Wirbel um vermeintliches Gewehr

Polizisten vereiteln "Mordanschlag" auf Murray

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Andy Murray

London - Übereifrige Polizisten haben in London vier Tennisfans nach einem vermeintlichen Mordanschlag auf Großbritanniens Tennis-Idol Andy Murray festgenommen. Doch es war ganz anders.

Die „Angreifer“ mit der angeblichen Schusswaffe stellten sich als Autogrammjäger mit einem Tennisschläger heraus, wie die Polizei am Samstag einräumen musste. Der Wimbledon- und Olympiasieger Andy Murray war gemeinsam mit seinem Agenten am Mittwochabend im Londoner Norden im Auto unterwegs, als es zu dem Vorfall kam.

Zwei Männer seien aus einem weiteren Fahrzeug gestiegen und hätten gegen die Scheibe des Murray-Autos geklopft. Daraufhin sei der Schotte davongefahren. Ein Zeuge habe den Tennisschläger für eine Waffe gehalten und die Polizei alarmiert. Sie stoppte daraufhin den Wagen und nahm vier Männer im Alter zwischen 21 und 31 Jahren unter dem Verdacht des unerlaubten Waffenbesitzes fest. „Bei einer Durchsuchung wurden keine Anzeichen für eine Schusswaffe gefunden“, sagte ein Polizeisprecher.

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dpa

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