Beste Ironman-Platzierung einer deutschen Athletin

Raublingerin Hertel ist mit Leistung zufrieden

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Raubling - Die aus Raubling stammende Extremsportlerin Mareile Hertel hat beim Ironman Lanzarote am Wochenende erneut ihre Klasse unter Beweis gestellt. Dabei musste sie sich nur von zwei Athletinnen geschlagen geben.

Mareile Hertel, die amtierende Vizemeisterin beim Ironman Lanzarote, trat am vergangenen Wochenende an, um sich auf der Kanareninsel erneut für die Ironman Triathlon-Weltmeisterschaft in der Langdistanz zu qualifizieren. Die passionierte Extremsportlerin konnte sowohl im Schwimmen, als auch auf dem Rad und beim anschließenden Marathon ihre Leistungen abrufen und kam, trotz der extrem schwierigen Wetterbedingungen, in allen drei Disziplinen an ihre persönlichen Bestwerte heran.

Souveräner dritter Platz

Dass es unter dem Strich nicht für eine direkte WM-Qualifikation auf Hawaii gereicht hat, lag an zwei spätgemeldeten Rivalinnen, die Hertels Zeiten geradezu pulverisierte und sich sogar zeitlich zwischen den professionellen Athletinnen einreihten. Trotzdem ließ sich Hertel das Podium nicht nehmen und kam mit einem zu keiner Zeit gefährdeten dritten Platz ins Ziel.

„Ich hatte mir im Vorfeld die gemeldeten Wettbewerberinnen um das WM-Ticket genau angesehen“, so Hertel, „und war mir sicher, dass ich die Mädels auf der Strecke auch im Griff hatte. Leider viel mir zu den beiden nachnominierten Athletinnen nichts ein. Die sind heute in einer anderen Gewichtsklasse angetreten und haben mir über eine Viertelstunde abgenommen.“

Unterm Strich sehr zufrieden

Bei einem Wettkampf, der auch dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Jan Frodeno und dem Streckenrekordinhaber Timo Bracht alles abverlangte, sei das Fazit schwer in Worte zu fassen, so Hertel in einem ersten Resümee. „Mit der Performance, die ich abgeliefert habe, kann ich unterm Strich sehr zufrieden sein. Die Pflicht habe ich also in jeder Hinsicht erfüllt, nur mit der Kür ist es nichts geworden.“

Wobei dies weder an Wind und Hitze lag und auch die - trotz Ankündigung – nicht erfasste individuelle Startzeit beim Schwimmen kein Argument sei, so die erfahrene Extremsportlerin. „In Summe“, so Hertel, „musste ich mich in diesem Wettkampf einfach einer Konkurrenz beugen, die mich erst überrascht und dann bis an meine Grenzen gefordert hat.“ Was bleibt ist die beste Platzierung einer deutschen Athletin und ein hochverdienter dritter Platz.

Pressemitteilung Montefuego Sport Marketing

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Montefuego Sport Marketing

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