1860: Neuer Trainingsplatz in Sicht?

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1860-Fußballchef Hans Klinger.

Rosenheim - Nach der Drohung der 1860-Fußballer, dem Verein wegen miserabler Bedingungen den Rücken zu kehren, wird nun an ersten Lösungsansätzen gearbeitet.

Wie rosenheim24 und Radio Charivari erfahren haben, könnte zukünftig der (noch aktuelle) Hauptplatz des SV Westerndorf als Trainingsplatz für die erste Mannschaft dienen. Aktuell müssen Kokocinski & Co. aufgrund der mehr als begrenzten Verhältnisse an der Jahnstraße (Stadion und ein Kunstrasenplatz) wöchentlich über die Dörfer tingeln und entweder in Prutting, Nicklheim oder sonstwo trainieren.

Dass es mit dem Standort Westerndorf klappt, ist laut Fußballchef Hans Klinger aber noch nicht sicher: "Ja, das ist momentan nur theoretisch möglich, weil die Westerndorfer Fußballer noch bis nächstes Jahr einen Vertrag mit dem Eigentümer haben. Was danach ist, muss erst entschieden werden."

1860-Abteilungsleiter im O-Ton bei Radio Charivari:

oton

Am Montagabend hatten sich Klinger, Kapitän Kokocinski und andere Funktionäre zu einer Krisensitzung getroffen, um die Problematik zu erläutern und erste Lösungsansätze zu erarbeiten. Die Spieler fühlen sich unter anderem - trotz großartiger Leistungen wie dem Einzug in den DFB-Pokal - von der Stadt im Stich gelassen und fordern eine massive Verbesserung der Verhältnisse. Ansonsten wollen sie nicht mehr für den Regionalligisten auflaufen.

Das einzige Ziel kann es für den Verein, der auch für seine hervorragende Nachwuchsarbeit überregional bekannt ist, daher nur sein, mittelfristig ein komplett neues Sportgelände zu erbauen. "Uns geht es um den Verein. Es müssen klare Strukturen her, viel mehr Druck auf die Stadt muss ausgeübt, die Sponsorenakquise intensiviert werden", forderte der Ex-Profi im Gespräch mit dem OVB.

Quelle: Radio Charivari Rosenheim/redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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