Falscher Bombenalarm löste Notlandung aus

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Wegen einer falschen Bombenwarnung landete diese Boeing 777 in Stockholm zwischen

Stockholm - Eine Frau in Kanada hat mit einer falschen Bombenwarnung die Notlandung eines Flugzeuges mit 273 Reisenden und die Festnahme eines unschuldigen Passagiers verschuldet.

Die kanadische Polizei hatte am Samstag die Landung der Boeing 777 auf dem Stockholmer Flugplatz Arlanda veranlasst. Behördensprecher gaben gegenüber Medien an, eine Frau habe von einem Münztelefon aus “in glaubwürdiger Weise“ von Sprengstoff an Bord der Maschine berichtet und einen Passagier namentlich als Verantwortlichen benannt.

Das Flugzeug war unterwegs von Toronto nach Karachi, als der Pilot

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wegen der Bombenwarnung per Funk die Anweisung zur Notlandung in Stockholm bekam. Hier evakuierten Antiterrorspezialisten die über den Grund ahnungslosen Passagiere und nahmen den angeblichen Attentäter fest. Nach der ergebnislosen Durchsuchung des Flugzeuges mit achtstündigem Warten für die Reisenden konnte die Maschine erneut starten.

Der grundlos verdächtigte 28-jährige Kanadier pakistanischer Abstammung wurde freigelassen. Er sagte in schwedischen Medien, er sei auf dem Weg zu einer Hochzeit in Pakistan und habe keine Ahnung, wer ihn denunziert haben könnte. Ein Polizeisprecher in Kanada erklärte: “Wir fahnden mit Hochdruck nach der Anruferin“. In den Medienberichten hieß es, der Anruf sei schon mehrere Stunden vor dem Start des Flugzeuges in Toronto eingangen. Die Polizei hätte ihn aber zunächst als “zu vage“ eingestuft.

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