Wieder viele Läufer beim Chiemgauer 100

Viele einheimische Läufer beim Berg-Ultralauf-Klassiker

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In der Morgendämmerung geht's in Richtung Unternberg.

Ruhpolding - Zum 12. Mal wird am Samstag der „Chiemgauer Bergultra“ über 100 Kilometer und 4500 Höhenmeter, bzw. 161 Kilometer und 7500 Höhenmeter ausgetragen.

Unter Beachtung der Auflagen der höheren Naturschutzbehörde Oberbayerns ist die Teilnehmerzahl auch 2016 wieder auf 150 Teilnehmer begrenzt. Das Kontingent ist ausgeschöpft: Läufer aus 12 Nationen stehen am Start, darunter so viele Frauen wie nie zuvor (16 auf den 100 km, 7 auf den 100 Meilen.) Sehr erfreulich ist die große Anzahl an einheimischen Sportlern, die sich heuer dieser Herausforderung stellen. Das große, freiwillige Helferteam wird komplettiert durch helfende Teilnehmer der Vorjahre (u.a. Tom Wagner, Sieger 2015), und Crew-Mitglieder der Läufer. Ohne sie alle wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich.

Bereits am Freitagnachmittag, den 29. Juli treffen sich die Athleten im Ruhpoldinger Waldstadion zu Startnummernausgabe, Briefing und gemeinsamem Nudelessen. Teilnehmer, welche die optionale 100-Meilen Strecke gewählt haben, starten ab 14 Uhr zu jeder vollen Stunde nach persönlicher Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit. Start der 100 km Distanz ist dann am Samstag, 30.7., um 5 Uhr ebenfalls im Ruhpoldinger Waldstadion. Zielschluss ist um 23 Uhr; der Sieger wird jedoch bereits gegen 16:00 Uhr erwartet. Die Strecke führt wie bisher hauptsächlich über alpine Wander- und Forstwege und weist mehrere nennenswerte Anstiege auf. Der Verlauf besteht aus zwei Schleifen im Gebiet von Ruhpolding: Zunächst wird der Rauschberg umrundet (26 km) und danach eine große Runde (74 km) um und auf den Hochfelln gelaufen. Sieben Verpflegungsstationen und mehrere Wasserstationen sind über die Strecke verteilt. Zielschluss für die 100 km ist nach 18 Stunden um 23 Uhr.

Die 100-Meilen Strecke führt in einem „Vorspann“ zusätzlich über Zinnkopf, Teisenberg, Adlgaß, Kohleralm und Weißbach nach Zwing, wo sie in die 100-Km Strecke einfädelt. Wie gehabt findet der Lauf für alle Teilnehmer auf eigenes Risiko und eigenverantwortlich statt. Die Streckenmarkierung besteht aus Schildern und rot-weißem Markierungsband an Bäumen und Sträuchern, sowie Pfeilmarkierungen am Boden und den Beschilderungen der Wanderwege. Auch heuer bittet der Veranstalter, die Markierungen am Wettkampfwochenende nicht zu entfernen. Sie werden in den Tagen nach dem Lauf wieder eingesammelt und in den Folgejahren wiederverwendet. Den Streckenrekord über 100 km hält bei den Männern seit 2009 Petru Muntenasu mit 10:45 Stunden. Bei den Frauen gilt es die Zeit von 13:40 Stunden zu schlagen, welche 2008 von Julia Böttger gelaufen wurde. Die Bestzeit auf der 100 Meilen Strecke lief Rudi Döhnert mit 21:28 Stunden im Jahr 2014; bei den Frauen steht immer noch Iris Dillingers Zeit von 27:33 Stunden.

Pressemitteilung Chiemgau100

Quelle: rosenheim24.de

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