Waging/Grabenstätt - Ein Holzfund im Chiemgau ist offenbar eine seltene Momentaufnahme der Naturgewalten, denen unsere Vorfahren ausgesetzt waren.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Im Chiemgau sind 2000 Jahre alte Mooreichen entdeckt worden. "Sie sind das Ergebnis und Zeitzeugen eines Sturmes in der Keltenzeit", teilte Roland Eichhorn, Chef-Geologe am Landesamt für Umwelt am Mittwoch in Waging mit, nachdem die Fundumgebung bei Grabenstätt von Amts-Geologen und Forst-Experten der Waldbesitzervereinigung Traunstein untersucht worden ist. Eichhorn: „Es war ein geologischer Glücksfall, dass die Baumstämme in ein nacheiszeitliches Moor kippten und so an Ort und Stelle über Jahrtausende praktisch unversehrt erhalten blieben.“
Die Stämme sind bis 10. Februar am Kurhaus Waging am See gelagert. Sie sollen bei der Südostbayern-Submission 2012 als Wertholz versteigert werden. Bernhard Kurz von der Waldbesitzervereinigung Traunstein ist sich sicher, dass sie einen vierstelligen Betrag pro Festmeter einbringen.
Pressemitteilung LfU/cz
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