Basketball

Wasserburger Damen sinnen auf Revanche

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Wasserburg - Die Basketballerinnen sind heiß auf Revanche: Sie wollen die bittere Niederlage im Hinspiel gegen die Leipzig Eagles unbedingt wiedergutmachen.

Nach einer kleinen Pause bei einem spielfreien Wochenende dürfen die Wasserburger Damen diesen Sonntag wieder ran.

"Die folgenden Wochen und Begegnungen werden sehr bedeutend und ebenso aussagekräftig über den Leistungsstand der Mannschaft sein", so ist man sich im Wasserburger Lager sicher. Der Reihe nach werden die Innstädterinnen in der kommenden Zeit die Teams in der Badria-Halle empfangen, welche momentan die drei Plätze vor ihnen - die Ränge zwei bis vier - belegen.

Den Anfang macht diesen Sonntag um 13.15 Uhr die Mannschaft der Leipzig Eagles, momentan auf dem dritten Tabellenplatz. Das Team macht seiner anfänglichen Favoritenrolle in der Liga alle Ehren. Elf Partien konnten sie sich nach der abgelaufenen Spielzeit als Sieger auf dem Parkett feiern lassen, so auch die letzten drei Spiele in Folge. Im Vergleich dazu zogen die Damen aus Sachsen nur fünf Mal den Kürzeren, zuletzt gegen den Tabellenprimus Bayern München.

Nur ein kleines bisschen schwerer fiel es dazu den Wasserburgerinnen: Bei einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen zu acht Niederlagen haben die Oberbayerinnen auf Platz Fünf, den Anschluss an das anführende Feld der Tabelle noch immer nicht gänzlich verloren und haben bei der ein oder anderen Partie noch die Möglichkeit sich für eine, teils nicht unbedingt verdiente, Niederlage zu revanchieren.

Eine Chance, zu zeigen, dass die Misere im Hinspiel eventuell doch nur en Ausrutscher war, bietet sich nun dieses Wochenende gegen die Gäste aus Leipzig. Das Spiel Mitte November mussten die Damen des TSV mit 70:62 verloren geben; doch repräsentierte dieses Aufeinandertreffen keineswegs das volle Leistungspensum der Wasserburgerinnen. Einzig für Anja Sattler schien, auf Seiten des Teams um Coach Zovko, an diesem Tag der Korb für Distanzwürfe nicht wie vernagelt und zudem musste die Mannschaft auf eine weitere Distanzschützin und auf drei der vier Centerspielerinne verzichten.

Nun sind die Karten neu gemischt und die Gastgeberinnen konnten sich die vergangenen zwei Wochen intensiv auf die anstehenden Begegnungen vorbereiten. Mit Leipzig erwartet man einen Gegner, der wohl eine der schnellsten Spielweisen der gesamten Liga vorlegen kann.

Gelenkt und geleitet wird das Spielgeschehen der Eagles von Jenny van Doorn, welche im Schnitt 21,8 Punkte/Partie einnetzt und die zweitbeste Werferin der Regionalliga SüdOst ist. Unterstützt wird die Spielmacherin von Tanja Maciej auf der Flügelposition. Auch von ihr sind durchschnittlich 11,6 Punkte pro Begegnung zu erwarten. Aus diesen Gründen liegt der Schwerpunkt des Leipziger Spieles hauptsächlich auf den Außenpositionen, welche es für die Wasserburgerinnen gilt, unter Kontrolle zu bringen.

Dies war wohl einer der größten Fehler, die sich im Hinspiel eingeschlichen haben: Van Doorn konnte nach Belieben agieren und konnte den Gästen 31 Punkte einschenken. Ein weiteres Zeichen, dass bei den Damen aus Sachsen viel von außen passiert, ist die Anzahl der erfolgreichen Dreipunkte-Würfe. In dieser "Disziplin" führt zwar Wasserburg unangefochten die Liga an, der direkte Verfolger lautet aber Leipzig Eagles.

Für Sonntag können die Innstädterinnen mit einer fast optimal tiefen Besetzung antreten - einzig Lena Aß könnte vielleicht durch ein Praktikum verhindert sein - und durch Ausspielen der Teamvorzüge mit Sicherheit ein sehr spannendes Spiel gestalten. Gelingt es zudem viele kleine Fehler auszubügeln, könnte es zugleich ein großer und wichtiger Schritt nach vorne werden.

Die Mannschaft würde sich wie immer auf zahlreiche Unterstützung freuen.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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