Jüngster Weltmeister der Geschichte

Marc Marquez schreibt MotoGP-Geschichte

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Marc Marquez

Valencia - Der Spanier Marc Marquez hat als neuer MotoGP-Weltmeister Geschichte geschrieben. Er ist der jüngste Champion in der Geschichte des Wettbewerbs.

Im Alter von 20 Jahren und 266 Tagen feierte der Honda-Pilot als jüngster Fahrer den Titel in der Königsklasse der Motorrad-WM. Dazu wurde Marquez als erster Neuling seit Kenny Roberts senior (USA/1978) Champion in der schwersten Kategorie.

Marquez, Moto2-Weltmeister des Vorjahres, entschied die WM im 18. und letzten Saisonlauf für sich. Beim Großen Preis von Valencia reichte dem Rookie ein dritter Platz hinter Jorge Lorenzo (Yamaha) und seinem spanischen Teamkollegen Dani Pedrosa, um den Zweikampf mit seinem Landsmann Lorenzo für sich zu entscheiden und den Titelverteidiger zu entthronen. Lorenzo lag mit 330 Punkten am Ende knapp hinter Marquez (334).

Stefan Bradl (Zahling/Honda) wurde zum Abschluss ausgezeichneter Sechster und beendete sein zweites MotoGP-Jahr mit 156 Punkten auf dem siebten Platz. Im vergangenen Jahr war der 23-Jährige Achter geworden.

Lorenzo ging beim Start des packenden Rennens an Pole-Setter Marquez vorbei, setzte sich an die Spitze und wurde danach pausenlos von Pedrosa attackiert. Der WM-Dritte überholte den Führenden mehrfach, doch dieser schlug jedesmal direkt zurück. In der neunten Runde kam es zu einer Berührung, Marquez schlüpfte durch, wurde kurz danach aber wieder von Lorenzo einkassiert.

Das Ausnahmetalent aus Cervera griff nach dem Manöver nicht mehr an, überließ Lorenzo den am Ende wertlosen Sieg und schenkte Pedrosa den zweiten Platz.

SID

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