"Er kreigt unheimlich viel auf die Socken"

Zorc verlangt mehr Schutz für Lewandowski

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Bislang wurden 25 Fouls gegen Robert Lewandowski gepfiffen.

Dortmund - Sportdirektor Michael Zorc vom deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat mehr Schutz für den oft hart gefoulten Torjäger Robert Lewandowski gefordert.

„Lewandowski wird für meine Begriffe zu wenig gechützt“, sagte der Ex-Nationalspieler dem kicker. Zorc beklagt den grundsätzlichen Umgang mit dem Polen der „unheimlich viel auf die Socken“ kriege, „oft auch von hinten“ und das sogar „teilweise an der Mittellinie“. Zorc habe die Beobachtungen nicht erst in den vergangenen Wochen gemacht, sondern „die ganze Saison schon“.

Gestützt wird sein Appell durch die Statistik, nach der in der laufenden Bundesliga-Saison nur 25 Fouls gegen Lewandowski geahndet wurden und damit deutlich weniger als gegen „Tabellenführer“ Diego (43/VfL Wolfsburg), Braunschweigs Mirko Boland (33) oder Leverkusens Stefan Kießling (32). Zorc ärgert besonders die Tatsache, dass häufig regelwidrig geführte Zweikämpfe „von den Schiedsrichtern als Stürmerfoul ausgelegt werden“.

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Das sei schwer zu verstehen, so der 51-Jährige. Und es soll in der Geschichte des Fußballs auch schon Angreifer gegeben haben, die nach jedem Körperkontakt wie vom Blitz getroffen zu Boden sinken. Diesbezüglich stellt Zorc dem abwanderungswilligen Lewandowski - höchstwahrscheinlich am Saisonende zu Bayern München - ein gutes Zeugnis aus, denn „er ist alles andere als ein Schauspieler. Er setzt den Körper hart ein, aber das macht er sehr fair.“

sid

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