Entschädigung für verschwundenes Insel-Haus

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Ein Ire hat nach langem Streit eine Entschädigung für sein verschwundenes Haus bekommen.

Dublin - Er ist nach Irland zurückgekommen und sein Haus war weg - plattgemacht von Bulldozern. Anstatt des trauten Heims befand sich an dessen Stelle auf der Insel Tory ein Parkplatz.

Deswegen bekam der Filmemacher Neville Presho am Dienstag von einem Gericht eine Entschädigung von 46.000 Euro zugesprochen. Presho hatte seinen Nachbarn Patrick Doohan, der auf der Insel vor der Nordwestküste Irlands ein Hotel betreibt, nach seiner Rückkehr aus Neuseeland auf Entschädigung verklagt. Der Vorsitzende Richter Roderick Murphy erklärte in seinem Urteil jedoch, es sei nicht eindeutig nachzuweisen, wer das Haus mit seinen sechs Zimmern 1993 in Brand gesteckt und im Folgejahr die Überreste plattgemacht habe.

Der unbestrittene Fakt war jedoch, dass der Parkplatz auf dem Grundstück zu Doohans Hotel gehört. Presho erklärte, er werde mit seiner Frau und den zwei Kindern nicht mehr nach Tory Island zurückkehren, da ihm das Urteil nicht gestatte, dort etwas größeres als “einen wirklich netten Hühnerstall“ zu bauen.

AP

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