SV DJK Kolbermoor spielt auswärts

Gegen Essen und Busenbach Vizemeisterschaft perfekt machen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kolbermoor - Die Vizemeisterschaft ist beim SV DJK Kolbermoor nur noch eine Frage der Zeit. Falls beim TUSEM Essen Federn gelassen werden, soll in Busenbach spätestens der zweite Platz besiegelt werden.

Am Samstag treten die Tischtennis-Damen um 18.30 Uhr bei TUSEM Essen an. Am Sonntag geht es dann um 14 Uhr in der 1. Tischtennis-Bundesliga beim TV Busenbach weiter. 

Vorrunden-Spiel ging klar an Kolbermoor

An eigenen Tischen brennt es den Essenerinnen gegen den SV DJK Kolbermoor unter den Nägeln. Ziel ist die Begegnung länger offen zu gestalten als beim doch relativ glatten 2:6 der Vorrunde. „Wir wollen unserem Publikum etwas bieten. Dass wir um Tabellenplatz drei und unsere Gäste um die Vize-Meisterschaft kämpfen ist eine gute Basis für ein spannendes Spiel. Wir wollen uns teuer verkaufen, die Favoritenrolle spielt jedoch klar der SV DJK“, sagt Ohm. 

Eine professionelle Vorbereitung absolvierte Spitzenspielerin Bollmeier, die zuletzt in Bingen wegen einem Tennisarm beide Einzel kampflos abgab. „Nadine unternahm einen Ausflug zu den Polish Open nach Major, um ihren Rhythmus wieder zu finden. Der hat sich mit guten Leistungen ausgezahlt“, freut sich Ohm. Aufhorchen ließ seinerzeit die erst 18-Jährige Lemmer mit dem 3:1 gegen die routinierte Wenling Tan-Monfardini. „Lemmer agierte clever, das war keine Glücksleistung. Und Balazova steht bei einer 9:1-Einzelbilanz in der Rückrunde blendend da. Der TUSEM will uns bestimmt ärgern oder sogar einen Überraschungscoup landen. Deshalb gehen wir von keinem Selbstläufer aus. 

Im Hinspiel konnten wir den Essenerinnen mit einem 2:0 in den Doppeln den Wind aus den Segeln nehmen. Als dann Sabine Winter und Kristin Silbereisen nachlegten wurde es schwierig. Und Sabine spielte in Polen gerade erst wieder ganz hervorragend“, gibt sich SV DJK-Vorstandsmitglied Frank Berger optimistisch.

Einige Kilometer Fahrt in den Knochen

 „Wir wollen so oder so nichts anbrennen lassen. Wir werden sehen, wie fit sich der TVB im dritten Match in so kurzer Zeit präsentiert. Natürlich hat auch unsere Mannschaft dann schon einige Kilometer Fahrt in den Knochen stecken. Unser 6:3 in der Hinrunde ging in Ordnung. Wenn wir die Doppel anders getroffen hätten, wäre der Verlauf eventuell deutlicher gewesen. Wolff gewann gegen Bernadett Balint, und sie wird uns nach ihrem Erfolg mit viel Schwung begrüßen. Eine Gefahr für einen Punktverlust insgesamt sehe ich jedoch nicht“, erklärt SV DJK-Vorstandsmitglied Frank Berger. „Gegen Berlin und Kolbermoor sind wir klarer Außenseiter. Da können wir frei aufspielen und versuchen jede kleine Chance zu nutzen, um Ergebniskosmetik zu betreiben“, so Göbel.

Presse-Information der 1. Tischtennis-Bundesliga der Damen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser