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Zweitliga-Promis: Ein WM-Held, ein Fast-Meister

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Zweitliga-Promis: Ein WM-Held, ein Fast-Meister

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Köln - Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf trennen noch 15 Spiele von der Rückkehr in die Bundesliga. Die Promis der 2. Liga kicken jedoch anderswo. Wir stellen die Zweitliga-Stars vor.

© dpa

Gerald Asamoah soll Fürth beim Aufstieg helfen

Er war beinahe Meister, beinahe Weltmeister, jetzt könnte Gerald Asamoah auch noch Beinahe-Aufsteiger werden. Denn für den Herbst seiner Karriere hat sich der ehemalige Fußball-Nationalspieler ausgerechnet den Klub in der 2. Bundesliga ausgesucht, der wie kein anderer für das knappe Scheitern im Aufstiegskampf steht: die SpVgg Greuther Fürth. Auch dank des prominentesten Neuzugangs soll im zehnten Anlauf in 13 Jahren endlich Schluss damit sein. „Das Ziel ist der Aufstieg“, sagte der 33-Jährige.

Sein langjähriger Schalker Weggefährte Mike Büskens hat ihn nach Franken gelockt, nachdem die Königsblauen seinen Vertrag aufgelöst hatten. „Ich bin nicht hier, um großes Geld zu verdienen“, betonte Asamoah, für den am Freitag (18.00 Uhr/Sky und Liga total!) bei Dynamo Dresden das Zweitliga-Abenteuer beginnt.

Mit seinem neuen Klub verbindet „Asa“ die eine oder andere bittere Erfahrung. Während die Fürther in diesem Jahrtausend schon siebenmal Fünfter, einmal Sechster und einmal Vierter wurden, war er mit Schalke 2001 viereinhalb Minuten deutscher Meister und beim deutschen Sommermärchen 2006 als DJ und Kurzzeit-Kicker nur gefühlter Weltmeister.

David Odonkor: Privates Fotoshooting mit seiner Suzan

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Einen Promi im Zweitliga-Dschungel hatte auch Eintracht Frankfurt für die letzten 15 Spieltage nach der Winterpause im Sinn. Doch die Verpflichtung von Patrick Helmes scheiterte, weil die Ablöseforderung des VfL Wolfsburg zu hoch für die Hessen war. „Der Verein hat alles versucht, irgendwo ist eine Grenze“, sagte Trainer Armin Veh, der vehement einen starken Stürmer gefordert hatte und nun gegen die Aufstiegskonkurrenten Fortuna Düsseldorf, Fürth, FC St. Pauli und SC Paderborn ohne Helmes auskommen muss. Immerhin reichte es für die bundesligaerfahrenen Martin Amedick und Heiko Butscher.

Auf die großen Namen verzichteten auch die anderen Bundesliga-Aspiranten. Tabellenführer Düsseldorf nimmt die Rückkehr ins Oberhaus nach 15 Jahren mit dem im letzten Jahr so überragenden Team, durch die Wintertransfers Adam Matuschyk und Timo Furuholm ergänzt, in Angriff. „Es ist unglaublich, was hier in den letzten Jahren passiert ist. Wir waren schon mal in der Oberliga und sind jetzt mit der Politik der kleinen Schritte langsam, aber sicher zurückgekommen und würden jetzt gerne den nächsten Schritt machen“, sagte Präsident Peter Frymuth.

Die B-Prominenz verschlug es eher nach Aachen. Am Tivoli versucht nicht nur der einstige Kurzzeit-WM-Held David Odonkor, seine Karriere noch einmal zu beleben. Auch Albert Streit, der bei seinem völlig verkorksten Engagement auf Schalke seinem Namen alle Ehre gemacht hatte, bemüht sich bei der Alemannia um einen Neuanfang. Man solle ihn nach seiner Leistung beurteilen und „nicht danach, was in meiner Zeit auf Schalke geschrieben wurde“, wünschte sich der 31-Jährige, der am 16. Mai 2009 das letzte seiner 118 Bundesligaspiele bestritt und am Samstag (13.00 Uhr) gegen St. Pauli Aachen aus dem Tabellenkeller helfen soll.

Noch tiefer hinunter ging es für Marek Mintal, vor sieben Jahren noch Torschützenkönig der Bundesliga. Das „Tor-Phantom“, in der Hinrunde monatelang verletzt, ist trotz seiner 34 Jahre der Hoffnungsträger bei Hansa Rostock. Denn der Tabellenvorletzte hat mit 13 Toren den harmlosesten Angriff der Liga. „Ich hoffe, dass er wieder das macht, was er am besten kann - Tore schießen“, sagte Trainer Wolfgang Wolf über den Slowaken, den er einst nach Nürnberg holte. Am Sonntag (13.30 Uhr) kann Mintal beim VfL Bochum schon damit anfangen.

sid

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