Rosenheimer Riesen:

Sportbund Basketballer sind Meister

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Mannschaft Herren

Rosenheim - Zu Beginn der Saison taumelten die Basketballer des SBR noch durch den Spielbetrieb. Seitdem hat sich die Mannschaft gesammelt und drei Spieltage vor Saisonende den Titel klar gemacht:

Zwar musste sich der SBR in der Fremde bei den WestPark Baskets Ingolstadt mit 81:75 geschlagen geben, doch aufgrund der Niederlage von Freising beim TSV Olching liegt Rosenheim nun drei Spieltage vor Saisonende uneinholbar vorne und ist vorzeitig Meister der zweiten Regionalliga Süd.

Es dauerte ein kurze Zeit bis das Ergebnis aus dem parallel stattfindende Spiel zwischen Olching und dem Tabellenzweiten Freising zu den Rosenheimer durchgedrungen ist. Ingolstadt hatte gerade dem Sportbund durch sehr engagierte und clevere Verteidigungsarbeit und einer starken Trefferquote von jenseits der Dreierlinie in die Schranken geführt. Über 40 Minuten fand der SBR nie einen Rhythmus und offenbarte vor allem in der eigenen Defensive ungewohnte Fehler. Etwas betölpelt und Niedergeschlagen verschwanden die Spieler des SBR nach dem eben verloren gegebenen Spiel in der Kabine in Ingolstadt. Hatte man doch gerade die Chance verpasst, durch einen Auswärtssieg in der Meisterfrage alles klar zu machen. Doch dann kam der Anruf aus Olching, die mit über 30 Punkten Unterschied Freising besiegt hatten. Das war die Entscheidung in der Liga.

Der SBR liegt nun uneinholbar vorne und ist vorzeitig Meister. Nach dem Abstieg 2007 aus der ersten Regionalliga Süd kann der Sportbund nun sieben Jahre später nach der völligen Neuausrichtung der Basketballabteilung und der Jugendarbeit die Früchte ernten und hat nun die Chance auf den Wiederaufstieg in die erste Regionalliga. Das Konzept von Trainer Bob Miller, ausschließlich mit jungen Nachwuchsspielern aus der eigenen Jugend zu spielen, die ergänzt werden mit einem über Jahre geformten Stamm aus erfahrenen Spielern, ging auf. Vor allem für die älteren Spieler, die bereits in den vergangenen vier Jahre zwei Mal die Möglichkeit hatten, Meister mit dem Sportbund zu werden, aber immer knapp gescheitert sind, ist die Meisterschaft eine ganz besondere Genugtuung. „Vor drei Jahren haben wir das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen den Sportbund München verloren im letzten Jahr haben wir zuhause gegen Landsberg gepatzt. Dieses Jahr hat es endlich geklappt. Und das drei Spiele vor Ende der Saison“, freute sich Stephan Hlatky überschwänglich.

Der Sportbund hat aber auch eine starke Saison bislang gespielt. Zwar startete man mit einer Niederlage in Stauf etwas holprig doch dann legte das Team von Trainer Miller richtig los und gewann daraufhin 17 aus 18 Spielen. Der SBR hat die stärkste Verteidigung der Liga und mit Timo Fliege, Adi Gheorghiu, Sean Murray, Steffen Lauter, Christian Hlatky und Arne Steinhauer sechs Spieler die beinahe alle zweistellig im Schnitt punkten. Nachwuchsspieler Elias Weigel erkämpfte sich den Platz in der ersten Fünf und spielt eine bärenstarke Saison auf der Flügelposition. „Ob der Sportbund tatsächlich das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird, entscheiden wir in den nächsten Wochen. Dazu sind einige Gespräche mit dem Team, dem Vorstand und Sponsoren zu führen“, erklärt Abteilungsleiter Herman Hack.„Jetzt wird erst mal richtig gefeiert, das haben wir uns verdient. Dann setzen wir uns zusammen und werden die verschiedene Szenarien diskutieren und eine Entscheidung treffen.“

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr ist nun Freising zu Gast in der Gabor Halle. Der Sportbund Lädt alle seine Fans zu diesem Spiel ein um die Meisterschaft in der eigenen Halle richtig zu feiern.

Für den SBR spielten:

Timo Fliege (16), Elias Weigel (18), Arne Steinhauer (8), Christian Hlatky (5), Eugen Schulezko , Tobias Lange , Adi Gheorghiu (15), Stephan Hlatky (2), Sean Murray (11)

Pressemitteilung Sportbund DJK Rosenheim Basketball

Quelle: rosenheim24.de

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