Nach Aufholjagd: Basketball-Damen siegen im Halbfinale

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Wasserburg - Die Basketball-Damen des TSV empfingen am Wochenende die Avides Hurricanes aus Rotenburg. Die Innstädterinnen beendeten die Aufholjagd mit 100 Punkten:

Eine nervenaufreibende Partie wartete am Wochenende auf die Zuschauer in der Badria Halle. Samstagabend empfingen die Wasserburger Basketball Damen zum Spiel Eins der Halbfinal-Serie im Kampf um den Deutschen Meistertitel die Avides Hurricanes aus Rotenburg.

In der Halle war die Stimmung aufgeheizt, auch bedingt durch den Wasserburger Fanclub der seine Schützlinge mächtig anfeuerte und das nicht ohne Grund: Lange waren die Innstädterinnen in einem deutlichen Rückstand, eine Situation, die für alle Wasserburger Fans und die Mannschaft, insbesondere in dieser Saison, ungewohnt ist, wie auch Headcoach Basti Wernthaler nach dem Spiel kommentierte. Desto größerer Anerkennung hatte er für den starken Auftritt seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte.

Die Damen konnten den Spieß umdrehen und ein deutliches Endergebnis mit 100:71 erzielen. Hinter der ersten Begegnung in der Top-3-Serie mit Rotenburg können die Damen nun ein Häkchen setzen. Nächsten Freitag steht das zweite Spiel in Rotenburg an. Dort könnten die Wasserburgerinnen den Einzug ins Finale perfekt machen. Basti Wernthaler sieht in den Avides Hurricanes einen starken Gegner, den man auf keinen Fall unterschätzen dürfe. „Das Team hat sich heute sehr gut präsentiert. In Rotenburg haben die Gegnerinnen den Heimvorteil. Dort muss sich die Mannschaft nochmal beweisen und das wird keine leichte Aufgabe“, so der Trainer.

Zu Beginn des Spiels machten die Gegnerinnen schnell die ersten Punkte. Von da an lag Wasserburg hinten. War das Punkteverhältnis in den ersten Minuten noch ausgeglichen, gelang der Mannschaft aus Rotenburg in den letzten Minuten des ersten Viertels ein 12-Punkte Vorsprung (24:12). Im zweiten Viertel lief es für die Avides Hurricanes weiterhin gut: schnelle Angriffe, Punkte, eine gute Dreierquote sowie ein starker Auftritt in der Defensive. Dem Team war der Kampfgeist ins Gesicht geschrieben.

Wasserburg ließ sich nicht unterkriegen, konnte ebenfalls schnelle Punkte erzielen und den Rückstand auf Rotenburg zwischenzeitlich verringern (39:44). Jedoch fehlte ihnen in der ersten Halbzeit eine passende Vorgehensweise.

Dies bemängelte auch Basti Wernthaler. „In der ersten Halbzeit hatten wir große taktische Schwierigkeiten. Es hat überhaupt nicht so funktioniert wie geplant.“ Zur Halbzeit führten die Avides Hurricans noch 51:39. Im dritten Viertel dann der Umschwung. Wasserburg kam besser ins Spiel und trat als „echtes“ Team auf. Die Leistungen im Angriff und insbesondere in der Verteidigung passten. Auch der Trainer zeigt sich stolz über den Auftritt seiner Spielerinnen besonders in der zweiten Halbzeit. Immerhin konnten die Innstädterinnen im dritten Viertel 24 Punkte erzielen und für diese Zeit Punkte auf der Gegenseite verhindern (63: 51).

Im Verhältnis erzielte Wasserburg im dritten Viertel 34:12 Punkte. Im letzten und entscheidenden Viertel knackte das Team vom Inn in den letzten Sekunden noch die 100-Punkte Marke. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war auch die Abschluss-Ziehung der Basketball-Tombola, bei der es für viele Zuschauer Preise hab.

Es spielten: Shey Peddy (25 Punkte), Claudia Calvelo (0), Anne Breitreiner (8), Daniela Vogel (0), Steffi Wagner (17), Anna Jurcenkova (9), Tiina Sten (7), Tatjana Stemmer (0), Svenja Brunckhorst (15), Nicole Romeo (10), Emma Cannon (9).

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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