Air France schweigt zu Messgerät-Austausch

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Air France verweigert detaillierte Informationen zu den Modernisierungsarbeiten an ihren Airbus-Jets.

Paris - Die französische Fluggesellschaft Air France will keine detaillierten Informationen zu den Modernisierungsarbeiten an ihren Airbus-Langstreckenjets herausgeben.

Das Unternehmen dementierte am Dienstag Gewerkschaftsangaben, nach denen Piloten künftig nur noch dann starten dürfen, wenn die Maschine mit mindestens zwei modernen Sonden zur Geschwindigkeitsmessung ausgerüstet ist. “Das können wir nicht bestätigen“, sagte eine Sprecherin in Paris . Das Programm zum Austausch der Sonden sei nach dem Absturz der Airbus-Maschine am Pfingstmontag beschleunigt worden. Darüber hinaus wolle man sich nicht äußern.

Trauerfeier in Paris für die Absturz-Opfer

Bilder von der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes

Ein Sprecher der französischen Pilotengewerkschaft SNPL hatte am Vormittag gesagt, bis kommenden Dienstag sollten bei allen A330 und A340 mindestens zwei der drei sogenannten Pitot-Sonden jeder Maschine einer “sicheren“ Baureihe angehören. Er heizte damit die Spekulationen über die Ursache des Absturzes von Air-France-Flug 447 weiter an.

Air-France-Flug 447 wird vermisst

Bilder: Air-France-Flug 447 wird vermisst

Die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA geht unterdessen nicht davon aus, dass der Ausfall der Geschwindigkeitsmesser im Airbus allein für den Absturz des Air-France-Flugzeuges über dem Atlantik verantwortlich ist. Trotzdem gab die Behörde eine Sicherheitsinformation für alle Betreiber von Langstreckenflugzeugen heraus.

Die EASA weist die Piloten darauf hin, dass auch bei einem Ausfall der Geschwindigkeitsmessung die Maschinen sicher geflogen werden können.

dpa

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