die insgesamt 29 Russen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen würden. Deshalb werde mindestens ein Teil der Gruppe zur Grenze eskortiert. Die Ausweisung folgt auf die blutigen Ausschreitungen am Samstag um das EM-Vorrundenspiel zwischen Russland und England in Marseille (1:1), bei denen mindestens 35 Menschen verletzt worden waren. Ein Engländer befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Täter mit russischer Nationalität waren von der Polizei bislang nicht gefasst worden.

10.14 Uhr: Joachim Löw trug ein legeres T-Shirt. Dabei war ein ganz anderer Dresscode vorgesehen.

10.10 Uhr: Gianluigi Buffon ist nicht mehr der Jüngste. Da sollte er doch eigentlich wissen, dass bestimmte Aktionen gefährlich sind. Nach dem der Sieg über Belgien feststand, rannte in Richtung italienischer Fankurve. Dort sprang er an die Latte des Tores und fiel unsanft ins Tor.

EM 2016: Auch Türkei und Kroatien im Visier der UEFA

10.06 Uhr: Die Blase drückt oder das Bier ist alle? Jetzt mal kurz aufstehen um sich zu erleichtern oder ein kühles Getränk holen. Statistiker haben errechnet, wann man am ehesten die Couch verlassen kann, ohne ein Tor zu verpassen.

10.02 Uhr: Der kroatische Fußball-Verband muss wegen des Flitzers im EM-Spiel gegen die Türkei (1:0) mit einer Strafe durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) rechnen. Die Disziplinarkommission eröffnete am Montag ein Verfahren. Der kroatische Fan war unmittelbar nach dem Treffer von Luka Modric auf das Feld gestürmt war, um mit den Nationalspielern zu feiern. Ein Entscheidung wird aber erst nach der EURO, voraussichtlich am 21. Juli fallen.

Teil des Verfahrens ist außerdem das verbotene Zünden von Feuerwerkskörpern, für das sich auch die Türkei verantworten muss. Gegen die Türken wird zudem wegen des "Werfens von Objekten" ermittelt. Auch hier trifft die Kommission ihre Entscheidung nicht vor dem 21. Juli.

9.46 Uhr: Mit viel Erfahrung zum ersten Sieg. Die Italiener haben beim überzeugenden 2:0-Erfolg gegen Belgien die älteste Startelf der EM-Geschichte aufgeboten. Im Durchschnitt war die Elf 31,5 Jahre alt. Besonders Gianluigi Buffon hob den Schnitt mit seinen 38 Jahren, Matteo Darmian war mit 26 der Jüngste. Die Deutschen waren fünf Jahre jünger als die Italiener. 26,3 Jahre war die Elf von Joachim Löw im Durchschnitt.

9.30 Uhr: Vier Tage Euro, und die Fragezeichen werden größer. Liegt die Zahl der Experten bei ARD und ZDF erstmals über der Zahl der geschossenen Tore? Wer ist Caterina Malente? Und wo zur Hölle treibt sich Waldi rum, wenn man ihn braucht? tz-Kolumnist Jörg Heinrich versucht, die drängendsten Fragen zu klären.

9.10 Uhr: Die Österreicher steigen heute ins Turnier ein. Star der Mannschaft: David Alaba. Im tz-Interview spricht der Sohn von Reporterlegende Edi Finger über die Chancen seines Heimatlandes bei der EM.

8.17 Uhr: Fast jede Gruppe hat nun schon das Auftaktspiel absolviert. Obwohl wir uns mitten im EM-Fieber sind, gibt es immer noch neuen Spott für die Niederlande. Dieses Mal haben sich die Kollegen von 11Freunde etwas einfallen lassen.

EM 2016: Blatter erhebt schwere Vorwürfe über UEFA

7.45 Uhr: Ach, Sepp. Der frühere FIFA-Präsident Blatter wirft der UEFA vor, sie habe bei Auslosungen für Wettbewerbe manipuliert. "Natürlich kann man die Loskugeln durch Erhitzen oder Abkühlen markieren", sagte der Schweizer in einem Interview mit der argentinischen Zeitung La Nación: "Ich habe selbst Auslosungen auf europäischer Ebene beobachtet, bei denen das passiert ist - aber niemals bei der FIFA."

