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Kanye West und Taylor Swift: Dauerstreit geht in die nächste Runde

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Kanye West - Taylor Swift

New York - Rund sieben Jahre nach dem ersten Disput ist ein Ende des Streits zwischen Taylor Swift (26) und Kanye West (39) noch nicht in Sicht. Jüngster Stein des Anstoßes ist der Kanye-Hit „Famous“. Diesmal geht es um Sex und Ruhm.

Irgendwie stand die ganze Sache von Anfang an unter keinem guten Stern. Taylor Swift war gerade 19 Jahre alt, als ihr Kanye West bei der Verleihung der MTV Video Music Awards (VMA) 2009 plötzlich ins Wort fiel: „Yo, Taylor! Ich freue mich wirklich für dich und werde dich ausreden lassen“, platzte er in ihre Dankesrede. „Aber Beyoncé hatte eines der besten Videos aller Zeiten!“ Damit war der Zwist zwischen der Sängerin und dem Rapper vorprogrammiert.

Rund sieben Jahre später ist ein Ende des Streits zwischen Swift (26) und West (39) noch immer nicht in Sicht. Jüngster Stein des Anstoßes ist der Kanye-Hit „Famous“, in dem er voraussagt, mit Swift Sex zu haben, und in dem er sich ihren Ruhm auf die eigenen Fahnen schreibt. Das umstrittene Video zu dem Titel zeigt sie nackt neben ihm schlafend - eine täuschend echt aussehende Wachsfigur. Für die Beleidigung „Schlampe“ will er sich vor Veröffentlichung sogar ihr Einverständnis geholt haben.

Alles gelogen, beteuerte eine sichtlich betroffene Swift kürzlich auf Instagram: Der Rapper habe ihr den besagten Song nie vorgespielt.

Unwahrscheinlich, dass Kriegsbeil in absehbarer Zeit begraben wird

Nun heizt Popstar Justin Bieber (22) die Sache noch an. Diese Woche veröffentlichte er ein Foto von sich beim Video-Telefonat mit West und schrieb „Taylor Swift, was geht?“ dazu. Man wird den Eindruck nicht los, dass die alten Kumpels Bieber und West sich gemeinsam über Swift lustig machen.

Und dann wäre da natürlich noch Kim Kardashian. Wie so oft gibt die TV-Promi-Frau ihrem Ehemann wie auch bei dessen sonstigen Fehltritten Rückendeckung. Swift sei eine Lügnerin, habe den Song freigegeben und wolle sich aus der Affäre ziehen, sagte Kardashian im Juni. „Ich schwöre, mein Mann bekommt so viel Mist ab, wenn er eigentlich nach Vorschrift gehandelt und sogar angerufen hat, um (den Song) genehmigt zu bekommen.“

Unwahrscheinlich, dass Swift und West ihr Kriegsbeil in absehbarer Zeit begraben werden: Allein der Zoff um die VMAs zog ein ewiges Hin und Her von Entschuldigungen nach sich, die rückblickend dann aber als falsch oder nicht ernst gemeint interpretiert wurden. Dass Kanye West vor rund einem Jahr ein großes Blumengesteck an Taylor Swift schickte, scheint längst vergessen - und wer weiß, wie ernst er diese Geste meinte.

Sogar zum Dinner verabredeten sich die beiden im Februar 2015 in New York, und kurz vorher hatte West über eine mögliche musikalische Zusammenarbeit verraten: „Sie will ins Studio und wir werden definitiv zusammen reingehen.“ Dieser Satz scheint heute in sehr weite Ferne gerückt.

dpa

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