Er wehrt sich bei Twitter

Balotelli sorgt für nächsten Eklat

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Mario Balotelli bleibt die Skandalnudel im italienischen Nationalteam.

Köln - Der italienische Skandal-Stürmer Mario Balotelli kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Diesmal geriet er mit einem Fan am Flughafen in Neapel aneinander. Bei Twitter fordert er, in Ruhe gelassen zu werden.

Der italienische Skandal-Stürmer Mario Balotelli kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Im Anschluss an das Qualifikationsspiel zur Fußball-WM 2014 gegen Armenien (2:2) am Dienstag rastete der 23-Jährige Medienberichten zufolge am Flughafen von Neapel aus und geriet dabei mit einem Fan aneinander.

Spieler der Squadra Azzurra, die nach der Begegnung nach Mailand zurückfliegen wollten, trafen zu spät am Flughafen ein. Die Privatmaschine konnte nicht mehr starten, was Balotelli in Rage versetzte. Teamkollegen mussten angeblich eingreifen, um Balotelli von dem Fan zu trennen, der den Ausraster mit einer Fotokamera festhielt. Zeugen, die die Szene gefilmt hatten, sollen überzeugt worden sein, die Aufnahmen zu löschen.

Balotelli, der unbedingt noch am selben Abend Neapel verlassen wollte, ließ sich zum römischen Flughafen Fiumicino fahren. Auch von hier aus konnte er jedoch nicht nach Mailand zurückkehren und musste so in der italienischen Hauptstadt die Nacht verbringen. Via Twitter meldete sich Balotelli am Donnerstag mit einem Appell an seine Kritiker zu Wort: „Hört auf zu reden und zu reden und zu reden. Lebt und lasst mich leben und ihr seht den Unterschied.“

Seit Tagen steht Balotelli im Kreuzfeuer der Kritik. Der Profi vom AC Mailand hatte sich am Wochenende per Twitter dagegen gewehrt, von der Gazzetta dello Sport als Symbol im Kampf gegen die Mafia bezeichnet zu werden. Dafür war er auch von Politikern scharf attackiert worden. Der Trainer der italienischen Nationalmannschaft, Cesare Prandelli, hatte daraufhin ein Twitter- und Facebook-Verbot für die Stars der Squadra Azzurra während der WM-Endrunde in Brasilien verhängt. Bei seiner Ankunft in Neapel hatte Balotelli außerdem einen Kameramann angegriffen.

sid

 

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