Trainierte in Kiefersfelden

Simon Herrmann ist Wasserski Europameister

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Der amtierende Weltmeister und Weltrekordhalter Simon Herrmann wurde bei der diesjährigen Europameisterschaft im Wasserskm ukrainischen Dnitropetrosk zum fünften mal in seiner Laufbahn Wasserski Europameister an der Seilbahn.

Sowohl Simon Herrmann als auch Marius Schimanski erreichten im Team Germany die Bronzemedaille. Der 31-jährige Monteur, hatte sich zielgerichtet dieses Jahr auf die Europameisterschaft am Hödenauer See in Kiefersfelden vorbereitet. Bereits im Vorlauf zeigte er starke Nerven und konnte bei leicht wechselnden Bedingungen die Konkurrenz mit einer Leistung von 2 Bojen am 10,25 Meter kurzen Seil in die Schranken verweisen. 

Marius Schimanski qualifizierte sich ebenfalls mit einer starken Leistung von 3 Bojen am 10,75 Meter Seil für das Finale und wurde am Ende siebter. Einen Platz davor konnte sich Christian Weiland platzieren, der zum wiederholten male nur knapp an der Medaille vorbeischrammte. Auf Platz drei, den der Österreichische Weltcupsieger Robert Pugstaller erreichte fehlte ihm nur die Kleinigkeit von 2,5 Bojen. Das Finale wurde allerdings von dem Zweikampf der zurzeit stärksten Slalomläufer an der Seilbahn geprägt. 

Aviv Levy setzte Simon Herrmann mit einer Weltklasseleistung von 2,5 Bojen am 10,25 m Seil gehörig unter Druck. Simon konnte dem nervlichen Druck allerdings Stand halten und fuhr mit 3 Bojen exakt, das von ihm benötigte Ergebnis und durfte sich zum vierten mal in seiner Karriere die Europamisterschaftsgoldmedaille umhängen. „Es war ein extrem harter Wettkampf bei sehr heissen Temperaturen. Ich freue mich riesig den Titel erneut für Kiefersfelden und für Deutschland zu gewinnen“, so Herrmann kurz nach dem Finale. Bei den Damen gewann in Abwesenheit der verletzten Jana Wittenbrock die Weissrussin Katsiaryna Kisialiova. Marius Schimanski, der sowohl im Team als auch in den beiden anderen Disziplinen startete erreichte im Figurenlauf mit einem neuen Deutschen Rekord von 9800 Punkten einen hervorragenden 5 ten Platz. 

Im Sprungfinale, das sein Vereinskollege Daniel Maltzahn leider knapp verpasste, landete der junge Raublinger zum Schluss auf Platz 8, was ihm zugleich einen hervorragenden 5 ten Platz in der Kombination einbrachte. Sowohl Simon Herrmann als auch Marius Schimanski trugen mit Ihren Leistungen erheblich dazu bei, daß Team Deutschland am Ende des Tages die Bronzemedaille im Team in Empfang nehmen durfte.

Quelle: rosenheim24.de

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