Von den Hürden in den Bob

Unter diesem Helm steckt eine Olympia-Beauty

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Früher sprintete sie über Hürden, heute sitzt sie im Bob: Lolo Jones

Sotschi - Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking erlebte Lolo Jones ein Sturz-Drama, 2012 ging sie in London als Vierte leer aus. Nun nimmt die Schönheit an den Winterspielen teil - im US-Bob.

Amerikas Bob-Beauty Lolo Jones hat es geschafft. Die Hürdensprint-Schönheit wird diesen Dienstag bei den Rennen der Frauen erstmals auch bei den Olympischen Winterspielen an den Start gehen. Nach ihrer langen Solo-Karriere und einem vierten Platz bei den Spielen von London startet die 31-Jährige endlich in einem Team. „Von der ersten Woche an akzeptierten sie mich. Ich bin so dankbar. Ich muss fast weinen vor Freude, dass sie mir hier die Chance auf einen Neustart gegeben haben“, meinte Jones.

Dass die Hallen-Weltmeisterin im Hürdensprint von 2008 und 2010 so beliebt ist, liegt auch an dem Drama des Olympia-Finales 2008 in Peking. Als Jones klar in Führung liegend im Endlauf an der neunten und vorletzten Hürde strauchelte, litt Amerika mit Lolo. Der Liebling mit dem goldigen Lächeln wurde nur Siebte.

Doch statt Medaillen gab's Moneten. Mit acht Großfirmen schloss Jones Sponsoren-Verträge ab. Ihre Bob-Pilotin Jazmine Fenlator hingegen musste vor Olympia als Hundeführerin arbeiten, um ihr Jahresbudget von 80.000 Dollar zu stemmen. Und beim Trainingslager in der Schweiz hatte sie ihre Klamotten im Waschbecken gereinigt, da es im Waschsalon zu teuer war. Sie wollte das Geld lieber in ein paar neue Spikes investieren.

dpa

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