"Es tut mir sehr leid"

Wegen verbotener Sportwetten! 1860-Star Olic vom DFB gesperrt

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München - Das ist ein Paukenschlag!  Ivica Olic vom TSV 1860 ist wegen der Beteiligung an Sportwetten vom DFB-Sportgericht gesperrt und zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den 37 Jahre alte Kroaten wegen eines Verstoßes gegen das Wettverbot für Profis zu einer Zwei-Spiele-Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro. Der Stürmer hat den Richterspruch akzeptiert. Olic hat im Zeitraum vom 26. August bis 11. September bei einem Internet-Wettanbieter unter anderem auf neun Begegnungen der 2. Liga gewettet oder wetten lassen. 

Die einzelnen Wetteinsätze beliefen sich fast ausschließlich im dreistelligen Euro-Bereich. Auf Spiele seines Klubs wurde dabei nicht gewettet. "Die Sanktion spiegelt den Verstoß gegen das allgemeine Wettverbot im Bereich des DFB wieder", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz: "Es ist dabei auch im Interesse der Spieler, sich durch Wetten nicht in die Nähe eines Manipulationsverdachtes zu begeben. Die Ermittlungen in dem Fall Olic haben keinen Hinweis auf Wettmanipulationen erbracht."

Die offizielle Pressemitteilung des TSV 1860

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Ivica Olic aufgrund von Sportwetten zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt und mit zwei Spielen Sperre belegt. Der TSV 1860 München wird entsprechend konsequent reagieren und dem Stürmer ebenfalls eine hohe Geldstrafe auferlegen.

„Wir sind über den kompletten Vorgang informiert“, erklärt Thomas Eichin. Ivica Olic, der derzeit aufgrund von Knieproblemen ohnehin pausieren muss, bereut sehr, was vorgefallen ist: „Das war natürlich ein großer Fehler. Ich habe mich mit Freunden an Kombi-Wetten beteiligt, indem ich ihnen meine Kreditkarte zur Verfügung gestellt habe. Da waren auch Zweitliga-Spiele dabei, auf Sechzig haben wir natürlich nicht gewettet. Es ging dabei auch nicht um größere Geldbeträge, sondern lediglich um Spaß“, schildert der 37-Jährige und bittet alle Löwen um Entschuldigung: „Es tut mir sehr leid, was passiert ist. Es war mir in diesem Moment einfach nicht bewusst.“

„Ivica hat die Situation bei uns restlos aufgeklärt. Letztendlich handelt es sich dabei um vereinsschädigendes Verhalten. Auch wenn Ivica seinen Fehler eingesehen hat, können wir das nicht akzeptieren. Deshalb erwartet ihn von Seiten des Vereins ein weitere Geldstrafe“, so Löwen-Geschäftsführer Eichin.

Ivica Olic hat die Strafe des DFB-Sportgerichts akzeptiert und fehlt den Löwen in den beiden Ligaspielen gegen Fortuna Düsseldorf und VfB Stuttgart.

mh mit Material der dpa

Quelle: rosenheim24.de

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