125.07.1025.07.10|Traunstein
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Traunstein - Das BRK hat am Samstag drei Fahrzeuge kirchlich weihen und segnen lassen. Spenden machten den Kauf der neuen Fahrzeuge möglich.

© Wittenzellner
Fahrzeugweihe der Einsatzfahrzeuge der BRK Bereitschaft Traunstein und der Rettungshundestaffel Traunstein. Der evangelische Pfarrer Torsten Fecke und sein katholischer Kollege Kaplan Pawel Idkowiak nahmen die Weihe der drei Fahrzeuge vor.
Rund 100 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes, darunter viele ehrenamtliche Mitarbeiter sowie geladene Gäste aus der Kommunalpolitik, Wirtschaft, den Rettungskräften und der Polizei waren zu der Fahrzeugweihe gekommen. Der Bereitschaftsleiter des BRK Traunstein, Martin Steiger stellte in seiner Begrüßung die drei Fahrzeuge vor. Ein Fahrzeug, das für den Katastrophenschutz vorgesehen ist, aber auch im Bereitschaftsdienst eingesetzt wird, wurde vom Bund zur Verfügung gestellt und finanziert.
Ein alter Rettungswagen wurde in Eigenleistung wieder hergerichtet und unter Anderem durch Spenden finanziert. Die Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Rettungshundestaffel wurde jeweils hälftig durch den Kreisverband Traunstein und fünf Sponsoren finanziert, wobei neben vier regionalen Firmen die Chiemgau-
Seit 2005 besteht nun wieder eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Mühldorfer Staffel. Die gute Verbindung wurde auch durch Anwesenheit von Vertretern aus den anderen Staffeln deutlich. Auch über das BRK hinaus habe man gute Kooperation mit den Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel mit dem Malteser Hilfsdienst: „Wir gehen miteinander in die Einsätze und kommen auch zusammen wieder heim“ so Grassler. Der evangelische Pfarrer Torsten Fecke und sein katholischer Kollege Kaplan Pawel Idkowiak nahmen die Weihe der drei Fahrzeuge vor.
Die Einsatzfahrzeuge sollten ein Segen für die Menschen sein, die damit im Einsatz sind und sollten ein Segen für diejenigen sein, denen dadurch geholfen werde. Fecke betonte, er wisse aus eigener Erfahrung eines früher 24 Monate dauernden Zivildienst in einem Rettungswagen, wie wichtig ein gut ausgestattetes Rettungsfahrzeug sei. „Gottes Segen gilt nicht nur Gummi und Blech, sondern den damit verbundenen Aufgaben, den Menschen die die Fahrzeuge benutzen und denjenigen, die dadurch Hilfe empfangen.“
Der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser stellte die Wichtigkeit der Fahrzeuge für die Region heraus und freute sich über die zustande gekommene Finanzierung für die Neuanschaffungen bzw. die nötigen Ein-
Oberbürgermeister Manfred Kösterke bedankte sich bei allen anwesenden Vertreter der verschiedenen Hilfsorganisationen: „Sie stellen sich in den Dienst einer guten Sache.“ Er verband die guten Wünsche für die künftigen Einsätze mit den Fahrzeugen mit dem Wunsch: „Hoffentlich haben sie möglichst wenig Einsätze. Jeder ist froh, wenn sie selten raus müssen.“ BRK-
Die Einheiten seien zum Teil in ein überörtliches Hilfeleistungskonzept eingebunden, wie Einsätze bei der Flutkatastrophe im Jahr 2002 in Sachsen, bei der Weltmeisterschaft 2006 in München oder der Europameisterschaft 2008 in Österreich zeigen würden. Der Kreisverband stehe nun mit 35 Fahrzeugen bereit, seine künftigen Aufgaben zu erfüllen. Geplante Vorführungen der Hundestaffel im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ der an die Weihe anschloss, fielen leider dem schlechten Wetter zum Opfer, da diese ein unnötiges Risiko für die Tiere bedeutet hätten.
Andreas Wittenzellner
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