Deutsche Polizei sucht Gemballa in Südafrika

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Das Geschäft des vermissten Geschäftsmannes Uwe Gemballa.

Kapstadt - Zwei deutsche Polizeibeamte unterstützen die südafrikanische Polizei bei der Suche nach dem in Johannesburg verschwundenen deutschen Geschäftsmann und Porsche-Veredler Uwe Gemballa.

“Wir arbeiten eng mit der deutschen Polizei bei den Untersuchungen zusammen“, sagte der südafrikanische Polizeisprecher Vishnu Naidoo am Sonntag in Johannesburg. Der 54-jährige Gemballa war kurz nach seiner Ankunft aus Dubai am 8. Februar in Johannesburg verschwunden. Der Unternehmer habe noch am Tag darauf mit seiner Frau telefoniert. Danach verliere sich die Spur, sagte Naidoo. “Im letzten Telefonat mit seiner Ehefrau teilte er mit, dass er einen Unfall gehabt habe und einen hohen Geldbetrag benötige“, hatte die Polizei in Stuttgart am Freitag mitgeteilt.

Staatsanwaltschaft und Polizei bestätigten, dass auch geprüft werde, ob es sich - wie die “Bild“-Zeitung berichtet hatte - um eine Entführung handele. Die Familie hat für Hinweise auf den Aufenthaltsort Gemballas eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro ausgesetzt. Der deutsche Unternehmer hat sich mit seiner Firma in Leonberg bei Stuttgart auf die Veredelung von Porsche-Autos spezialisiert.

Mehrere Personen sind nach einem Bericht der südafrikanischen “Sunday Times“ im Zusammenhang mit dem Fall Gemballa von der Polizei ohne konkrete Ergebnisse befragt worden. Zu ihnen gehöre ein tschechischer Staatsbürger, der in seiner Heimat als Betrüger verurteilt, von Südafrika aber nicht ausgeliefert worden sei. “Bild“ hatte am Freitag berichtet, dass Gemballa seine Frau am Telefon gebeten habe, ihm eine Million Euro Lösegeld zu überweisen.

dpa

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