"Man hat nur zwei Möglichkeiten"

Diese Vorwürfe macht ein US-Moderator den Opfern von Orlando

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Nach schrecklichen Ereignissen wie dem Massaker von Orlando melden sich regelmäßig mehr oder weniger qualifizierte Experten zu Wort. Doch nicht jeder hat unbedingt sinnvolles beizutragen. Wie etwa der Fox News-Moderator Geraldo Rivera.

Beim folgenschwersten, sogenannten "Shooting" in der Geschichte der USA sind in der Nacht zum Sonntag 50 Menschen getötet worden. Der Angreifer, welcher der IS-Terrormiliz angehörte, stürmte den Schwulenclub "Pulse" in Orlando (US-Bundesstaat Florida) und nahm zahlreiche Geiseln. Omar Mateen verschanzte sich in dem Nachtclub und tötete 49 Menschen, er selbst wurde von den Einsatzkräften erschossen. 53 weitere Personen wurden teils schwer verletzt und befinden sich in einem kritischen Zustand.

"Kämpft zurück!"

Die meisten Besucher des Clubs hatten keine Chance mehr, ihn lebendig zu verlassen. US-Moderator Geraldo Riviera sieht das allerdings anders! In der Live-Sendung "Fox & Friends" kritisiert er die unbewaffneten Opfer. In seinen Augen gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn man unbewaffnet in eine solche Situation gerät. 

Er ermahnt die Zuschauer der Sendung: "Falls man sich nicht verstecken kann und nicht rennen kann, hat man nur zwei Möglichkeiten: Man bleibt und stirbt oder man kämpft. Um Gottes Willen, kämpft zurück. Kämpft zurück." Glaubt man Rivera, hätten die Opfer des Orlando-Attentates zu wenig getan, um zu überleben.

Die Vorwürfe im Video:

bp

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube/MMFA Alt. Channel

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