


Ruhpolding - Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer bevorzugt Ruhpolding vor Oberammergau als Olympiastandort 2018, bekommt aber keine Unterstützung vom Deutschen Olympischen Sportbund.
Nachdem der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer verlautbaren ließ, er halte Ruhpolding für einen "exzellenten Olympiastandort" und gegenüber Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler bekräftigte, er denke, Ruhpolding sei im Vergleich zu Oberammergau der "bessere Standort für olympische Biathlon-Wettbewerbe" (beides: Traunsteiner Tagblatt, 19.01.2010) widersprach Dr. Michael Vesper, der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nun heftig: Was Dr. Peter Ramsauer "im Traunsteiner Tagblatt erzählt, trifft definitiv nicht zu".
Als Reaktion auf Dr. Peter Ramsauers Aussagen hatte Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler dem Traunsteiner Tagblatt Informationen gegeben, Ruhpolding wolle zunächst keinen "Wind machen, sonst schaden wir der Bewerbung von München" und weiter: "Wenn München den Zuschlag erhalten hat, muss man die Karten neu mischen."
Der regionale Betreuungsabgeordnete Sepp Daxenberger informierte sich daraufhin bei Dr. Michael Vesper. Dieser machte klar, dass er die Auffassung von Dr. Peter Ramsauer "deutlich zurückweisen" werde. In der Antwort an Sepp Daxenberger schrieb er: "Dessen Äußerungen sind bei uns auf ebenso viel Unverständnis gestoßen wie bei dir."
Zeitungsartikel vom 19.01.2010
Sepp Daxenbergers Brief an Dr. Michael Vesper
Presseinformation Sepp Daxenberger, MdL
Rubriklistenbild: © dpa


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