Nach Schiri-Kritik: DFB will regelmäßigen Runden Tisch

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Der Kritik an den Schiedsrichtern will der DFB mit einem regelmäßigen Runden Tisch begegnen. Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty/DFB/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund will den hitzigen Debatten um die Schiedsrichter-Leistungen in den Bundesligen künftig mit einem regelmäßigen Runden Tisch begegnen.

"Dieser konstruktive Meinungsaustausch soll in Zukunft die Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Profifußball und das Verständnis für die Situation des anderen verbessern", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann am Mittwoch nach dem ersten Treffen dieser Art in Frankfurt am Main.

In der DFB-Zentrale hatten sich Vertreter von DFB, Deutscher Fußball Liga, den Proficlubs und der Schiedsrichterkommission auf einen offeneren und respektvolleren Umgang miteinander verständigt. "Ich begrüße es, dass alle Beteiligten nunmehr miteinander und nicht nur übereinander sprechen", sagte Jörg Schmadtke. Der Manager des 1. FC Köln hatte in der Vorsaison eine Geldstrafe zahlen müssen, nachdem er Referees als "Eierköppe" bezeichnet hatte.

Neben Schmadtke waren aus der Bundesliga auch Schalke-Manager Christian Heidel und Freiburg-Trainer Christian Streich bei dem Treffen dabei. Auslöser der Zusammenkunft war der Ärger um die vielen Fehlentscheidungen der abgelaufenen Spielzeit. "Es wird auch in Zukunft Kritik geben, das ist normal, aber der Umgang sollte in Zukunft respektvoller und ehrlicher sein. Ich denke dafür sind solche Treffen sehr wichtig", sagte Top-Schiedsrichter Felix Zwayer.

Mitteilung des DFB

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