"Die richten einen unglaublichen Schaden an"

Mark Knopfler: Casting-Shows gehören verboten

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Der britische Gitarrist und Songwriter Mark Knopfler.

München - Gitarrist und Songwriter Mark Knopfler würde Casting-Shows am liebsten verbieten lassen. In seinen Augen richtigen sie einen unglaublichen Schaden bei den jungen Talenten an.

Gitarrist und Songwriter Mark Knopfler sähe Casting-Shows am liebsten verboten. „Diese Shows richten einen unglaublichen Schaden an“, sagte der Gründer der Dire Straits („Money For Nothing“) dem „Focus“. „Es geht da nur darum, Menschen zu erniedrigen. Dauernd fragen die Leute von „X Factor“ an, ob sie meine Songs benutzen dürfen, aber ich würde nie zustimmen. Vielleicht sollte ich eine richtige Boykott-Kampagne unter anderen Musikern ins Leben rufen.“ Das britische „X Factor“ ähnelt dem deutschen „Deutschland sucht den Superstar“.

Knopfler äußerte sich auch zu dem plötzlichen Erfolg der Dire Straits Ende der 70er Jahre. Der sei wie ein Schock gewesen: „Es wurde viel zu schnell viel zu groß.“ Er glaube nicht, dass er den Erfolg als richtig junger Mensch überlebt hätte. „Kinder, die vergöttert und umschwärmt werden, können das nicht verkraften. Ich kenne Musiker, die niemals einen echten Job hatten. Die noch nicht mal den Laster mit ihrem Equipment ausgeladen haben“, sagte der 65-Jährige. Sein neues Studioalbum „Tracker“ ist am Freitag auf den Markt gekommen.

dpa

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