Tabellenführung behauptet

Fireballs-Herren mit Arbeitssieg in Freising

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Bad Aibling - Die erste Herrenmannschaft der Fireballs Bad Aibling erarbeitete sich am vergangenen Samstag einen 68:86-Erfolg in Freising.

Dabei erwies sich der Tabellenletzte der Regio II Süd allerdings als unerwartet harter Brocken. Zudem hatten die Fireballs öfters Konzentrationsschwierigkeiten, so dass das Spiel bis zuletzt eine hart umkämpfte Partie war, in der die Aiblinger Basketballer dann schließlich doch die Oberhand behielten.

Nach dem erfolgreichen Pokalintermezzo in Vaterstetten stand für die Basketballer des TuS Bad Aibling wieder der Ligaalltag auf dem Plan. Gegner war am letzten Samstag das Tabellenschlusslicht TSV Jahn Freising. Beim Duell Erster gegen Letzter hatten die Fireballs natürlich die Favoritenrolle inne und alles andere als ein deutlicher Erfolg wäre eine große Enttäuschung gewesen. Doch die Vorbereitung auf die Partie lief alles andere als glücklich. Urald King erlitt im Laufe der Trainingswoche eine kleine Blessur am Knöchel und konnte nur bedingt trainieren. Zudem war Tobi Guggenhuber über die gesamte Woche nicht einsatzfähig. So waren beide etatmäßigen Big-Man für die Begegnung in Freising fraglich bzw. nicht hundertprozentig leistungsfähig. 

Des Weiteren zeigten die Gastgeber in den letzten Wochen durchaus ansprechende Leistungen. Vor der Pokalpause verlor der TSV nur knapp beim Tabellenzweiten SB München. Die Fireballs waren also gewarnt. Nach den tragischen Ereignissen in der vergangenen Woche in Bad Aibling liefen beide Teams mit Trauerflor auf. Zudem hatte Freising den Verlust eines langjährigen Funktionärs und Wegbegleiters zu beklagen. So begann das Spiel mit einer Schweigeminute im Gedenken an die Verstorbenen. Für die angeschlagenen King und Guggenhuber rutschte der junge Felix Kristian erstmals in die Startaufstellung der Fireballs. Zwar hatte er gegen die körperlich sehr präsenten Center der Gastgeber zu Beginn seine Probleme, konnte sich aber im Verlauf der Partie immer besser in die Partie hineinkämpfen. 

Bad Aibling startete wie gewohnt etwas verschlafen, während Freising hochmotiviert und energisch das Spiel begann. 

Vor allem in der Defense agierten die Fireballs viel zu zaghaft. So gestalteten sich die Anfangsminuten noch recht ausgeglichen. Durch das Fehlen der beiden Big-Man mangelte es an der defensiven Präsenz in der eigenen Zone. Jedoch griffen sich Marco Hack Vazquez (5 Pkt./10 Reb.) und David Bergfeld (23/13) einige Abpraller und konnten dies somit einigermaßen kompensieren. In der Offensive sorgten im ersten Viertel fast ausschließlich die Distanzschützen für Zählbares. Simon Bradaric (21/3 Dreier) und Claus Weiß (3/1) netzten wiederholt von 6,25m ein und generierten so eine kleine Führung. 

Spielstand nach dem ersten Viertel: 17:24 für die Fireballs. 

Auch im zweiten Viertel gelang es dem Tabellenführer nicht, sich wirklich abzusetzen. Die Führung pendelte sich bei rund 10 bis 15 Punkten ein. Selbst der angeschlagene Urald King (15/8) konnte an diesem Tag keine entscheidenden Akzente setzen. Zudem kämpften die Gastgeber weiterhin aufopferungsvoll und konnten durch eine sehr gute Trefferquote die Partie weiter offen gestalten. Zur Halbzeit führte der TBA 34:46. Im dritten Viertel das gleiche Bild. Bad Aibling tat sich schwer, zu einfachen Punkten zu kommen und verließ sich meist auf die individuelle Stärke der einzelnen Spieler im eins gegen eins. Dave Bergfeld war zu keiner Zeit von den Gastgebern zu kontrollieren. So konnten sich die Fireballs zwar nie weiter als zwanzig Punkte absetzen, waren aber auch zu keiner Zeit in Gefahr, das Spiel aus der zu Hand geben. Justin Kaifosch (11) zeigte hierbei wiedermal eine sehr ansprechende Leistung. Auch die etatmäßigen Reservisten auf den großen Positionen um Kristian (2), Rabentko (4) und Köppl (1) fügten sich ordentlichen ins Mannschaftsgefüge ein. Freising spielte auch bis zum Schluss hoch engagiert, während der TBA die Begegnung eher entspannt zu Ende spielte. So siegten die Fireballs letztendlich verdient aber recht unspektakulär mit 68:86 in Freising. Für den TBA spielten außerdem Manuel Hack-Vazquez (1) und Yasin Mohamed.

Die Fireballs behaupten durch diesen Sieg die Tabellenführung. Man liegt weiterhin einen Punkt vor dem hartnäckigen Verfolger SB München. Leider wurde der Einspruch gegen die Wertung des Landsberg-Spiels, welches man am grünen Tisch verlor, zurückgewiesen. Somit dürfen sich die Aiblinger Basketballer keine Niederlage erlauben um sicher Meister zu werden. Vorausgesetzt, die Münchener bleiben weiterhin so konstant und gewinnen alle Begegnungen. Gegen den Tabellenvierten aus Schrobenhausen siegten sie am Wochenende nur mit einem Punkt Vorsprung 89:88 nach Verlängerung.

Für die Fireballs kommt es nun zu den Wochen der Wahrheit. An den nächsten beiden Spieltagen warten die beiden letzten Vertreter aus der Spitzengruppe auf den TBA. So kommt es am kommenden Samstag im Rahmen eines Doppelheimspieltags zum Kracher gegen Absteiger Dachau. Der Tabellendritte war in der Hinrunde neben Sportbund München das einzige Team, das den Fireballs bisher einigermaßen Paroli bieten konnte. Auch wenn die Mannschaft um Liga-Top-Scorer Willis in den letzten Wochen etwas schwächelte, muss der TBA höllisch aufpassen, dass Dachau nicht zum Stolperstein im Aufstiegsrennen wird. In der darauffolgenden Woche reisen die Fireballs dann nach Schrobenhausen. Spielbeginn zum absoluten Topspiel am kommenden Samstag ist 16.15 Uhr. Bad Aibling benötigt hierbei jede Unterstützung. 

Pressemitteilung TBA Fireballs

Quelle: mangfall24.de

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