0:7-Klatsche: Eine kostenlose Lehrstunde

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Pipinsried - "Schlimmer kann es nicht mehr kommen", so Trainer Güttler: Beim Tabellenzweiten vom FC Pipinsried wurden der SB/DJK Rosenheim am Mittwoch so richtig nass gemacht!

Das war eine kostenlose Lehrstunde für die Bayernliga-Fußballer vom SB/DJK Rosenheim im Heimspiel gegen den FC Pipinsried: Der Drittletzte der Tabelle verlor gegen den Zweiten mit 0:7. Dabei zeigte sich vor allem nach dem Wechsel ein deutlicher Leistungsunterschied.

Die Rosenheimer hatten sich viel vorgenommen und begannen auch gut – dennoch lagen sie bereits nach zehn Minuten mit 0:2 im Rückstand. Zunächst fabrizierten sie einen Elfmeter, den Tormann Dominic Zmugg gegen Serge Yohoua noch parieren konnte, beim Nachschuss schlief die komplette Rosenheimer Mannschaft, während Armin Lange schnell schaltete und zum 0:1 einschoss.

Beim 0:2 wurstelte Martin Finkenzellner den Ball irgendwie über die Linie. Insgesamt lieferten beide Mannschaften in der ersten Halbzeit eine gute Partie und hielten das Tempo hoch. Während die Rosenheimer kämpften, sich aber in der Offensive nicht entscheidend durchsetzen konnte, lief bei Pipinsried der Ball hervorragend. Mit etwas Glück machte Yohoua dann kurz vor dem Seitenwechsel das 0:3.

Nach der Halbzeitpause gab es kein Halten mehr

Nach dem Wechsel manifestierte sich dann der Klassenunterschied. Die Rosenheimer liefen eigentlich nur noch hinterher, während Pipinsried sein Können zeigte. Das 0:4 markierte Lange, wobei allerdings ein nicht geahndetes Foulspiel an Tormann Zmugg vorausging, danach lief alles einfach für die Gäste. Sebastian Fischer zirkelte einen Freistoß zum 0:5 ins Tor, Artur Kubica stand freistehend vor dem Tor und schoss mühelos ein und Andreas Schuster bugsierte die Kugel nach einem Eckball über die Linie.

Die Sportbündler waren so gut wie nicht vorhanden und kassierten ein gewaltiges Debakel. „Rosenheim hat uns anfangs vor Probleme gestellt, aber nach zehn Minuten und dem 2:0 haben wir natürlich Selbstvertrauen gehabt und bei Rosenheim war es am Boden. So kommt dann so ein Ergebnis zustande, zumal wir fast jede Torchance genutzt haben“, meinte Pipinsrieds verletzter Spielertrainer Tobias Strobl.

„Wir haben gut angefangen, momentan wird aber jeder kleinste Fehler von uns bestraft. Was dann aber in der zweiten Halbzeit passiert ist, war beschämend. Es tut mir wahnsinnig leid für die Zuschauer. Schlimmer kann es gar nicht mehr kommen“, sagte SBR-Coach Günter Güttler.

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red/Neumeier

Quelle: rosenheim24.de

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