Die FIFA kenne anscheinend andere Methoden, um zu manipulieren. Der Weltverband muss seit knapp einem Jahr mehrere Bestechungsskandale aussitzen. Aus diesem Grund ist auch Blatter als Präsident abgesetzt worden. Blatter verriet in dem Interview auch noch den Trick bei der Auslosung: Man müsse dafür die Kugeln einfach vorher in den Kühlschrank legen, so Blatter weiter: "Wenn du sie dann berührst, spürst du dann welche warm und welche kalt sind." Er selbst habe die Kugeln allerdings nie angerührt, behauptete der von der FIFA-Ethikkommission für sechs Jahre für alle Aktivitäten im Fußball gesperrte Ex-Funktionär.

7.35 Uhr: Die Angst vor dem zweiten Spiel: Während das DFB-Team zum Turnierauftakt nie verliert, folgt meist in der zweiten Partie die Ernüchterung. Nur bei der Heim-WM 2006 und bei der EM 2012 gelang beim zweiten Turnierauftritt ein Sieg. Ansonsten gab es bei den letzten neun Turnieren vier Remis und drei Niederlagen.

Turnier

Gegner

Ergebnis

Abschneiden

WM 1998

Jugoslawien

2:2

Viertelfinale

EM 2000

England

0:1

Vorrunde

WM 2002

Irland

1:1

Zweiter

EM 2004

Lettland

0:0

Vorrunde

WM 2006

Polen

1:0

Dritter

EM 2008

Kroatien

1:2

Zweiter

WM 2010

Serbien

0:1

Dritter

EM 2012

Niederlande

2:1

Halbfinale

WM 2014

Ghana

2:2

Weltmeister

Terror in Paris

6.41 Uhr: Der englische Fußballverbands-Vorsitzende Greg Dyke kritisiert die UEFA nach ihrer EM-Ausschlussdrohung und äußert „ernsthafte Bedenken“ wegen der Sicherheitsmaßnahmen rund um das zweite Gruppenspiel. Die Europäische Fußball-Union habe in ihrer Warnung an seinen Verband impliziert, dass die englischen Fans „mitverantwortlich für die schlimmen Vorfälle am Ende des Spiels gegen Russland“ gewesen seien, schrieb Dyke in einem Brief an die UEFA.

„Das wird von Beweisen auf Videoaufnahmen und dem Fakt, dass die unabhängige Disziplinarkommission nur Sanktionen gegen Russland erwägt, widerlegt“, betont der Chef der britischen Football Association (FA). „Wir glauben, dass die Sicherheitsmaßnahmen vor Ort inakzeptabel waren. Zuschauer konnten Feuerwerk und Fackeln ins Stadion bringen und abbrennen, zudem gab es eine ungenügende Trennung der russischen und englischen Fans.“

6.36 Uhr: In Paris kehrt der Terror zurück. Am Montagabend hat ein Einzeltäter einen Polizisten im Vorort Magnanville erstochen. Danach nahm er Frau und Kind des Polizisten als Geisel und verschanzte sich in deren Wohnung. Sondereinheiten der Polizei stürmten die Wohnung und töteten dabei den Geiselnehmer, wie das Innenministerium mitteilte.

Die Frau des getöteten Polizisten, die als Beamtin für das Innenministerium gearbeitet hatte, sei tot aufgefunden worden, sagte ein Ministeriumssprecher. Der dreijährige Sohn des Paars sei in der Wohnung "unter Schock, aber äußerlich unverletzt" gefunden und in Sicherheit gebracht worden.

6.28 Uhr: Der scheidende italienische Nationaltrainer Antonio Conte hat seine Mannschaft nach dem Auftaktsieg bei der Fußball-EM gegen Geheimfavorit Belgien (2:0) in den höchsten Tönen gelobt. "Ich habe hier eine Gruppe von 23 Männern, die alles geben. Dieser Zusammenhalt in der ganzen Gruppe macht mich glücklich", sagte Conte.

EM 2016: DFB-Team startet Vorbereitung gegen Polen

6.11 Uhr: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Der DFB-Tross kann sich nicht lange mit dem Auftaktsieg gegen die Ukraine beschäftigen. Bereits am heutigen Montag geht die Vorbereitung auf das Duell gegen Polen los.

6.00 Uhr: Guten Morgen zum fünften Tag der EM 2016! Nach dem ersten Aufeinandertreffen zweier Turnierfavoriten, das Italien gegen Belgien mit 2:0 gewann, geht es heute in Gruppe F rund. Wir halten Sie mit allem rund um die EM auf dem Laufenden. Mit unserem Ticker verpassen Sie nichts.

Wir starten aber zunächst mit einem Rückblick auf den gestrigen Montag. Am Nachmittag schlug Titelverteidiger Spanien die aufopferungsvoll kämpfenden Tschechen mit 1:0. Den späten Siegtreffer erzielte Gerard Pique auf Flanke von Andre Iniesta. Damit übernahmen die Iberer gemeinsam mit den schon am Sonntag siegreichen Kroaten die Tabellenführung in der Gruppe D.

In der Gruppe E verpassten sowohl Schweden als auch Irland beim 1:1 den erhofften Sieg im Duell der Außenseiter. Wes Hoolahan traf nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zur Führung für die über weite Strecken überlegenen "Boys in Green". Doch Ciaran Clark lenkte eine Hereingabe von Zlatan Ibrahimovic per Kopf in die eigenen Maschen und ließ die Skandinavier jubeln (71.).

Das Spitzenspiel am Abend dominierte etwas überraschend Italien. Der Europameister von 1968 setzte sich mit 2:0 gegen Belgien durch. Emanuele Giaccherini vollendete nach sensationellem Pass von Leonardo Bonucci zur Pausenführung (31.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit fand Antonio Candreva Stürmer Graziano Pelle, der zum Endstand traf. Damit hat die "Squadra Azzurra" das erste richtige Ausrufezeichen bei der EM 2016 gesetzt.

EM 2016: Vorbericht auf Dienstag, 14. Juni 2016

Um 18 Uhr eröffnen Österreich und Ungarn die Gruppe F. Die Alpen-Republik hat sich zum ersten Mal auf sportlichem Weg für eine Europameisterschaft qualifiziert, Ungarn ist erstmals seit 1972 wieder dabei. Bislang standen die Magyaren bei jeder EM-Teilnahme im Halbfinale. Während für Ungarn diesmal das Erreichen der K.o.-Runde ein Erfolg wäre, ist den Österreichern nach der souveränen Qualifikation einiges zuzutrauen - zumal eine ganze Reihe der rot-weiß-roten Spieler in der Bundesliga für Furore gesorgt hat.

Um 21 Uhr folgt zum Abschluss des ersten Gruppenspieltages das Duell zwischen Portugal und EM-Debütant Island. Die Iberer setzen vor allem auf Cristiano Ronaldo. Der dreimalige Weltfußballer startet mit dem Schwung des Champions-League-Sieges mit Real Madrid in sein siebtes großes Turnier mit der Nationalmannschaft. Zuletzt zeigte er sich auch beim 7:0 über Estland mit einem Doppelpack in Torjägerlaune.

In unserem EM-Ticker von Montag können Sie noch einmal alle wichtigen Informationen zu den Partien von gestern und zu den Haftstrafen gegen die Hooligans von Marseille nachlesen.

Unsere Redakteurinnen Merja Schubert und Patricia Kämpf berichten in ihrem EM-Blog über alles, was ihnen rund um die Europameisterschaft gefällt, was sie begeistert, was ihnen begegnet und was sie beschäftigt.

EM 2016: Der aktuelle Ticker sowie alle andere zum Nachlesen

Die EM 2016 ist gestartet - in unseren Tickern bleiben Sie immer auf dem Laufenden: Hier geht's zu unserem aktuellen EM-Ticker vom Montag, 20. Juni

Tag 10: Der EM-Ticker vom Sonntag, 19. Juni, zum Nachlesen

Tag 9: Der EM-Ticker vom Samstag, 18. Juni, zum Nachlesen

Tag 8: Der EM-Ticker vom Freitag, 17. Juni, zum Nachlesen

Tag 7: Der EM-Ticker vom Donnerstag, 16. Juni, zum Nachlesen

Tag 6: Der EM-Ticker vom Mittwoch, 15. Juni, zum Nachlesen

Tag 4: Der EM-Ticker vom Montag, 13. Juni, zum Nachlesen

Tag 3: Der EM-Ticker vom Sonntag, 12. Juni, zum Nachlesen

Tag 2: Der EM-Ticker vom Samstag, 11. Juni, zum Nachlesen

Tag 1: Der EM-Ticker vom Freitag, 10. Juni, zum Nachlesen

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